KI-Praxistest für Unternehmen mit Yvette Hahmann-Ullrich bei der Analyse eines KI-Workflows mit zwei Mitarbeitern im modernen Büro.

KI-Praxistest Unternehmen

Ihre KI soll Arbeit erleichtern. Doch tut sie das tatsächlich?

Generative KI kann Texte erstellen, Informationen auswerten, Bilder entwickeln, Arbeitsabläufe unterstützen und komplexe Aufgaben übernehmen. In der Praxis entsteht jedoch häufig ein anderes Bild: Vorgaben müssen mehrfach erklärt werden, Ergebnisse schwanken, Fehler wiederholen sich, Arbeitsstände gehen verloren oder Mitarbeitende verbringen mehr Zeit mit Korrekturen als mit der eigentlichen Aufgabe.

Genau dort setzt der KI-Praxistest an.

Ich untersuche einen konkreten KI-gestützten Arbeitsprozess in Ihrem Unternehmen und kläre, wo die eingesetzte KI tatsächlich entlastet, wo sie versteckte Mehrarbeit erzeugt und wie der Workflow sinnvoller aufgebaut werden kann.

Dabei geht es nicht darum, das zugrunde liegende KI-Modell zu verändern. Ein Unternehmen kann beispielsweise Gemini, ChatGPT oder ein anderes externes KI-System nicht selbst umprogrammieren. Sehr wohl kann jedoch geklärt werden, welche Aufgaben sich mit dem jeweiligen System zuverlässig erledigen lassen, an welchen Stellen Kontrolle notwendig bleibt und wo ein anderer Aufbau des Arbeitsprozesses wirtschaftlicher ist.

Was bringt Ihnen der KI-Praxistest?

Sie erhalten Klarheit darüber, welche Teile Ihres Arbeitsprozesses mit KI tatsächlich sinnvoll automatisiert oder unterstützt werden können.

Gleichzeitig wird sichtbar, wo KI derzeit Arbeitszeit kostet, statt sie einzusparen. Das können wiederkehrende Korrekturschleifen sein, verlorene Anweisungen, uneinheitliche Ergebnisse, unbrauchbare Bildserien, fehlende Kontextstabilität oder Prozesse, bei denen Mitarbeitende dieselben Vorgaben immer wieder neu eingeben müssen.

Gerade diese unsichtbare Mehrarbeit wird im Unternehmensalltag leicht unterschätzt.

Wenn ein Mitarbeiter regelmäßig zwanzig Minuten benötigt, um ein KI-Ergebnis nachzuarbeiten, wenn mehrere Varianten produziert werden müssen, bis eine davon verwendbar ist, oder wenn Fehler erst spät im Arbeitsprozess erkannt werden, entstehen reale Kosten.

Der KI-Praxistest macht diese Stellen sichtbar.

Sie erfahren, welche Aufgaben sich mit der vorhandenen KI zuverlässig durchführen lassen, welche Aufgaben menschliche Kontrolle benötigen, an welchen Stellen ein anderes Werkzeug sinnvoller sein kann und wo der gesamte Arbeitsablauf verändert werden sollte.

Das Ziel ist nicht, möglichst viel KI einzusetzen.

Das Ziel ist, KI nur dort einzusetzen, wo sie tatsächlich einen wirtschaftlichen Nutzen erzeugt.

Was wird untersucht?

Ausgangspunkt ist ein konkreter Anwendungsfall aus Ihrem Unternehmen.

Das kann beispielsweise die Erstellung von Texten, Marketingmaterialien, Bildern oder Dokumenten sein. Ebenso möglich sind Rechercheprozesse, interne Wissensarbeit, wiederkehrende Unternehmenskommunikation oder Arbeitsabläufe, in denen mehrere KI-Werkzeuge miteinander kombiniert werden.

Ich untersuche, wie zuverlässig die KI Anweisungen einhält, wie stabil sie über längere Arbeitsprozesse bleibt, wie sie mit Korrekturen umgeht und an welchen Stellen zusätzliche menschliche Arbeit entsteht.

Dabei wird nicht nur betrachtet, ob ein einzelnes Ergebnis funktioniert.

Entscheidend ist der gesamte Prozess.

Was passiert nach mehreren Arbeitsschritten?

Bleiben wichtige Vorgaben erhalten?

