etwas zur Bedeutung der Wolle bei uns …

. Wolle, oder Trauma Arbeit von der Pike auf…

Mein geliebtes Spinnrad kaufte ich mir, 2010 . Zu einem Zeitpunkt, als ich die damaligen Tiere Dank der Trennung von der damaligen Familie auf zu geben hatte. Die Wut, den Schmerz konnte ich kaum in Worte fassen, wohl ein Hintergrund , warum ich da noch mal so hart am Abgrund Surfte. Denn nicht nur, das ich damit damals jeglichen Sinn und Existenz verlor, hatte ich damals nicht die Kraft um sie zu kämpfen und um das allein durch zu stehen. Es war finanziell nicht möglich dieser Machtdemonstration entgegen zu treten. Damit einher ging ein Rufmord, dem ich auch nichts wirklich entgegen zu setzen hatte, als mich abermals auf diesen Weg zu machen….

Meine Garne waren ein Teil meines Weges zurück zu mir selbst. Damals hatte ich nur die Wolle der Tiere meiner Freunde. Bis im Laufe der Zeit wieder eigene Tiere dazu kamen.

Die Arbeit mit der Wolle gab mir Halt, Wärme , Medial Kraft, Beschäftigung ……

Heute möchte ich Euch etwas über meine Liebe zu Wolle erzählen. Wolle so vielseitig wie kaum ein anderes Material . Viele von euch wissen , wie ich in der Lebensberatung, den Dingen auf den Grund gehe um ihnen eine neue Wendung zu ermöglichen.

Mein Atelier spielt hierbei ebenso sehr eine unerlässliche Rolle, wie der Trainingsbereich. Zumal ja auch beide Bereiche ständig in einander greifen.

Fasern bekommen wir von unseren Kaninchen, Lamas, Alpakas, Ziegen, Klaus ( der Coburger Fuchs) und den Tieren einiger Freunden, wo ich weis das sie glücklich leben.

So ist die Wolle, eines meiner tollsten , aber auch teuersten Produkte. Da wir kein industrielle vorgefertigtes Produkt fertig stellen. Sondern vom Versorgen der Tiere, Beschäftigung der Tiere, Pflege der Tiere, im Trainingsbereich angefangen, setzt sich die Herstellung dann im Atelier auch in Handarbeit fort. Nach dem Scheeren, Aufkämmen und Sortieren, Krannen entfernen, Kardieren kommt erst das Verspinnen , dann ist sie aber noch nicht fertig. Sie muss im gesamten Prozess auch noch mehrfach gewickelt, gebadet, getrocknet, gegebenenfalls auch gefärbt werden. Ein Stundensatz liegt hier also bereits weit unter dem Mindestlohn.

Zwar steckt in dem einen mehr, in dem anderen Faden weniger Arbeit. Letztlich frage ich meine Kunden was sie sich daraus machen möchten, denn danach richtet sich die Faser, die ich wähle um sie an zu bieten. Daher Verspinne das meiste neu auf Kundenwunsch. Vieles meine Garne wird allerdings auch Hausintern verarbeitet, da ich mich von den Fasern nur schwer trennen kann und auch für den Eigenbedarf noch einiges an zu fertigen habe. Hier entsteht dann nicht nur Unterwäsche und Oberbekleidung für uns, sondern auch Pads und Sonstiges für die Tiere

Nun möchte ich noch Eure Sensibilität etwas darauf aufmerksam machen, was so in den Fäden ist.

Die Wolle die ich abgebe, ist Prozess neutral verarbeitet, diese ist Größtenteils auch aus den Fasern von den Tieren unserer Freunde gefertigt. Deren Tiere mehr im Herdenverbund leben, als wie unsere im Familienverbund. Unsere Tiere haben den ganzen Weg mit erlebt. Teils auch bereits selbst schon vorab ein Schicksaal gehabt, das sie zu uns führte. Somit ist das das beste Material um Strukturen auf zu brechen, zu reinigen, zu etwas Neuem zu verarbeiten und so mit in den Alltag zu nehmen.

