Herbstmode im Drachenzentrum-Ullrich

Wie unschwer zu erkennen ist, führt euch der Sary hier die neuesten Modelle vor. Er war noch nie draußen mit der Trense und überhaupt, hat er sie hier und heute das erste mal an . Etwas, das mit meinem ersten Hengst unvorstellbar gewesen wäre, so, in dieser Aufmachung mal eben ohne vorher ablongiert zu haben und ihn irgendwie müde gemacht zu haben , dann mal einfach für ein Fotoshooting in den Wald zu gehen , entsprechend nervös war ich, was er nun wieder gar nicht verstehen konnte….

 

Der Kleine hatte bereits am Vorabend das Modell schon mal anprobiert, das musste der Sary ja nicht selber machen, der aß unterdesen gemütlich weiter …. Pad und Trense sind mit Schafwolle gemacht, Zügel und Reitseil sind aus Schaf und Kamelhaar  während ich die Hausmischung trage.

Hier nun möchte ich euch noch einige Bilder der Faser Aufbereitung, Färbung und Verarbeitung zeigen :

wie ihr sehen könnt, arbeite ich auch hier mit der Natur . Über den Sommer bis jetzt habe ich die verschiedensten Materialien ausprobiert , um zu sehen, wie die Farben dann so werden . Selbst rote Beete habe ich getestet, werde diese aber in Zukunft lieber wieder gleich den Tieren geben , da mir das Ergebnis nicht so zusagte.

Auch sind noch einige andere Fasern dazu gekommen , wie Kamel Haar , Seide und Pflanzenfasern die ich mit in die Wolle eingearbeitet habe um aus zu probieren , wie sie sich verarbeiten lassen .

Hier sieht man auch mal ein Bild mit den unterschiedlichen Garnen verarbeitet . Die Art der Faser wähle ich nach Kundenwunsch, Bzw. nach dem aus was daraus werden soll. Ob es eher ein feines leichtes Oberteil werden darf, dann bevorzuge ich eher Chashgora, Angora, Seide und Alpaka . Soll es eher ein robustes Kleidungstück sein, werde ich immer Schaf bevorzugen, ebenso für die Teile, welche unsere Tiere tragen . Kopfstücke werden immer eher Schaf mit Kamelhaar sein und die pads eher Schaf mit Alpaka. Auch die Füllung der Kissen und Innenleben der Pads , sind mit Naturfasern gefüllt. Auch hier zum einen Planzliche , Kapokfaser zum anderen die kurzen Tierhaare unserer Tiere, die sich nicht zum spinnen eignen .

 

 

Über Aufträge für Eure Wund und Traumwolle würde ich mich sehr freuen .

Sommerarbeit und Training

Das Heugebläse ,

 

wofür Dasty Reitstunden gibt, erleichterte uns die Heuernte enorm. Und nicht nur das, es schaffte damit auch Raum für anderes . So konnte ich mich zwischendurch um die Fasern von dem Kamel kümmern, die Pflanzenfasern kamen an und jede menge Fruchtaufstriche, Sauce und Eingelegtes wurden auch noch fertig. Auch Elvis hat jetzt die Haare schön. Es hat sich richtig gelohnt ihm die Fasern noch einen Moment wachsen zu lassen . Sie sind so weich und zart wie von einem Baby . So schlecht scheint ihm das Futter hier nicht zu bekommen .

Die Hasis freuten sich über die Ananas , bei dem Nassen blieben sie natürlich im Haus.

Aber die Longen Stunden der Ponys waren ein Hingucker . Alle Ponys zeigten nämlich dem Löwenherz das einen die Longe nicht weh tut, mit und ohne Reiter liefen sie super brav. Selbst meine kleine Knutschkugel lief voll Stolz das erste mal an der Longe mit Sattel an und klappernden Steigbügeln . Was überhaupt nichts machte.

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als ich meine Herde zu mir rief

hatte ich das hier im Herzen. …

Sie waren und sind es wieder meine Familie, es erfüllt mich mit so viel Freude, zu ihnen zu gehören . Diese für mich unbezahlbaren Momente von ihnen geschenkt zu bekommen .

Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, schenkten sie mir Trost, Wärme, Nähe…

Das es mir Heute vergönnt ist mit ihnen so arbeiten zu dürfen, lässt sich an Bedeutung nicht in Worte fassen . Wenn man Sarys Weg nur von weitem verfolgt hat . Sah, wie er war , wie er kämpfte. Ständig bekam ich zu hören, das er mich beißen würde. Das ich ja alles falsch mache und überhaupt, das würde ja sowieso keiner sehen wollen.

Das macht nichts, wenn ich diese Fotos sehen und die Erinnerungen an diese Momente in meinem Herzen tragen darf, bin ich in einer anderen Welt, in unsere. In unsere Welt darf mein vierjähriger Hengst auch schmusen, ….

….das er mich nun dieses Jahr so trägt, mit ganzen vier Jahren ,

war ganz sicher nicht mit Gewalt zu erreichen, wohl aber mit einem Weg, den wir zusammen gingen ….

Hilfe die sind anders, anders ist gefährlich

 

Ich stehe so am Feldrand um den Löwenzahn der dort an der Stelle besonders zart wuchs zu hohlen und dachte mir, ernteste erst die eine Seite da, dann wird es ordentlich. Als der Bauer kam, wollte ich schnell wegfahren, da ich ihm im Wege stand, der bremste aber nicht. Saß in seinem Traktor, fuhr mit dem Telefon am Ohr an mir vorbei und nickte freundlich. Während ich mir dachte, eh du, geh raus aus meinem Salatbeet!!! Als er wieder auf der Straße fuhr, mein schöner Löwenzahn völlig hinüber, wusste ich wieder , warum ich diesen Job mache. Warum ich Menschen einlade zu uns zu kommen, mit den Tieren und uns Zeit zu verbringen , durch aus auch ihre eigenen mit zu bringen, so sie sich denn an die Hausregeln halten und einfach Achtsamkeit üben. Achtsamkeit, auf die Natur, die Sprache der Tiere, was es heißt selber zu machen , mit den Tieren und der Natur zu leben. Was der Wald, die Natur uns zum essen für unsere Tiere und uns gibt. Was das bedeutet, wie achtlos heute die Dinge an den Rand geworfen werden .

Ich hatte vor vier Wochen einen Beitrag von unseren Tieren gepostet, weil man fragte wann es neue Bilder von den Pferden gäbe. Da ich verletzt war, konnte ich mit ihnen nicht viel machen, umso mehr freuten wir uns über die Bilder, die sie uns schenkten, als es mir besser ging. Das sie die Köpfe nach unten gaben , ohne Hilfszügel, frei von derben Einwirkungen . Bilder von einem ruhigen Training auf Nummer Sicher und darauf gezielt, das sich die Tiere eben nicht erschrecken und fürchten, sondern eben auch unsere nervösen kleinen Flitzer sich in Ruhe die Dinge anschauen . Was sie auch super gut machten . Man hatte doch tatsächlich nichts besseres zu tun , als so dermaßen herum zu stänkern, das ich meinen Anwalt fragte, was ich mir gefallen lassen muss und was eben nicht! Da gab es einiges, was ich mir eben nicht gefallen lassen bräuchte und auch nicht mehr werde. Es geht niemanden etwas an, wie alt ich bin und wie lange ich das wohl noch so machen würde, wie ich das mache! Ich solle im Sinne der Tiere handeln und zwar aus meiner Sicht auf die Tiere und nicht aus der Sicht der Außenwelt! Mein lieber Nachbar sagte mir, wiederholt, das ich mir ein dickeres Fell zu legen solle. Das wäre sicher eine Variante, doch will ich das? Will ich abstumpfen? Nein, das will ich nicht! Ich will das man mich respektiert und sich meine Arbeit anschaut, bevor man mich verurteilt!