Wiederholen sich bestimmte Fehler?

Wie viele Korrekturen werden notwendig?

Welche Aufgaben lassen sich zuverlässig delegieren und welche nicht?

Und vor allem: Spart dieser KI-Einsatz tatsächlich Zeit und Arbeit?

Konkreter Nutzen für Ihr Unternehmen

Nach dem Test wissen Sie genauer, wo KI innerhalb Ihres Unternehmens sinnvoll eingesetzt werden kann und wo nicht.

Sie können Arbeitsprozesse gezielter aufbauen, unnötige Korrekturschleifen reduzieren und vermeiden, dass Mitarbeitende Zeit mit Aufgaben verbringen, die ein KI-System in der vorhandenen Form nicht zuverlässig leisten kann.

Ebenso können Sie besser entscheiden, welche Arbeitsschritte automatisiert werden dürfen, wo eine menschliche Prüfung notwendig bleibt und welche Aufgaben möglicherweise besser mit einem anderen Werkzeug gelöst werden.

Das schafft nicht nur effizientere Abläufe.

Es schafft auch realistischere Erwartungen an die eingesetzte KI.

Denn ein KI-System muss nicht alles können, um wirtschaftlich sinnvoll zu sein.

Entscheidend ist, dass klar ist, was es zuverlässig kann.

Real-World AI Evaluation

Meine Arbeit basiert auf intensiver praktischer Nutzung generativer KI innerhalb komplexer realer Arbeitsprozesse.

Dabei geht es nicht um künstlich konstruierte Einzeltests, sondern um tatsächliche Produktion: Text, Bild, Video, Organisation, Recherche, Kommunikation und länger laufende Projekte mit wiederkehrenden Vorgaben.

Gerade bei solchen Arbeitsprozessen werden Schwächen sichtbar, die bei kurzen Demonstrationen oder einzelnen Prompts kaum auffallen.

Eine KI kann eine Aufgabe einmal hervorragend lösen und trotzdem ungeeignet für einen dauerhaften Unternehmensprozess sein.

Genau diesen Unterschied untersuche ich.

Für wen eignet sich der Test?

Der KI-Praxistest eignet sich für Unternehmen, Selbstständige und Teams, die generative KI bereits einsetzen oder einen konkreten KI-gestützten Arbeitsprozess einführen möchten.

Besonders sinnvoll ist der Test, wenn bereits Unsicherheit darüber besteht, ob die eingesetzte KI tatsächlich Zeit spart oder ob Mitarbeitende inzwischen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Kontrolle und Korrekturen verbringen.

Auch vor einer stärkeren Automatisierung kann der Test helfen, realistisch einzuschätzen, welche Arbeitsschritte dafür geeignet sind.

Leistungsumfang

Enthalten ist die Analyse eines konkreten KI-Anwendungsfalls beziehungsweise eines klar abgegrenzten Workflows.

Ich untersuche den bestehenden Ablauf, dokumentiere relevante Fehler- und Verhaltensmuster und analysiere, an welchen Stellen unnötiger Arbeitsaufwand entsteht.

Sie erhalten anschließend eine schriftliche Auswertung mit konkreten Empfehlungen für den weiteren Einsatz.

Darin wird aufgezeigt, welche Arbeitsschritte beibehalten werden können, wo zusätzliche Kontrolle notwendig ist und an welchen Stellen eine Veränderung des Workflows sinnvoll ist.

Preis: 1.490 € netto

Jetzt KI-Praxistest buchen und herausfinden, wo Ihre KI wirklich arbeitet – und wo Sie noch für die KI arbeiten.

https://www.drachenzentrum-ullrich.de

Beitragsbild aus dem Atelier des Drachenzentrum Ullrich mit geplotteten Motiven, scanbarem QR-Code, Plotter, T-Shirt und Logo in warmem Atelierambiente.

QR-Code Plotten

QR-Code Plotten stand heute bei uns im Atelier ganz praktisch auf dem Prüfstand, denn wir wollten nicht nur wissen, ob sich ein QR-Code grundsätzlich als Folie herstellen lässt, sondern ob das Zusammenspiel aus Datei, Plotter, Folie, Verarbeitung und anschließendem Scannen wirklich zuverlässig funktioniert. Ein QR-Code sieht auf den ersten Blick zwar nach einem einfachen quadratischen Muster aus, besteht aber aus sehr vielen kleinen Flächen und Zwischenräumen. Genau deshalb war für uns interessant, wie sauber der Plotter diese Struktur tatsächlich schneiden kann und ob sich das Ergebnis anschließend noch problemlos mit dem Smartphone erfassen lässt.

