Echtes Miteinander

Welche Tradition aus deinem Land liebst du besonders?

Echtes Miteinander ist vielleicht eine der Traditionen, nach denen man sich erst dann wirklich sehnt, wenn man erlebt hat, wie sehr sie verloren gehen kann. Die Frage von WordPress, welche Tradition des eigenen Landes man besonders liebt, klingt zunächst einfach. Doch was antwortet man darauf, wenn einem weder Trachten noch Volksfeste, bestimmte Speisen oder überlieferte Bräuche in den Sinn kommen? Vielleicht liegt Tradition viel tiefer. Vielleicht besteht sie in der Art, wie Menschen miteinander umgehen.

Ich denke dabei an Nachbarschaftshilfe, an Verlässlichkeit und an dieses selbstverständliche Gefühl, füreinander da zu sein. Nicht, weil jemand dafür eine Gegenleistung erwartet. Nicht, weil es öffentlich sichtbar gemacht werden muss. Sondern weil Gemeinschaft einmal bedeutete, dass man miteinander lebte, arbeitete, feierte und sich gegenseitig auffing.

Was ist davon geblieben?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Aber für mich persönlich ist die Antwort ernüchternd. Ich habe erlebt, wie Gemeinschaft zerbrechen kann, wenn Ausgrenzung, Gerede, persönliche Interessen und festgefahrene Strukturen wichtiger werden als das tatsächliche Miteinander. Irgendwann kommt der Moment, an dem man nicht mehr versucht, etwas zu reparieren, das von der anderen Seite gar nicht getragen werden möchte.

Bedeutet Abschied deshalb, dass einem Gemeinschaft gleichgültig geworden ist?

Nein. Für mich bedeutet dieser Abschied etwas völlig anderes. Er bedeutet, die eigene Kraft nicht länger dort zu verbrauchen, wo keine Resonanz mehr entsteht. Man kann einen Wert bewahren, ohne an dem Ort festzuhalten, an dem dieser Wert verloren gegangen ist. Vielleicht ist gerade das eine der wichtigsten Erkenntnisse: Manchmal muss man einen Raum verlassen, damit das, was einem wirklich wichtig ist, an anderer Stelle wieder lebendig werden kann.

Echtes Miteinander neu leben

Der Wunsch nach echtem Miteinander ist deshalb nicht verschwunden. Im Gegenteil. Er ist klarer geworden. Mit dem bevorstehenden Neuanfang wandert dieser Wunsch mit und bekommt gleichzeitig einen neuen Boden.

Die ersten Rückmeldungen vom neuen Standort fühlen sich bereits anders an. Noch ist nicht alles dort angekommen, noch liegt ein großer Übergang vor uns. Aber zwischen all den organisatorischen Fragen zeigt sich etwas, das viel schwerer zu messen ist: Offenheit. Interesse. Die Bereitschaft, miteinander zu sprechen und Möglichkeiten zu suchen, anstatt zuerst Gründe zu finden, weshalb etwas nicht funktionieren kann.

Ist das nicht einfach die Hoffnung, dass woanders automatisch alles besser wird?

Nein. Ein Ortswechsel erschafft keine perfekte Welt und Menschen bleiben Menschen. Darum geht es auch gar nicht. Entscheidend ist vielmehr, mit welchem Bewusstsein man selbst einen neuen Raum betritt. Ich möchte nicht die alten Konflikte mitnehmen und am neuen Ort fortsetzen. Ich möchte auch nicht ständig zurückblicken und beweisen, was hier falsch gelaufen ist. Dieses Kapitel darf enden.

Der Schutz der eigenen Energie bedeutet für mich deshalb nicht Rückzug vom Leben. Er bedeutet eine bewusste Entscheidung darüber, wohin diese Energie künftig fließen soll.

Was wünsche ich mir stattdessen?

Eigentlich etwas erstaunlich Einfaches. Menschen, die miteinander reden, statt übereinander. Nachbarn, die sich gegenseitig wahrnehmen. Einen Alltag, in dem Unterstützung keine außergewöhnliche Heldentat ist. Begegnungen, bei denen nicht ständig geprüft werden muss, welcher Hintergedanke dahintersteckt. Gemeinsames Arbeiten, gemeinsames Lachen und auch die Möglichkeit, unterschiedlicher Meinung zu sein, ohne daraus einen Krieg zu machen.

Vielleicht war genau das einmal eine unserer wertvollsten Traditionen: Gemeinschaft nicht als Veranstaltung zu verstehen, sondern als gelebte Haltung.

Und vielleicht müssen solche Werte gar nicht konserviert werden. Sie brauchen kein Museum und keine romantische Verklärung vergangener Zeiten. Sie brauchen Menschen, die sie heute leben.

Deshalb fühlt sich dieser Abschied gleichzeitig wie ein Schutzraum und wie eine Öffnung an. Das Alte muss nicht mehr überzeugt werden. Es muss nicht mehr verändert werden. Es darf dort bleiben, wo es ist.

Wir gehen weiter.

Und mit uns geht die Vorstellung davon, wie echtes Miteinander aussehen kann. Nicht als Forderung an andere, sondern als Wert, den wir selbst an unserem neuen Ort leben und mitgestalten können.

Vielleicht ist genau das die schönste Form von Tradition: nicht krampfhaft festzuhalten, was einmal war, sondern das Wertvolle mitzunehmen und ihm dort neue Wurzeln zu geben, wo es wieder wachsen kann.

Der Neuanfang beginnt deshalb nicht erst mit einem Umzug. Er beginnt in dem Augenblick, in dem die Entscheidung gefallen ist, die eigene Kraft nicht mehr an das Vergangene zu binden.

