Erinnert transformiert verdichtet Realität geworden – kosmische Darstellung der Geburt des Drachenzentrums Ullrich mit schwarzem Kriegspferd, schwarzem und weißem Araber, Drachen, Wolf, dunkler violetter Cattleya, Weltenbaum, Pyramidenstruktur, Kunst, Handwerk, Tieren und dem neuen Zentrum.

Geburt des Drachenzentrums

Erinnert transformiert verdichtet Realität geworden – genau darin liegt die Geschichte des Drachenzentrums Ullrich, denn seine Entstehung begann nicht mit einem Businessplan, einem Gebäude oder einer Geschäftsidee, sondern lange bevor überhaupt erkennbar war, dass aus vielen scheinbar voneinander unabhängigen Erfahrungen eines Tages ein zusammenhängendes Ganzes entstehen würde.

Am Anfang war das Nichts.

Keine Erde. Keine Menschen. Keine Geschichten. Kein Drachenzentrum.

Nur Raum.

Geburt des Drachenzentrums, damit kam Bewegung in das Nichts. Sternenstaub sammelte sich, Sonnen entstanden, Planeten formten sich. Materie fand zueinander, trennte sich wieder und verband sich neu. Aus Chaos entstanden Ordnungen, aus Ordnungen neue Welten. Irgendwann wurde die Erde geboren, ein kleiner Planet mitten in einem unvorstellbar großen Kosmos, voller Wasser, Feuer, Gestein und einer erstaunlichen Fähigkeit, Leben hervorzubringen.

Man könnte sagen, Mutter Kosmos hatte ein ausgesprochen begabtes Kind bekommen.

Leider entwickelte dieses Kind mit der Zeit einige ziemlich merkwürdige Angewohnheiten. Menschen zogen Grenzen, führten Kriege, schufen Hierarchien, trennten sich von der Natur und begannen, Dinge aus der Erde herauszuholen, als gäbe es irgendwo im Keller noch eine zweite.

Vielleicht beginnt genau hier das Prinzip erinnert transformiert verdichtet Realität geworden.

Denn Veränderung entsteht nicht zwangsläufig dadurch, dass gegen etwas gekämpft wird. Manchmal beginnt sie mit Erinnerung. Mit der Erinnerung daran, dass Mensch, Tier und Erde keine voneinander unabhängigen Systeme sind. Dass Körper und Geist, Materie und Energie, Handwerk und Kunst, Wissen und Wahrnehmung einander nicht ausschließen müssen.

Es begann der Weg des Drachenzentrums.

Noch lange bevor es diesen Namen trug.

Zunächst musste das Wissen dafür gesammelt werden. Nicht in einem einzigen Studium und nicht nach einem fertigen Lehrplan. Es musste erfahren werden. Durch Familie und Trennung, Verlust und Neubeginn, Tiere und Menschen, Beziehung und Einsamkeit, Abhängigkeit und Selbstständigkeit, materielle Welt und Anderswelt, Kunst, Handwerk, Beratung, Wahrnehmung, Körperarbeit und Transformation.

Was später zusammengehören sollte, erschien zunächst vollkommen verstreut.

Ausbildungen kamen hinzu. Methoden wurden erlernt. Fähigkeiten entwickelten sich. Andere Fähigkeiten waren längst vorhanden und mussten erst wieder erkannt werden.

Parallel entstanden Bilder.

Nicht einfach als Dekoration.

Sie wurden zu Landkarten.

Drachen erschienen. Wölfe, Pferde, Falken, Zentauren, Gargoyles, Pflanzen, Häuser, Rosen, Runen und Gestalten aus unterschiedlichen Ebenen. Was von außen wie eine fantastische Bilderwelt wirken konnte, entwickelte innerhalb des Prozesses eine eigene Sprache.

Die Bilder zeigten, was getrennt war. Sie zeigten, was zurückgeholt werden musste, was endete, was neu entstand und was sich wieder zusammensetzte.

Auch verschiedene Lebensalter und Persönlichkeitsanteile fanden darin ihren Ausdruck. Weibliche und männliche Kräfte begegneten sich. Vergangenheit und Zukunft standen nicht länger wie zwei voneinander getrennte Welten nebeneinander.