Alpaka und Schaf haben auch nicht diese festen Grannen, wie die Ziegen und Kamelien, die man von Hand oder mit teuren Maschinen heraus sammeln darf.

Egal wie herum nun, wenn eine Wolle Preisgünstig angeboten wird. Ist sie entweder ganz Maschinell, teil Maschinell, oder von billigen Arbeitskräften die mit Sicherheit erst Recht keinen Mindestlohn erhalten, gefertigt.

Für die Wollqualität kommt es auch noch darauf an unter welchen Bedingungen die Produzenten leben. Ob in der Gruppe, in der Box, ob sie Freude und Beschäftigung haben, oder Langeweile und Trauer….

All das ist dann auch in der Rohwolle enthalten.

Preise zu der Wolle, die ich abgebe:

100 g zu 25,- Euro: Schaf, Angora Kanin, Alpaka ungefärbt

100g zu 35,- Euro: Lama, Angora/ Kashmir ungefärbt

zuzüglich 5,00 Porto

Etwas anders zwar als gedacht, geht nun Projekt 3 an den Start.

Bin ich gestern doch mal eben schnell um die 800 Kilometer gefahren um zu sehen, daß meine Wurzeln nicht mehr aus dem Hunsrück zu reißen sind.

 

Aber auch, daß sich in den Jahrzehnten, in denen ich hier lebte, vieles auf den Punkt trappierte und nun in eine andere Richtung laufen darf.

Ob nun der Schilder Maler, Lederbearbeiter, der Töpfer oder der Fäden Macher in mir am Werkeln ist,…

Der Bauer gar, oder auch der Trainer alle diese Kerle hatten ein Problem gemeinsam.  Sie gaben, und tun es fort, wenn sie tun alles,. Es geht immer ein Teil von ihnen mit dem Werk.

 

Das Thema Geld dabei, war schon immer heikel. Früher ging ich mit der Staffelei, Farbe und Kompressor auf Veranstaltungen und malte da vor Ort nach Wunsch. Einzelne bezahlten die Preise, viele gingen ohne gekauft zu haben. Am liebsten waren mir aber die kleinen Mädels, die ihr Taschengeld zusammen kratzen um irgendwas machen zu lassen. Oft war das zu wenig an Geld und doch das Strahlen in ihren Augen unbezahlbar, so daß ich Freude daran hatte, ihnen was zu machen. Aber so konnte der Betrieb nicht wachsen und ich nicht davon überleben, so kamen statt den Luftbilder, die Zeichnungen zum plotten und kleben, Bzw. Bügeln.

Was passierte? Ich zeichnete über 1500 Motive und durfte erleben, wie man einen Kleber kaufte und dann für sein eigenes verkaufte… Ja sogar verlangte, das ich meine Zeichnung gefälligst aus dem Programm entfernen sollte.

Oft wurde nicht einmal etwas gekauft, sondern einfach so die Zeichnung genommen, weil das ist ja nur ne Zeichnung…., ne Bild Bearbeitung.

 

Wenn ich in eine Agentur ging und meine Motive in eine Broschüre gesetzt haben möchte, zusammen mit alldem was ich mache. Sollte ich ein Vermögen dafür bezahlen und bekam zu hören, daß das was ich da möchte,  ja gar nicht geht. Man war nicht in der Lage meine Wünsche zu respektieren und um zu setzen.

 

Für meine Reitstunden, sollte ich wenn überhaupt 10 Euro nehmen, besser war es wenn ich putzen ginge und dann um sonst mit den kleinen und meinen Pferden natürlich einzeln, was mache, am besten noch zu zweit, mit Co Trainer.  Anderen Ortes zahlt man für eine halbe Stunde 25 Euro

 

Hier im Ort haben wir jetzt drei Jahre Flächen bearbeitet, die man von der Gemeinde aus hätte bezahlen müssen, wenn man die Landwirtschaftskammer und den Maschienenring fragt. Auch unsere Wolltiere müssten für ihre Arbeit an den Flächen einen Lohn bekommen. Weit gefehlt, der Lohn war das Futter und man kann ja uns nicht einfach Geld schenken,  nein geschenkt wäre es auch nicht gewesen. Es wäre Bezahlung für getane Arbeit gewesen, statt uns aus zu lachen, das wir das überhaupt noch gemacht haben.