Das Alte bleibt zurück.

Die Werte kommen mit.

Echtes Miteinander bedeutet, alte Strukturen hinter sich zu lassen und Werte wie Respekt, Verlässlichkeit, Unterstützung und Verbundenheit mit in den Neuanfang zu nehmen.

Wo jedes Stück eine Geschichte erzählt

https://www.drachenzentrum-ullrich.de

Vertrauen in die Fügung: Das neue Kapitel im Drachenzentrum Ullrich

Glaubst du, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert?


Ja, ganz sicher. Ich glaube an eine höhere Fügung, an das höhere Gericht und an die tiefere Ordnung der Dinge. Nichts in unserem Leben geschieht zufällig. Wenn ein Projekt wie das Drachenzentrum Ullrich über 57 Jahre hinweg heranreift, dann deshalb, weil es seine ganz eigene Zeit gebraucht hat, um in seiner vollen Tiefe zu entstehen.
Heute weiß ich: All die Erfahrungen, die handwerkliche Hingabe, der Weg mit den Tieren und die unerschütterliche Ausrichtung tragen ein Fundament, das der Welt in unserer Zeit etwas Echtes und Wesentliches zu geben hat. Als aufgebautes Schulungszentrum öffnet es nun seine Tore – getragen von der Gewissheit, dass es zur rechten Stunde am rechten Platz ist.
Raum für echte Entwicklung: Lebensberatung und Coaching
Herzstück dieses Wirkens ist unsere fundierte Lebensberatung. Aus der Tiefe von Jahrzehnten gelebter Erfahrung heraus bieten wir Coaching-Programme an, die echte Transformation ermöglichen. Dabei ist es uns ein zentrales Anliegen, dass unser Lebensförderungsprogramm und diese Coaching-Angebote ganz besonders auch für den Mittelstand von hoher Relevanz sind und entsprechende Förderung für Unternehmen, Führungskräfte und Teams greifen.
Gemeinsam feiern am neuen Standort
Dieses neue Kapitel möchten wir mit euch teilen. Am neuen Standort  verankern wir unser alljährlich wiederkehrendes Hoffest am 15.10. als Tag der offenen Tür. Hier laden wir euch ein, den neuen Ort zu erleben, in den Austausch zu gehen und die Tore des Drachenzentrum Ullrich gemeinsam weit zu öffnen.

Geöffnetes Tor zum Drachenzentrum Ullrich im warmen Abendlicht. Pferd, Hund, Lama und Ziege begleiten den Weg zu einem Ort für Lebensberatung, Coaching, Tiertraining und gemeinschaftliche Entwicklung.
Manche Wege reifen ein Leben lang – heute öffnen sich die Tore des Drachenzentrum Ullrich für eine neue gemeinsame Zukunft.

Ein Wunderbarer Tag, so kurz vor der Herbstzeit Gleiche

der im Prinzip auch ein Tag aus dem Leben von Rapunzel sein könnte, und ein bisschen von der Prinzessin von Rumpelstilzchen und Schneewitchen ……

es ist von allem etwas dabei. Denn derzeit eile ich durch den Tag um gleich morgens die hungrigen Mäulchen und Schnäbelchen zu füttern , derweil fragt dann der Sary wann er denn sein Eimerfutter bekommt , und der Dasty ruft ebenfalls danach, ….

etwas am Färben bin ich ebenfalls noch . Dann eben mal noch Futter geholt , den Bus bis unters Dach voll gestopft, damit wir Morgen nicht los müssen und wir hier das eine oder andere fertig bekommen . Denn es sind Kugeln zu bemalen , das Faserlager fertig vor zu bereiten , die Kugeln und Eier bereit zu legen und dann drängelt der Winter wobei erst der Herr Herbst an die Türe klopft, das man ja noch Wollsachen bräuchte und der Sary hätte da ja noch sein neues Pad bestellt, die Trense sei ja nun wenigstens in Arbeit und die Ponys bräuchten ja auch noch dies und das und erst die Katzen , die warten ja schon so lange auf ihre warmen Deckchen …..

Zwischen durch braucht der Tom noch ein neues Brot und einen Kuchen möchten wir ja auch noch, glücklicherweise ist das Obst so ziemlich durch , und wer klingelt da am Telefon und ach das Faceboock rappelt auch schon wieder. Du hast den Flyer für das Hoffest noch vergessen … Tönt es aus der nächsten Ecke …  desswegen hier ein Film , weil erzählen schneller geht 🙂

Hoffest 2016 und die Tage drum herum

Ein wunderschönes Wochenende, an das wir uns gerne erinnern , geht zu Ende.

Momente der Freundschaft und Nähe, mit den Nachbarn, Familie ….
Ja, diese Essenz des Jahres darf sehr gerne Früchte tragen und wachsen. Wir Danken den Besuchern für das Interesse an unserem Tun und freuen uns auf die kommende Feier im nächsten Jahr.
Es gab viele Ideen was für das kommende Fest alles noch fertig sein dürfte.

Auch Sary hat neue Ideen woran er weiter üben möchte, versucht der Kleinen zu erklären das er ja auch nur ein großer Hund ist. Die Bestellung seines Halsringes ist mehr als deutlich rüber gekommen . Während die Schepperdosen auf seinem Rücken genau so uninteressant sind, wie die Balon auf seinem Kopf. Auch Haroon übte fleißig sein anti Ohrenkneiferprogramm und Onkel Dasty trug natürlich klein Sascha besonders brav. So können wir also bald auch die große Waldrunde gehen….

Hier die schönsten Bilder und die Diashow :

 

der ausfürliche Dia-Film