Aus einem kleinen Versuch wurde ziemlich schnell ein richtiger Testlauf. Wir haben unterschiedliche Größen ausprobiert und verschiedene Folien verwendet. Dabei musste nicht nur der Plotter präzise arbeiten. Auch die Datei musste stimmen, die Einstellungen mussten passen und beim weiteren Verarbeiten durfte aus dem feinen Muster kein unbrauchbares Durcheinander entstehen. Und natürlich musste der Mann hinter dem Programm ebenfalls seinen Teil leisten. Am Ende haben alle drei den Test mit Bravour bestanden: der Plotter, die Folie und Tom, der die Daten vorbereitet und die einzelnen Arbeitsschritte umgesetzt hat.

Besonders entscheidend war für uns nicht allein, dass der QR-Code optisch gut aussieht. Ein QR-Code darf schließlich hübsch sein, aber wenn das Smartphone ihn nicht erkennt, hat er seinen eigentlichen Zweck verfehlt. Deshalb wurde immer wieder gescannt. Unterschiedliche Größen, unterschiedliche Folien und unterschiedliche Anwendungen mussten zeigen, ob aus der geplotteten Grafik tatsächlich ein funktionierender QR-Code wird. Das Ergebnis hat uns selbst gefreut: Die getesteten QR-Codes ließen sich scannen.

Selbst ein Untergrund, der alles andere als eine perfekte Laborfläche war, durfte mitspielen. Die schwarze Fläche unserer Tafel ist nicht industriell glatt beschichtet, sondern von Hand mit dem Pinsel gestrichen. Gerade deshalb war dieser Versuch spannend. Denn in der wirklichen Anwendung landet eine Beschriftung schließlich nicht immer auf einer vollkommen ebenen, makellosen Musterfläche. Auch hier funktionierte der QR-Code.

QR-Code Plotten mit Motiven

Beim QR-Code Plotten hört die Gestaltung für uns aber nicht bei dem kleinen Quadrat auf. Genau darin liegt der eigentliche Reiz unserer Arbeit im Atelier des Drachenzentrum Ullrich. Der QR-Code kann Teil einer ganz individuellen Gestaltung werden. Neben dem Code lassen sich eigene Motive, Logos, Schriftzüge oder grafische Elemente umsetzen. Damit entsteht nicht einfach irgendein Aufkleber, sondern eine Gestaltung, die zu einem Unternehmen, einem Projekt, einem Fahrzeug oder einer Person passen kann.

Heute haben wir beispielsweise nicht nur mit dem QR-Code gearbeitet. Auf unserer Tafel sind verschiedene geplottete Motive zu sehen, die zeigen, wie unterschiedlich solche Gestaltungen wirken können. Ein QR-Code kann dabei ganz unauffällig in eine größere Gestaltung eingebunden werden oder bewusst als funktionales Element sichtbar bleiben. Er kann auf eine Website führen, zu einem bestimmten Angebot, auf eine Informationsseite oder zu einem digitalen Inhalt, während das umliegende Motiv bereits auf den ersten Blick zeigt, zu wem die Gestaltung gehört.

Auch bei den Materialien entstehen dadurch viele Möglichkeiten. Fahrzeugbeschriftungsfolie eröffnet andere Anwendungen als Bannerfolie. Ein QR-Code kann damit beispielsweise Bestandteil einer Fahrzeugbeschriftung werden und unterwegs sichtbar sein. Auf einem Banner kann er Besucher direkt von einer gedruckten oder geplotteten Information in die digitale Welt führen. Auch Schaufenster und Glasflächen lassen sich gestalten. Mit geeigneter Folie und beispielsweise einem Sandstrahleffekt kann eine Glasfläche einen völlig anderen Charakter bekommen, während ein integrierter QR-Code weiterhin eine konkrete Funktion übernimmt.

