Yvette badet in einem goldenen Geldstrom vor dem Drachenzentrum Ullrich, umgeben von bezahlten Unterlagen, Tieren und einem Hof in warmem Abendlicht.

Im Geldstrom leben

Wenn du für eine Woche mit einer fiktiven Figur das Leben tauschen müsstest – wen würdest du wählen?



Dagobert Duck leben

Dagobert Duck wäre ganz klar die fiktive Figur, mit der ich für eine Woche das Leben tauschen würde. Nicht, weil ich unbedingt reich sein möchte und auch nicht, weil ich davon träume, mein Leben gegen ein völlig anderes einzutauschen. Wobei ich zugeben muss: Einmal in diesem berühmten Geldspeicher zu schwimmen, hätte durchaus etwas. Allein die Vorstellung, mitten in dieser unglaublichen Menge aus Münzen zu liegen und für einen Moment zu wissen, dass Geld gerade überhaupt keine Grenze darstellt, finde ich ziemlich genial.

Aber vermutlich würde ich diese Woche gar nicht brauchen.

Ein oder zwei Tage würden wahrscheinlich reichen.

Denn ich müsste mir nicht erst überlegen, was ich mit dem Geld anfangen möchte. Ich müsste keine Wunschliste schreiben, keine neue Zukunft entwerfen und auch nicht plötzlich anfangen, irgendwelche Dinge zu kaufen, die mit meinem wirklichen Leben überhaupt nichts zu tun haben. Mein Leben ist längst da. Die Richtung steht. Die Entscheidungen sind getroffen. Das Drachenzentrum Ullrich entwickelt sich weiter, die GmbH ist vorbereitet, der Umzug ist geplant, der Hof gehört zu diesem Weg, meine Arbeit existiert, meine Angebote sind entwickelt, die Projekte stehen und auch die nächsten Schritte sind längst sichtbar.

Es fehlt nicht an Zukunft.

Es fehlt nicht an Ideen.

Und eigentlich fehlt inzwischen auch nicht mehr an Klarheit.

Es geht nur darum, dass das, was längst vorbereitet ist, nun vollständig in die materielle Welt kommt.

Genau deshalb fasziniert mich die Vorstellung dieses Lebenstausches mit Dagobert Duck. Sein Reichtum würde mir nicht ermöglichen, endlich herauszufinden, wer ich sein möchte. Das weiß ich längst. Er würde mir einfach die Möglichkeit geben, all das, was bereits da ist, ohne weitere Verzögerung umzusetzen.

Dagobert Duck und Freiheit

Dagobert Duck steht für mich in dieser Vorstellung deshalb weniger für Besitz als für Bewegungsfreiheit. Geld wäre nicht etwas, das ich anhäufe, um sagen zu können, wie viel ich habe. Geld wäre Bewegung. Es würde dorthin fließen, wo längst etwas darauf wartet, fertiggestellt zu werden.

Rechnungen könnten bezahlt werden. Verträge könnten abgeschlossen werden. Der Hof könnte verbindlich geregelt werden. Der Umzug könnte durchgezogen werden. Die GmbH könnte ihren Platz einnehmen. Dinge, die heute noch nebeneinanderliegen und darauf warten, in der richtigen Reihenfolge zusammenzufallen, könnten einfach abgeschlossen werden.

Und dann käme wahrscheinlich der viel spannendere Moment.

Nicht der Moment, in dem ich feststelle, wie viel Geld vorhanden ist.

Sondern der Moment, in dem nichts mehr offen ist.

Ich glaube, genau das ist es, was mich an diesem Gedanken so reizt. Nicht unendlicher Luxus. Nicht ein Leben, in dem ich jeden Tag neue Dinge kaufen müsste, damit das Geld irgendeinen Sinn bekommt. Sondern dieser eine Augenblick, in dem ich feststellen könnte: Es ist erledigt.

Alles, was geregelt werden musste, ist geregelt.

Alles, was bezahlt werden musste, ist bezahlt.

Alles, was organisiert werden musste, ist organisiert.

Und dann?

Dann müsste ich nur noch leben.

Vielleicht klingt dieser Satz viel unspektakulärer als ein riesiger Geldspeicher voller Goldmünzen. Für mich ist er aber wahrscheinlich der größere Reichtum.

Ich könnte zu meinen Tieren gehen, ohne im Hinterkopf schon wieder den nächsten organisatorischen Schritt durchzurechnen. Ich könnte im Drachenzentrum Ullrich arbeiten, weil genau das meine Arbeit ist, und nicht gleichzeitig ständig irgendeine Finanzierung, irgendeinen Termin oder irgendeine weitere Zwischenlösung mitdenken. Ich könnte schreiben, Kunst machen, Filme entwickeln, Menschen begleiten und all das leben, was längst zu mir gehört.

Der Geldstrom würde dann nicht von meinem Leben wegführen.

Er würde direkt hineinführen.

Vielleicht ist genau das auch der Unterschied zwischen „reich sein wollen“ und Fülle. Reich sein klingt schnell nach mehr, größer, noch mehr besitzen. Fülle fühlt sich für mich anders an. Fülle bedeutet, dass das, was gebraucht wird, da ist. Dass Bewegung möglich ist. Dass aus Plänen Wirklichkeit werden kann. Dass Dinge nicht künstlich festgehalten werden, obwohl ihre Richtung längst klar ist.

Und deshalb würde ich Dagobert Ducks Leben vermutlich tatsächlich nur sehr kurz brauchen.

Ich würde mir seinen Geldspeicher ansehen.

Ich würde wahrscheinlich wirklich einmal hineinspringen.

Ich würde in diesem absurd großen Meer aus Münzen liegen und vermutlich herzlich darüber lachen, dass genau diese Vorstellung seit Jahrzehnten für vollkommenen Reichtum steht.

Und dann würde ich anfangen, Geld aus dieser Fantasiewelt in mein wirkliches Leben zu bewegen.

Nicht, um aus meinem Leben etwas anderes zu machen.

Sondern damit es endlich genau das sein kann, was es längst ist.

Vielleicht würde ich nach zwei Tagen schon wieder zurücktauschen wollen.

Denn Dagobert Ducks Leben brauche ich eigentlich nicht.

Ich brauche meines.

Mit meinen Tieren, meiner Arbeit, meiner Kunst, meinen Geschichten, meinen Drachen, meinen Ideen und dem Drachenzentrum Ullrich.

Nur eben ohne die ständigen offenen Schleifen dazwischen.

Und wahrscheinlich wäre das der schönste Moment dieser ganzen fiktiven Woche: aus dem Geldspeicher wieder herauszusteigen und zu wissen, dass ich nicht mehr überlegen muss, was als Nächstes geregelt werden muss.

Dann wäre alles bezahlt.

Alles organisiert.

Alles abgewickelt.

Der Geldstrom wäre dort angekommen, wo er hingehört.

Mitten in meinem wirklichen Leben.

Und ich müsste nur noch leben.

https://www.drachenzentrum-ullrich.de

Frage:
Was bedeutet im Geldstrom leben für mich wirklich?

Antwort:
Im Geldstrom leben bedeutet für mich nicht, Reichtum nur zu träumen, sondern zu erleben, wie Fülle ganz real in mein Leben fließt, offene Dinge bezahlt werden und aus Druck endlich Freiheit wird.


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