Etwas wurde erinnert transformiert verdichtet Realität geworden.

Erinnert transformiert verdichtet Realität geworden

Was bedeutet das überhaupt?

Ist damit gemeint, dass jedes innere Bild automatisch Wirklichkeit wird?

Nein. Ein Bild allein baut kein Zentrum. Eine Vision unterschreibt keinen Vertrag, versorgt keine Tiere, erlernt kein Handwerk und begleitet keinen Menschen durch einen Veränderungsprozess. Zwischen Wahrnehmung und gelebter Realität liegen Erfahrung, Entscheidungen, Arbeit und manchmal Jahrzehnte.

Warum spielen dann Bilder eine so große Rolle?

Weil Bilder Zusammenhänge sichtbar machen können, für die Sprache zunächst nicht ausreicht. In meinem eigenen Weg wurden sie zu einer Form der Prozessarbeit. Sie machten Entwicklungen sichtbar, bevor ich sie vollständig benennen konnte. Manche Motive verschwanden wieder. Andere kehrten über Jahre zurück und veränderten sich mit mir.

Eines dieser Wesen war Sari.

Noch bevor sein Körper geboren war, zeigte sich in einer Meditation ein schwarzes Pferd in Rüstung. Kampfbereit, als würde es bereits wissen, was kommen würde. Später kam dieses Pferd tatsächlich in mein Leben: feurig, eigenwillig und mit einem Willen, der erheblich größer war als sein Körper.

Sari wurde zu einer der Kräfte dieses Weges.

Nicht stehenbleiben.

Weiterbauen.

Fertig machen.

Durchgehen.

Sein erster Körper konnte diese enorme Kraft irgendwann nicht mehr tragen. Doch die Geschichte hörte damit nicht auf.

Thor war inzwischen da. Ein mächtiges Kaltblut neben einem kleinen ägyptischen Vollblutaraber. Zwei vollkommen unterschiedliche Körper und zwei erstaunlich ähnliche Charaktere. Der Kleine konnte das achthundertfünfzig Kilogramm schwere Kraftpaket in Bewegung bringen. Wenn beide gleichzeitig beschlossen, ihre persönliche Vorstellung von Lebensfreude auszudrücken, wurde aus spiritueller Entwicklung ziemlich schnell eine praktische Übung in menschlicher Demut.

Und darin lag eine Erkenntnis, die später ebenfalls Teil des Drachenzentrums wurde:

Kraft hängt nicht von Größe ab.

Verschiedenheit bedeutet nicht Trennung.

Dasselbe Prinzip zeigte sich in Beziehungen. Es gab Jahre des Suchens, Tanzens, Kämpfens und Ausprobierens. Industrial, Gothic und Techno. Feuer und Wasser. Menschen kamen und gingen.

Immer wieder stand dabei eine Frage im Raum: Woran erkennt man wirkliche Verbindung?

Nicht unbedingt an Versprechungen und auch nicht daran, dass zwei Menschen auf den ersten Blick gut zusammenpassen. Entscheidend wurde vielmehr die Frage, ob zwei eigenständige Menschen miteinander in Bewegung kommen können, ohne dass einer die fehlenden Teile des anderen ersetzen muss.

Auch Tom wurde deshalb Teil dieses Transformationsweges. Tiger, Regenbogendrache, Pferd, Gottesanbeterin, Gargoyle, Zentaur und Drache tauchten als unterschiedliche symbolische Anteile auf. Sie wurden erkannt und zusammengeführt, genauso wie meine eigenen Anteile.

Aus einzelnen Gestalten wurde irgendwann ein Geschwader.

Eine Familie.

Eine Herde.

Doch irgendwann musste sich all das in der materiellen Welt bewähren. Denn ein Drachenzentrum, das ausschließlich in Visionen existiert, ist zwar ausgesprochen eindrucksvoll, für jemanden, der Unterstützung sucht, aber nur begrenzt praktisch.

Das Unsichtbare musste ins Sichtbare.