Wenn ich Mist abhohlen lassen wollte, kamen die großen auf die Idee, 150 pro Stunde die sie unterwegs seien, haben zu wollen. Natürlich alles netto cash und ja nicht mit nem Beleg!

 

Ich bekam dagegen für meinen Gnadenhofanteil keine Gemeinnützigkeit, weil ich ja nicht die Gnadenhof Tiere nur herumstehen ließe, vermittle und jeder man zur Verfügung stünd….wobei man jenen Gemeinnützigen Teil in unserem Tun, nicht mal im Traum zu erkennen verstünde

Die meisten Tiere hier sind Adoptiert auf Entplatz. Es hat Knochen, Blut, Schweiß und verdammt viel Intusiasmuss gekostet, sie davon zu überzeugen dass Menschen auch was gutes haben und das es ein besserer Weg ist ihnen zu vermitteln, wie man als Vierbeiner lernen und verstehen möchte , als sie einfach nur als dummes Vieh dahin zu stellen, das man weggibt, wenn es dem Zweibein zu unbequem ist..

 

Die Krönung war, das wir damit den Hof, den wir bewirtschaftet hatten nicht kaufen konnten. Was wir zu gegebener maßen, zu den besagten Konditionen auch nicht wollten. Daher müssten wir dann gehen.

Wir hatten so viel kostengünstig gearbeitet, dass wir dann dachten, wenn wir vom Hof müssten, das wir dann kostengünstig auch mit den Tieren am Feld bleiben können, bis ein anderer zu vernünftigen Konditionen gefunden sei. Weit gefehlt. Man hat uns allen Ernstes erklärt, das wir ja keine Rechte hätten. Hier sollten uns dann nun mit Staatsgewalt die Tiere genommen und wir in eine Ferienwohnung gepfropft werden , die natürlich völlig überteuert war. Glücklicherweise hatten andere Behörden mehr Verstand und sahen ebenso wie wir, das es besser war unsere Spezialisten zu Hüten, als das sie sie dann von der Schnellstraße hätten fangen müssen. Wieder andere hielten einfach die Füße still und scheinbar die Luft an. Von Herzen Dank hierfür!

 

 

Während außen dieser Blödsinn tobte, arbeiteten wir innerhalb unseren Reiches auf Hochtouren, so entstanden auch diese Leder Teile. Die darstellen, das unser Zentrum als Idee einer Gruppe zu leben hat und unsere Tiere bei uns zu bleiben haben.

 

Mit dem Ergebnis, das wir morgen auf einen Hof zum zweiten Mal gehen, um den genauer an zu sehen. Weil er wirklich sehr alt und verfallen ist, aber man uns hier nun faire Konditionen geben möchte. Wenn wir also diesen Vertrag morgen unterschreiben, fangen wir am Montag an, den Hof zu entmüllen, dann die Stallungen für die Tiere zu machen, um bei einem Kälteeinbruch, schnell alle dahin bringen zu können und schauen dann, wie wir das Haus sanieren. Wir werden ein Vermögen für den Sprit und die anstehende Fahrerei brauchen. Baumaterialien und eigentlich bräuchten wir so einen RTL Sanierungstrup um das zeitnah hin zu bekommen, aber der ist bislang noch nicht in Sicht.

 

Andere würden zig Förderungen dafür bekommen. Wir bislang nicht eine.

 

Und das alles  weil wir rund um die Uhr gearbeitet haben, letztlich all unser Zeug selber machen und  immer noch zu viel Skrupel haben, in der heutigen Zeit über Haupt noch etwas zu verlangen. Ich werde nie die knallharte Geschäftsfrau sein, aber meine Tiere mir nehmen zu lassen, oder mich wie ne Aussätzige weiter bahandeln zu lassen, geht auch nicht. Ich danke den jenigen, die es tun, für das zu Ende lesen und hoffe, auf den Umsatz von denjenigen, die es sich leisten möchten etwaige Hilfe in Form von Mannpower, von denjenigen die das können.