Unsere Tiere , genauer gesagt unsere Pferde , sind auf ihre Weise besonders in ihrem Händling. Der eine kam als „ kein Anfänger Pferd“ er macht heute den Reitunterricht und das Kinderturnen, wie auch die Hippo mit unseren Klienten . Aber er hat kein Maß im Fressen . Er würde alles was da ist alleine fressen, den Bauch hängen lassen, die Rückenmuskulatur verlieren und nicht mehr laufen wollen . Mit „Eimerfutter“, hat er Gas, so das er trainieren muss um friedlich zu sein. Bei ihm ist es ein ganz besonderes Geschenk, wenn er in der Gruppe langsam trabt, gar den Kopf nach unten nimmt.

Der andere kam als Jährling, so schwach auf den Beinen, das er dauernd hinfiel. Wild und gezähmt, ohne jegliches Vertrauen zu den Menschen, er braucht sie nicht. Er wuchs an meiner Hand auf, ich war für ihn da und richtete mein Leben nach ihm . Mein Mann tat es ebenso. Wir zeigten ihm alles was er hätte von der Mutter und der Herde lernen sollen . Das man Gras essen, an Salzsteinen lecken , beim Füße geben still stehen und die Füße abgespritzt bekommen kann. Ja ihr lest richtig, wir machten es ihm vor und er tat es uns nach. Und gibt das was er von uns lernte an seine Ponys und Babys weiter. Er ist heute der Chef der Herde, trägt mich sicher und ruhig, kümmert sich um seine Herden Mitglieder und gibt mir Impulse, wie ich die Probleme mit den Pferden Lösen kann. Er hat damit immer Recht, Menschen, die mir ihre Meinung aufdrückten , nicht!

Der nächste kam mit mehreren Kopfproblemen und bekommt schon bei der bloßen Idee, das ich einen Termin mit dem Hufemacher buchen könnte, Hufgeschwüre. Schon als Jährling hörte er auf zu fressen, wenn ihm was nicht passte, das tut er noch heute. Er wird immer seine kleinen Extras brauchen. Zu behaupten das man den ja nur füttern muss ist blanke Ironie. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Klaar, der frisst ja auch . Über den Winter ging er fünf mal lahm, hatte Zahnwechsel und so ein sau blödes Verhalten drauf, das ihn die ganze Herde disste. Wohlgemerkt erlerntes Verhalten , Verhalten das wir von vielen Pferden sahen und uns nicht erklären konnten, was genau da passierte, das sie so waren . Trotz das wir fast die ganze Zeit da waren, konnten wir das nicht verhindern. Auch er bleibt ein Spezialist in der Haltung, erschwert durch das Auskrätschen und Spat schon als Jährling, ist es fraglich was er je leisten wird. Bewegen und arbeiten muss ich ihn , da er durch das Herumstehen das er von sich aus machen würde, noch mehr abbaute, was ich aber keineswegs mit irgendwem zu diskutieren gedenke, außer mit dem Arzt meines Vertrauen !

Die nächsten reisten von weit her an, ebenfalls ausgesetzt und aufgefangen, noch voll im Wachsen, aber auch anspruchsvoll im Training. Vom Verhalten her der eine sehr nervös, dominant, ein Kämpfer durch und durch . Umso mehr finde ich es faszinieren, wie viel Mühe er sich mit den Kindern gibt. Wie sehr er etwas fein machen möchte. Und gedenke, dieses aufblühende Vertrauen das uns dieses Pony mehr und mehr schenkt, nicht durch Unachtsamkeiten zu verlieren. Der andere kam mit etwas mehr Ruhe und noch sehr klein, steckt jedes Gram an Futter in Wachstum , ständig schiebt er wo anders was hoch und lang und überhaupt in die Größe. .

Schließlich das kam der vierte , gedacht als Unterstützung im Betrieb. Er wurde mir als roh, unverdorben und sehr lieb ans Herz gelegt. ….Er toppte alles an Unart, Kraft, Killerinstinkt, Kampf, Widerwillen, das ich jemals an der Hand und unterm Sattel hatte. Ich hatte zwei schwere Unfälle mit ihm, die mich um Haaresbreite das Leben gekostet hätten. Ich fragte mich, was der arme Kerl mit seinen fünfzehn Jahren alles erlebt haben muss um so geworden zu sein . Mit solchem Haß auf Menschen.