Kunst wurde zum Werkzeug. Handwerk wurde zum Werkzeug. Ausbildungen wurden zum Werkzeug. Tierarbeit wurde zum Werkzeug. Lebensberatung wurde zum Werkzeug. Erfahrung wurde zum Werkzeug.

Aus scheinbar getrennten Tätigkeiten kristallisierte sich ein gemeinsames Prinzip heraus:

Das Getrennte wieder in Verbindung bringen.

Mensch und Tier. Körper und Geist. Männlich und weiblich. Vergangenheit und Zukunft. Individuum und Gemeinschaft. Materie und Energie. Erde und Kosmos.

Ist das Drachenzentrum deshalb ein spirituelles Zentrum?

Ja, Spiritualität gehört dazu. Aber diese Beschreibung allein wäre zu klein. Ebenso wenig ist es ausschließlich Lebensberatung, Tiertraining, Kunst oder Handwerk. Gerade die Verbindung dieser Bereiche ist das Entscheidende. Das Zentrum entstand nicht dadurch, dass eine einzelne Methode immer größer wurde. Es entstand dadurch, dass viele Bereiche ihren gemeinsamen Kern fanden.

Und warum ausgerechnet Drachen?

Weil der Drache über viele Jahre zu einem der zentralen Bilder dieser Entwicklung wurde. Er steht in dieser Geschichte nicht einfach für Fantasy. Er trägt Kraft, Schutz, Wandlung, Elemente, Bewusstsein und die Verbindung verschiedener Ebenen in sich. Deshalb wurde er irgendwann nicht mehr nur Motiv, sondern Namensgeber.

Am Ende dieses langen Entwicklungsweges entstand schließlich noch ein anderes Bild.

Eine Pyramide.

Doch die bestehende Pyramide sollte nicht zerstört werden. Sie bekam ein Gegenstück: ein Erdtetraeder mit einer zweiten Spitze nach unten. Oben und unten verbanden sich. Das gesamte Gebilde wurde tief in die Erde eingepflanzt. Wurzeln griffen in den Boden.

Für mich trägt dieses Bild eine einfache Ordnung: Wer handelt, bleibt mit den Folgen seines Handelns verbunden. Wer aus der Erde nimmt, bleibt Teil dieser Erde. Wer gestaltet, trägt Verantwortung für seine Gestaltung.

Und damit schließt sich der Kreis von erinnert transformiert verdichtet Realität geworden.

Aus Sternenstaub wurde Erde.

Aus Erfahrung wurde Erkenntnis.

Aus verstreuten Anteilen entstanden Menschen, die nebeneinander stehen können.

Aus einzelnen Fähigkeiten entstand ein zusammenhängendes Arbeitsfeld.

Aus Bildern wurde eine Sprache.

Und aus einem ganzen Leben des Erfahrens, Erinnerns, Lernens, Scheiterns, Wiederaufstehens und Transformierens entstand schließlich etwas, das nicht mehr nur für den eigenen Weg gebraucht wird.

Es kann weitergegeben werden.

Vielleicht wird jemand diese Geschichte lesen und darin zunächst einfach eine ungewöhnliche Bilderwelt sehen. Ein anderer erkennt psychologische Prozesse. Wieder jemand anderes erkennt spirituelle Ebenen, archetypische Bilder oder energetische Zusammenhänge.

Das muss nicht für jeden dasselbe bedeuten.

Eine Geschichte verliert ihre Bedeutung nicht dadurch, dass ein anderer Mensch ihre Sprache anders versteht.

Entscheidend ist für mich etwas anderes.

Das Drachenzentrum Ullrich ist nicht plötzlich erfunden worden.

Es wurde erinnert.

Es wurde durchlebt.

Es wurde transformiert.

Es wurde verdichtet.

Und jetzt wird es Realität.

https://www.drachenzentrum-ullrich.de

Vom Sternenstaub bis zur Realität: Die Geburt des Drachenzentrums Ullrich erzählt, wie aus jahrzehntelanger Erfahrung, Transformation und scheinbar getrennten Wegen schließlich ein gemeinsames Ganzes entstanden ist.


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