 

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Rutsch nach 2020

und damit steht unsere Existenz

Wir sind nun also zurück von der Messe. Es war eine Ereignisreiche Zeit. Wir trafen viele nette Leute und konnten wunderbare Lösungsenergie auf all die Dinge geben, welche noch klemmten und eine gute Wendung nehmen sollten .

Unsere Tiere hatten einen super Babysitter, der kurzfristig eingesprungen war. Den Stand konnten wir tatsächlich auch noch vervollständigen und fertigstellen , so das nun endlich auch zu lesen ist, was wir alles machen . Wir konnten unsere Arbeit 10 Tage lang allumfassend vorführen und es gab für jedes einzelne Produkt Interesse.

Das einzige Mango, unsere Tiere fanden es nicht so dolle, das sie auf Außenstation bleiben sollten , sie suchten in unserer Abwesenheit, den Weg nach Hause! Bekamen ihren Willen und wurden auf den Hof gebracht, wo sie uns bei unserer Rückkehr freudestrahlend begrüßten.

Unserer besondere Dank gilt auch einer ganz herzlichen Dame, die wir zuvor noch nie trafen , welche uns hat in ihrer Wohnung übernachten lassen. Es wäre im Bus für mich unerträglich kalt geworden.

Besonders in der Hinsicht, das es keine Einsicht in die Abänderung der Übername Konditionen für den Hof hier gab, wir aber auch nicht für die Sünden der Vorgänger verantwortlich sind, dürfen wir tatsächlich wechseln . Denn es gibt einen Ort, der bereits ansprechend für unsere Arbeit ist. Wo man sich auf uns freut. Und wo wir alle zusammen unter einem Dach leben dürfen . Dort hat es dann auch Weide für die Tiere am Haus und es ist um vieles leichter. Vor allem aber ist dann dort auch endlich Platz für die Mädels.

Keramikfortbildung

Um meine Kenntnisse in Keramik Material Kunde zu verbessern  war ich in Nürnberg und habe zwei Tage die Massen und Arbeitstechniken ausprobieren dürfen. Zum allerersten mal hatte ich auch eine Porzellanmasse in der Hand. Ich war so fasziniert und begeistert, das ich hoffe hier im Atelier all das Neue Wissen geschickt mit anwenden zu können. Für den Wollebereich ist auch verstärkung mit nach Hause gekommen.

 

Schildermaler

voll in der Vorbereitung

Es ist einige Jahre her, das ich so etwas gemacht habe. Das ich draußen war unter den Leuten gearbeitet und Vorführungen gemacht habe.

Wenn ich heute so sehe, was ich alles am vorbereiten bin . Die Filme von den Arbeiten hier und die viele Bilder , die alle mit in der Präsentation sind, was alles zu bedenken ist, um den Teil dennoch sichtbar zu machen , der nicht mit fahren wird, aber hier zu hause mit fiebert und hofft das die Messe ein voller Erfolg wird, ist schon enorm.

Das Wetter zum Filmen und Fotografieren der Tiere und Arbeiten, war mir gnädig. Das es jetzt noch einmal einbricht, stört mich nicht. Es ist noch genug zu tun . Die Broschüre möchte aktualisiert sein , die Webseiten sind es nun , ebenfalls der You Tube Kanal. Nun mal eben noch den Messestand planen und gestalten …..

Jetzt ist mir erst einmal so richtig bewusst, was ich in den Jahren dazwischen alles aufbauen durfte, das reifen und heranwachsen durfte. Damals packte ich einfach meinen Kompressor, die Staffelei, Farben ect. Und zog los. Völlig Sorglos und unvorbereitet, mit meinem Baby im Arm und malte unterwegs die Tiere, die mir mit ihren Menschen begegneten.