Gerade diese Verbindung gefällt uns: Gestaltung muss nicht entweder schön oder praktisch sein. Sie kann beides gleichzeitig sein. Ein individuelles Motiv schafft Wiedererkennung, während der QR-Code den direkten Weg zu weiteren Informationen öffnet. Aus einer Glasfläche wird dadurch mehr als nur eine Scheibe, aus einem Banner mehr als nur eine Fläche und aus einem Fahrzeug mehr als lediglich ein Transportmittel.

Für unser Atelier ist dieser Testlauf deshalb mehr als eine technische Spielerei. Er erweitert ganz konkret die Möglichkeiten unserer individuellen Gestaltung. Wir können QR-Codes mit eigenen Motiven verbinden, verschiedene Folien einsetzen und die Gestaltung an den jeweiligen Einsatz anpassen. Dabei geht es uns nicht darum, immer wieder dieselbe Standardschablone zu produzieren. Gerade die individuellen Lösungen sind das Spannende.

Der heutige Test hat gezeigt, dass sich die Idee technisch umsetzen lässt und dass auch unterschiedliche Größen und Folien funktionieren können. Damit ist aus einem „Wir probieren das einmal aus“ ziemlich schnell ein neuer Baustein für unsere Atelierarbeit geworden. Und genau solche Tage mögen wir: wenn aus einer Idee ein Test entsteht, aus dem Test ein funktionierendes Ergebnis und daraus plötzlich wieder eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten.

QR-Code Plotten bedeutet für uns deshalb künftig nicht einfach nur, ein quadratisches Muster aus Folie zu schneiden. Es bedeutet, digitale Verbindung und individuelle Gestaltung miteinander zu kombinieren. Ob auf Fahrzeugen, Bannern, Schaufenstern oder anderen geeigneten Flächen, zusammen mit Schriftzügen, Logos oder ganz eigenen Motiven kann daraus etwas entstehen, das nicht nur gesehen, sondern direkt genutzt werden kann. Und heute wissen wir: Es funktioniert.

https://atelier-kunsthandwerk-raumausstattung.de/Schilder-Beschrifttung

Das Buch „Zwiegespräch in der Fülle Matrix“ von Yvette Hahmann-Ullrich vor einer mystischen Szene mit einer dunklen Gestalt, die eine leuchtende goldene Maske abnimmt.

Bücher lesen schützt

Hast du es schon mal bereut, ein Buch gelesen zu haben – welches und warum?



Bücher lesen ist für mich keine neutrale Beschäftigung, bei der ich Seite um Seite durchgehe, Informationen aufnehme und das Buch danach einfach wieder zuklappe. Texte wirken auf mich. Worte wirken auf mich. Bilder wirken auf mich. Töne, Geschichten, Filme und selbst ein scheinbar harmloser Witz können in mir etwas auslösen, wenn ich in dem Moment zu offen bin oder der Inhalt mich an einer Stelle trifft, an der ich ihn nicht einfach wieder abschütteln kann.

Deshalb ist die Frage, ob ich schon einmal bereut habe, ein Buch gelesen zu haben, für mich eigentlich falsch gestellt. Ich komme oft gar nicht bis zu diesem Punkt. Mein Inneres hat so etwas wie einen Schutzschalter. Wenn ein Text für mich nicht stimmt, wenn sich etwas darin falsch, übergriffig oder energetisch nicht passend anfühlt, kann es passieren, dass mein Körper die Entscheidung längst getroffen hat, bevor mein Verstand überhaupt darüber nachdenken kann, ob ich weiterlesen möchte.

Mir wird schwindlig. Die Buchstaben verschwimmen. Ich kann den Text nicht mehr richtig erfassen. Im Extremfall kippt mein gesamtes System aus der Situation heraus. Dann ist Schluss. Nicht, weil ich die Wörter nicht verstehen würde. Nicht, weil mir die Intelligenz oder Konzentration dafür fehlen würde. Sondern weil in mir etwas sehr deutlich sagt: Das ist gerade zu viel oder das gehört nicht hierher.

Das betrifft nicht nur Bücher. Es kann auch passieren, wenn mir jemand im völlig falschen Moment einen blöden Witz erzählt. Es kann bei einem Film passieren. Es kann bei einer Szene passieren, die für andere Menschen vielleicht völlig normal oder nur spannend ist, während sie in mir etwas viel Größeres auslöst.