Dennoch haben wir es zusammen geschafft, das dieses Pony tatsächlich nett und freundlich wurde. Das es umdachte. Heute kommt er auf mich zu, schaut mich mit offenem Auge an , bleibt stehen , lässt sich anfassen. Daran war nicht zu denken als er kam. Auf ihn drauf setzen werde ich mich jedoch erst wieder, wenn er seine Zahn OP hatte. Würde man sich weniger darüber aufgeregt haben , das er so abgenommen hat und stattdessen mal uns gefragt haben, was man tun kann . Mal ganz abgesehen davon, das er jetzt dabei ist seinen Körper neu aufzubauen. Da er im Gleichschritt mit unserem Flitzeponny läuft, also einen Stechtrapp wie ein Kutschpferd zeigt, wenn sie frei laufen , Mittlerweile sogar Freude am Galoppieren hat, bekommt er nun Muskeln statt Fett auf den Leib. Muskeln mit denen man Arbeiten und nicht nur herumstehen und dann mal explodieren kann . Wie man uns helfen kann ? Statt mit zusammengereimten Weisheiten dafür zu sorgen , das möglichst kein Kunde kommt, vielleicht auch mal umdenken und sich mit uns unterhalten , statt uns anzufeinden , weil wir nicht im Einheitsstrom schwimmen , dann wären diese Reißzähne , die er im Maul hat, schon draußen und ich hätte besser arbeiten können .

Es hat lange gedauert sie vom Futter und Training so ein zu stellen, das sie fit und leistungsfähig sind, trotz ihrer Beeinträchtigung. Die Schäden die sie davon trugen durch die Unvernunft der Leute, bei denen sie vorher waren, wirken sich körperlich wie psychisch aus.

Wir versuchen das Beste für die Tiere zu tun , was nicht wirklich unbedingt heißt, sie dick zu füttern. Ein speckiges Pony macht keinen Thinker, ein runder dicker Araber ist nicht unbedingt belastbarer als ein schmaler und vor allem wird aus einem Araber bei aller Fütterung nicht wirklich auf gesunde weise ein Kaltblut. Manche Leute sollten die Luft an halten und die Überfütterung, die sie ihrem Pferd zu muten , überdenken .

Das Reiten wird bei uns im Sinne der Pferde verstanden! Sie gehen lange Zeit nur Schritt, manche am Stück nur wenige Minuten. Wenn bei uns ein Pony angeritten wird, läuft das, bei den nervenschwachen Ponys über einen weitaus längeren Zeitraum, als ich das in vielen Trainingsstellen erlebte. Das gilt für die großen, wie die kleinen . Vor allem verwende ich lieber einen Sattel, der groß ist, mit Baum, wo ich mich auch selbst drauf setzen kann, wenn es schwierig ist, als einen kleinen Punktuell wirkenden Sattel, der noch nicht mal einen Baum hat, somit dem jungen Pferd Schmerz statt nur Gewicht aufdrückt. Ich möchte, das sich Pony wie Schüler auf sich und ihren Job konzentrieren können , statt auf den Schmerz im Rücken . Wir steigen oft nur ganz kurz auf, in schwierigen Situationen auch später noch ab und ja, ich gehe lieber ein Stück zu Fuß , wenn es dem Pferd Sicherheit gibt. Die Kinder reiten bei uns lange Zeit an der „ Sicherheitsleine“ auch das müssen die Ponys lernen . Man kommt als Pony nicht einfach auf die Welt und weiß, so jetzt sitzt ein Kleinkind auf mir und ich mache jetzt dies und das, so wie die Großen . Nicht immer sollte man davon ausgehen , das andere Menschen nicht wissen was sie tun , besonders dann nicht wenn man keine Ahnung davon hat, solchen von anderen Menschen verprellten und verkorxten Pferden wieder ein Vertrauen zu geben . Ein Vertrauen in Menschen und mit den Zweibeinern etwas machen zu wollen . Überhaupt arbeiten zu wollen . Ich habe oft genug mein Leben riskiert um solchen Pferden neuen Mut zu geben, sie davon zu überzeugen, es zu versuchen. Eines haben sie alle gemeinsam, die Angst abgeschoben und zurück gelassen und ersetzt zu werden. Ich will lieber nicht wissen, was sie alle zusammen so im einzelnen erlebten, in der Zeit als sie noch nicht bei uns waren . Die Geschichten, die sie in ihrem Verhalten erzählen sprechen Bände, wenn man ihnen zu hört und sie beobachtet.