Heute sind meine Kinder groß, die zweibeinigen leben längst ihre eigenen Leben und mein Zentrum, ja, das ist auch groß geworden. Erwachsen und tragfähig. Ja, das Drachenzentrum-Ullrich ist auch eines meiner Kinder. Ich habe es aufgezogen , beschützt, behütet und gepflegt, wie alle meine Schützlinge, die mir gegeben wurden.

Ich hatte selbst zu erfahren, zu hinterfragen, anzuwenden was ich tue und den Leuten weiter gebe. Ja, ich hatte mich selbst auch erst zu klären , bevor ich nun wieder aufbreche und unterwegs im Großen anzutreffen bin .

Und nun sitze ich hier und schreibe diesen Text. Spreche noch die Details mit der Hofsitterin ab, welche uns hier vertritt und was sie alles braucht. Freue mich auf das was sich da jetzt zu meinen Füßen aus breitet .

Der weite Teppich an Möglichkeiten , was da alles gewachsen ist , was an Saatgut aufgegangen ist , ist erscheint schier Grenzenlos.

die sonst so ruhige Zeit des Kalendarischen Jahreswechsel

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

verlief bei uns dieses Jahr so gar nicht ruhig. Was ein Glück. Weil , dadurch konnten wir nicht nur bereits im Dezember 2018 Heu verkaufen , Aufträge fertig machen und damit den Anhänger kaufen, mit welchem jetzt unsere Arbeit um ein vielfaches einfacher, schneller und effektiver läuft. Nein, damit sind auch die Weichen dafür gestellt, das die Ponys leichter auf ihre Weide kommen , das Heu schneller eingebracht ist und jetzt auch sowohl die Möglichkeit besteht, a einfacher auf Kurse zu fahren . Als b, auf Hausbesuche mit den größeren Vierbeinern.

Und die Tour nach Berlin rechnet sich nun endlich auch. In das Gespann passen jetzt gut 700 Kilo Heu lose. Wenn das Ganze so weiter geht, können wir weitere Geräte kaufen, mit denen wir die anstehende Erweiterung der zu bearbeitenden Flächen auch händeln können .

Wenn der kleine Traktor dann nicht nur ein Mähwerk, sondern auch eine kleine Ballenpresse mit bringt, sind das somit dann einige Kilo mehr, die wir mit einer Fahrt bewegen können.

In Sachen Ausgleichende Gerechtigkeit, gibt es auch große Erfolge. Denn, die beiden Lamas, die im Herbst bereits zu uns kommen wollten, haben es denn dann nun auch geschafft , bei uns eingezogen zu sein. Denn der eine geht gerne spazieren, Notfalls auch ohne Zweibeiner an der Leine, zum Glück für uns und in diesem Falle auch für ihn, macht er hier bei uns keine Anstalten zu versuchen aus dem Hochsicherheitstrakt aus zu büchsen, den wir einst wegen der Federtiere und Ziegen errichtet hatten. Ja, sie leben hier anders als sie es sollten, aber wie immer haben die Tiere die wenigsten Probleme damit. Die beiden Lamas sind hier völlig unauffällig, verstehen sich mit den Alpis und den Ziegen ebenso, wie mit dem Federgetier. Selbst der Gustav hat sich daran gewöhnt das sie da sind. Unsere Wandergruppe ist nun ein richtig bunter Haufen mit dem es viel Freude macht spazieren zu gehen .

Diesbezüglich gibt es noch einen Punkt, der mich mehr als nur vervollständigt. Als junge Frau bekam ich von meinen Eltern eine Ledernähmaschine, als Start in meine Selbstständigkeit. Im laufe der Zeit in der ich zu lernen hatte, ging sie verloren. Wie so vieles blieb sie auf der Strecke. Bis jetzt , denn auf unserer Fahrt nach Berlin machen wir in einem Betrieb Station , von wo aus eine Neue Alte Maschine mit heimfährt. Somit kann ich die Halfter und Arbeitsgegenstände für die Tiere hier schneller fertigmachen und auch hier das eine oder andere im Lohn .

Daher sind nicht nur die Arbeitsbereiche draußen nun erleichtert, nein es gibt noch mehr. Zum einen steht nun fest, das wir wieder auf Messen gehen um unsere Betriebszweige im Außen zu bewerben und zum anderen steht auch schon das interne Arbeitsprogramm für das Atelier. Denn bevor es wieder daran geht die Produktion der Edelgarne zu beginnen , darf ich mein Kartendeck, nun vollenden , an welchem ich bereits seid vielen Jahren arbeite. Die letzten Karten haben sich gezeigt. Es wird ein gemischtes Deck. Ich bin schon jetzt total aufgeregt, was ihr dann dazu sagt.

Mit alle diesen Möglichkeiten gehen wir nun davon aus, das wir auch den Rest noch schaffen, den es braucht um hier die Grundlage für eine vernünftige und faire Lösung zu bewerkstelligen.

Natürlich wird das alles nichts, ohne Kunden und Werbung , von daher freue ich mich darüber wenn ihr gut und gerne von uns hier erzählt. In diesem Sinne: lasst es krachen …..

Herbstmode im Drachenzentrum-Ullrich

Wie unschwer zu erkennen ist, führt euch der Sary hier die neuesten Modelle vor. Er war noch nie draußen mit der Trense und überhaupt, hat er sie hier und heute das erste mal an . Etwas, das mit meinem ersten Hengst unvorstellbar gewesen wäre, so, in dieser Aufmachung mal eben ohne vorher ablongiert zu haben und ihn irgendwie müde gemacht zu haben , dann mal einfach für ein Fotoshooting in den Wald zu gehen , entsprechend nervös war ich, was er nun wieder gar nicht verstehen konnte….

 

Der Kleine hatte bereits am Vorabend das Modell schon mal anprobiert, das musste der Sary ja nicht selber machen, der aß unterdesen gemütlich weiter …. Pad und Trense sind mit Schafwolle gemacht, Zügel und Reitseil sind aus Schaf und Kamelhaar  während ich die Hausmischung trage.

Hier nun möchte ich euch noch einige Bilder der Faser Aufbereitung, Färbung und Verarbeitung zeigen :

wie ihr sehen könnt, arbeite ich auch hier mit der Natur . Über den Sommer bis jetzt habe ich die verschiedensten Materialien ausprobiert , um zu sehen, wie die Farben dann so werden . Selbst rote Beete habe ich getestet, werde diese aber in Zukunft lieber wieder gleich den Tieren geben , da mir das Ergebnis nicht so zusagte.

Auch sind noch einige andere Fasern dazu gekommen , wie Kamel Haar , Seide und Pflanzenfasern die ich mit in die Wolle eingearbeitet habe um aus zu probieren , wie sie sich verarbeiten lassen .

Hier sieht man auch mal ein Bild mit den unterschiedlichen Garnen verarbeitet . Die Art der Faser wähle ich nach Kundenwunsch, Bzw. nach dem aus was daraus werden soll. Ob es eher ein feines leichtes Oberteil werden darf, dann bevorzuge ich eher Chashgora, Angora, Seide und Alpaka . Soll es eher ein robustes Kleidungstück sein, werde ich immer Schaf bevorzugen, ebenso für die Teile, welche unsere Tiere tragen . Kopfstücke werden immer eher Schaf mit Kamelhaar sein und die pads eher Schaf mit Alpaka. Auch die Füllung der Kissen und Innenleben der Pads , sind mit Naturfasern gefüllt. Auch hier zum einen Planzliche , Kapokfaser zum anderen die kurzen Tierhaare unserer Tiere, die sich nicht zum spinnen eignen .

 

 

Über Aufträge für Eure Wund und Traumwolle würde ich mich sehr freuen .

der Sommer neigt sich dem Ende

ja es ist nicht zu übersehen ,

für uns ein guter Sommer, trotz der wenigen Möglichkeiten die wir haben konnten wir Futter für die Tiere machen , so viel wie noch in keinem Jahr zuvor . / Hektar konnten wir zu Heu mähen und der Boden ist zum brechen voll. Mit soviel Futter können wir jetzt auch Trainingspferde und Gastpferde mit versorgen.