Die Unfälle in diesem Jahr und die Teilweise nicht mehr reperablen Schäden der jungen Pferde, aus der Zeit, in der ich noch nicht selbst über sie bestimmen durfte, brachten aber auch mich dazu um zu denken . Ich bin es leid, das alles so hin zu nehmen. Mein Leben immer wieder aufs Neue für die Fehler von anderen aufs Spiel zu setzen und dann dafür auch noch gesteinigt zu werden! Von daher wünschte ich mir meine Mädchen und meine Babys, die bei uns zur Welt kommen und in unseren Betrieb wachsen sollen.

Da es so viele Menschen gibt, die sich erlauben ein Urteil über uns zu bilden , weil sie sich was zusammenreimen , ohne sich damit befasst zu haben, wie es wirklich ist. Weil sie ihr Hintergrundwissen von Leuten übernehmen , die selbst nur Geschichten zu erzählen wissen. Ja ich glaube so entstehen Märchen . Das Märchen vom Drachenzentrum mit den ganz gefährlichen „Reptilien „ und ihrer komischen Philosophie.

Unterdessen sammelten wir weiter unser ja nicht vorhandenes Futter. Was nun die Bearbeitung von 3 ha mit schriftlicher Erlaubnis, etwa 1ha mündlich und nun ganz neu dazu gekommen , gut 2 weitere ha absoluter Wildnis , entspricht. Mit anderen Worten, haben wir so viel Futter, das wir mehr als unsere Tiere füttern könnten. Das einzige was wir nicht haben , sind ein Traktor und Zeit. Daher sah unser Sommer dann auch in etwa so aus, das wir nicht nur Heu und Futter für die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Tiere machte, Marmelade für uns und der normalen täglichen Arbeit hier nachgingen. Sondern auch der Traum von einem zweiten Gelände in Erfüllung ging. Hier können wir nun mit den Tieren hin wandern und rasten, sie auch Fressen und frei laufen lassen . Sozusagen ein Wochenend- und Ferien Gelände für uns, oder aber auch Ausweichmöglichkeit, wenn uns Kunden mit eigenen Pferden besuchen . Es ist noch viel Arbeit, bis sowohl auf der Außenstelle, als auch auf dem Hof alles so hergerichtet ist, wie wir uns das vorstellen . Von daher noch lange nicht alles perfekt, aber der Anfang steht.

 

Auch unser Anhänger dürfte nun gerne seinen Weg zu uns finden, somit könnten die Ponys einfacher auf ihre Weide. Auch der wäre längst schon da, würde ich für meine Arbeit ordentlich bezahlt, statt das man meint, das meine Zeit ja nichts wehrt sei und ich das ja mal eben alles machen kann. Wenn ich mir anschaue was ich anderen so für Stundensätze zahlen soll, dann sind meine Preise viel zu günstig, ich sollte sie verdreifachen!

Von daher denke ich nicht mehr daran , ständig für andere Kostenfrei zur Verfügung zu stehen. Es hat aufgehört, von nun an auch läuft es über den Weg von zahlenden Kunden und Klienten, damit wir uns das was wir brauchen einfach selber kaufen können. Dann brauchen wir keine gut gemeinten Almosen mehr anzunehmen von jenen denen es bislang so sinnvoll erschien, uns ihren Sperrmüll zu überlassen , weil eine Entsorgung ja so teuer sei und wir das ja gut gebrauchen könnten . Nur weil wir unsere Sachen selber machen , heißt das nicht, das wir alles brauchen wessen andere überdrüssig sind.

Besonders wo man doch heute alles fertig kauft und sich keine Gedanken machen muss, wenn die Bienen sterben und die Häufigkeit der Allergien zu nehmen . Man kann doch alles kaufen , das Heu, die Pullis, die Marmelade…. Wieso machen wir uns überhaupt die Arbeit? Wieso leben wir wie im Mittelalter?

Ganz einfach, weil Tier- und Umweltschutz damit anfängt was selbst zu tun. Die Gewissheit gesünder zu leben, weil wir eben keine Pestizide , Insektizide und sonstigen Chemikalien verwenden . Allein zu wissen was wir füttern und selber essen und unsere Energie bei der Herstellung mit einbringen , macht es für uns wertvoll. Soviel zum Thema Durchlässigkeit und weltlicher Umsetzung dessen was man gedanklich vorbereitete.

Jeder schreit Umweltschutz, Tierschutz, der Globus stirbt …. unterstützt werden aber eben genau solche Projekte die modernen und rücksichtslos daher gewinnbringend arbeiten. Alternative Betriebe wie wir haben es schwer Investoren zu finden. Auch das hatten wir dieses Jahr geschafft, sogar in einer Größenordnung mit der wir unser Projekt richtig gut zum laufen hätten bringen können. Es war bereits alles vertraglich geregelt und ist doch nicht zustande gekommen. Es nützt nichts, aufgeben ist für uns keine Option, daher kämpfen wir mit unseren Mitteln weiter. Dennoch darf es leichter werden!

Ich bin sehr Dankbar für die Möglichkeiten, in unserem Gelände und freue mich darauf mit anderen Leuten zu arbeiten , die selber machen wollen .

Das ist Wetter ungemütlich , doch braucht die Natur den Regen

die Tiere wussten sich auch im Trocknen mit unseren kleinen Gästen zu befassen . Zwischendurch bekamen wir aber auch noch Zuwachs. Das erste Entchen hatte gut einen Tag Vorsprung, wir waren sehr froh, das am nächsten Tag mal mindestens noch ein weiteres Endchen im Brüter piepste und die Schale auf brach.

Unterdessen wuchsen unsere Hasenbabys super schnell und sausen wie die Blitze durch den Käfig.

 

zwischen Training und Herden Vervollständigung

Die nächsten Wolltiere sind eingezogen. Die Runde um die Alpakas ab zu holen steht noch an . Aber zwischendurch müssen die Jungs üben . Und die Neuankömmlinge müssen sich an den Trubel bei uns gewöhnen und das sie ja gestreichelt werden. Auch das Thema Gelassenheit muss weiter trainiert sein . Aber schaut es euch einfach an .

Hier könnt ihr gerne weiter gucken und lesen, was wir so zu bieten haben.

Drachenzentrum-Ullrich

der lange Weg vom Fohlen zum Partner Pferd

Yvettes Atelier

So schönes Wetter

der Platz nicht ganz so rutschig, also schauten wir mal, was die Pferde noch wussten und was die Ponys zu unserem Training auf dem Platz sagten, das kannten sie ja nun noch gar nicht. Wir staunten und waren begeistert. Unser nun 4 jähriger Junghengst war so lieb, das ich mich einfach ohne Trense auf ihn setzen konnte . Mit seinem neuen Pad schien er zufrieden zu sein, das er so mustergültig lief.

Unser Altmeister sah sich dem entsprechend in Handlungsbedarf , denn wenn der vierjährige ihm den Rang ablief, und mich einfach mit Halter trägt, musste er natürlich noch besser arbeiten , demzufolge machten wir dann den Strick ab, nachdem er langweilig fand mit Strick zu üben…

Toffee das erste mal mit Bodenarbeit auf dem Platz , war auch super und Haroon natürlich mit seinem kleinen Schatten , zeigte ihm auch nur das Beste. Keiner machte irgendwelchen Blödsinn, alle mit einander machten nicht nur da weiter wo sie vor der Winterpause im Herbst aufhörten, sondern setzten je einen Fortschritt drauf. Wir waren fasziniert .

mit den Tieren auf Hausbesuch und Ausflug

..schön zu sehen wie sie Freude daran haben und üben, heute trafen wir auch fremde Leute sammt ihren Hunden und waren begeistert darüber, wie sich unsere gemischte Gruppe in der Situation verhielt. Ja so langsam sind sie fit für ihre ersten Aufträge, die sie ja auch schon bald haben…

Egelsbach

Burg Frankenstein

Neuerkirch