Auch Bilder wurden fertig und Konfitüren für uns mit denen wir bis über den Winter kommen . Trockenfrüchte sind jetzt ebenso eingelagert, wie alle möglichen Tee und Heilpflanzen , die wir hier so brauchen , für unsere schamanische Arbeit . Womit wir uns schon so einige Kosten sparen konnten , ohne dies wäre unser Sorgenpony nicht so gut über den Sommer gekommen , so das auch er jetzt mit im Herbsttraining mit machen kann.

Die Fasern die wir geerntet und bekommen haben sind gewaschen und das Färben ausprobiert, so das wir nun auf den Märkten ein paar Wollsorten mehr im Angebot haben .

Ich kann nicht meckern, ich kann nur Danke sagen . Danke, das wir so reich Ernten durften .

Ich hoffe das es einige Leute gibt, die Freude daran haben unsere Produkte zu kaufen und uns somit zu unterstützen , hier weiter durch zu halten , auf zu bauen und bleiben zu können .

20180805_12255220180805_172011Achtsamkeit.120180722_154357davmdedavsdrdavdavmdemdedavdavdavdavsdrbtybtybtybtyAchtsamkeit9Achtsamkeit.3Achtsamkeit10

fertig für die Neue Zeit

Je fertiger ich mit den Bildern wurde , um so leichter gingen sie mir von der Hand. Auch wenn ich aktuell noch nicht so genau wusste was ich da gemalt hatte. Das war es was jetzt, dieses Jahr vor Ostern , vor dem zweiten Vollmond in diesem März 2018 fertig sei musste und was ich nie gemalt hätte ohne ganz bestimmte Dinge gesehen zu haben . Erlebt zu haben , trifft es wohl besser. Dinge die mir zeigten das es Sinn macht . Das es Wesen gibt die es wehrt sind . Das es auch Menschen gibt, die tun was sie in ihrem Herzen fühlen . Die Bedeutung dieser Arbeiten zu erklären macht nun wieder um keinen Sinn! Wir werden sie erleben , fühlen und erkennen was jetzt alles anders ist!

 

Auftragsarbeiten gerne unter im Atelier des Hauses zu bestellen

 

Eierkunst und ihre Bedeutung im Drachenzentrum-Ullrich

ich habe als junge Frau vor etwa 25 Jahren mit den Künstlereiern im Studium begonnen zu arbeiten . Damals auch ganz gut Geld damit verdient, auf den Märkten wie dem Berner Ostereier Markt, gab es Leute, die diese Eier schätzten.

Im Laufe der Jahre hatte ich aber an meinem Zentrum zu arbeiten . Besuchte viele Fortbildungen , wie auch die Malschule in Meisen und baute den Betrieb sowie den Verein auf. Natürlich hatte ich meine Pakete zu tragen , wie jeder von uns, durch mehrere Trennungen musste ich immer wieder bei Null, anfangen . Aber es steht heute alles wieder, ist durchstrukturiert und in sich tragfähig. Das einzige was fehlt, ist die Sichtbarkeit aller Dinge, Dienstleistungen und Produkte hier, so das Umsatz da ist . Sobald auch das gemeistert ist, kann ich den Hof und mein Vereinsgelände kaufen und damit sowohl die hier lebenden Tiergruppen ordentlich unterbringen , als auch trainieren . Somit auch ein weiteres Grundstück kaufen um die notwendige Reithalle mit Wasserbecken zu bauen . Was wir ganz dringend für unsere Bewohner mit Arthrose und Bewegungsstörungen brauchen . Das kostet alles ein Vermögen , das erwirtschaftet werden muss. Wenn die Vermarktung steht, Sponsoren da sind , und ein gewisser Mindestumsatz, erhalte ich Förderungen auf mein Konzept, die mir dies möglich machen . Genau diesen Zwischenschritt musste ich noch gehen.

Die Eier mache ich heute, mit besonderem Hinblick auf Oktara , den damit verbundenen Transformationsprozessen bezüglich Jahreskreis und Neu beginnendem Wachstum in den Workshops im Frühjahr und auf Bestellung.

hier geht´s zu Yvettes Atelier