Genau deshalb schaue ich schon lange keine Horrorfilme und kaum noch Actionfilme. Sie sind mir zu schnell, zu laut, zu bildhaft und oft auch zu gewaltgeladen. Die Bilder kommen nicht einfach und gehen wieder. Sie hinterlassen Resonanz. Sie setzen etwas in Bewegung. Und wenn ich weiß, dass etwas in mir so stark arbeitet, dann muss ich mich nicht freiwillig permanent mit Bildern füttern, die mich innerlich aufwühlen.

Stattdessen höre ich sehr viel. Hörbücher funktionieren für mich oft wesentlich besser, weil ich nicht gleichzeitig mit einer Flut fremder Bilder konfrontiert werde. Das gesprochene Wort lässt mir mehr Raum. Ich kann meine eigenen Bilder entstehen lassen. Ich kann Abstand halten. Ich kann stoppen. Ich kann entscheiden, wie nah ich etwas an mich heranlasse.

Bücher lesen und Wahrnehmung

Bücher lesen bedeutet für mich deshalb immer auch Wahrnehmung. Ich nehme nicht nur auf, was irgendwo geschrieben steht. Ich nehme wahr, wie etwas geschrieben wurde, mit welcher Absicht es auf mich wirkt und welche Reaktion es in mir auslöst. Manche Texte öffnen etwas. Manche erzeugen Enge. Manche machen mich wach und neugierig. Andere fühlen sich an, als wollten sie nicht mit mir sprechen, sondern etwas über mich legen.

Besonders deutlich merke ich das bei Texten, die ich als dominant, verfälscht oder als Machtinstrument empfinde. Dazu gehören für mich auch bestimmte religiöse Texte und die Art, wie sie über Jahrhunderte ausgelegt, weitergetragen und zur Einflussnahme benutzt wurden. Andere Menschen können diese Texte vollkommen anders erleben. Für mich ist entscheidend, was mein eigenes System damit macht.

Und genau dort liegt auch der Zusammenhang zu meiner eigenen Arbeit.

Ich produziere inzwischen selbst Bilder und Filme. Nicht, weil Bilder für mich unwichtig wären, sondern gerade weil ich weiß, wie stark sie wirken können. Natürlich tauchen auch in meinen Arbeiten Gewalt, Druck, Manipulation, Abhängigkeit oder dunkle Themen auf. Aber ich benutze sie anders. Es geht mir nicht darum, Gewalt attraktiv zu machen oder Spannung daraus zu erzeugen, dass jemand leidet. Ich möchte sichtbar machen, wo Gewalt längst vorhanden ist, ohne dass sie als solche erkannt wird.

Denn Gewalt muss nicht immer laut sein.

Sie kann in Sprache stecken. In Bildern. In Regeln. In Erwartungen. In gesellschaftlichen Erzählungen. In dem ständigen Gefühl, man müsse sich anpassen, funktionieren, gehorchen oder etwas glauben, nur weil es oft genug wiederholt wurde.

Viele Menschen nehmen diese Ebenen gar nicht bewusst wahr. Vielleicht können sie einen Film sehen, einen Text lesen, eine Werbung betrachten oder eine bestimmte Form von Kommunikation erleben und danach einfach weitermachen. Bei mir funktioniert das nicht so. Ich merke oft sehr schnell, wenn etwas in mir Widerstand erzeugt.

Früher hätte ich vielleicht versucht, diesen Widerstand zu überwinden. Heute arbeite ich damit.

Ich passe meine Arbeitsweise daran an. Ich höre statt zu lesen, wenn Lesen gerade nicht möglich ist. Ich erschaffe eigene Bilder, statt mich mit Bildern zu überfluten, die ich nicht in meinem System haben möchte. Ich produziere meine eigenen Filme und Geschichten so, dass sie genau auf das aufmerksam machen, was sonst häufig unbewusst im Hintergrund läuft.

Meine Kunst wird dadurch zu einer Gegenbewegung.

Nicht im Sinne eines Kampfes gegen jede fremde Darstellung. Sondern als bewusste Entscheidung dafür, andere Bilder in die Welt zu setzen.

Bilder, die sichtbar machen.

Bilder, die Fragen öffnen.

Bilder, die das ausdrücken, wofür es manchmal kaum Worte gibt.

Vielleicht ist genau das mein Schutzschalter. Er verhindert nicht, dass ich wahrnehme. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Ich nehme sehr viel wahr. Deshalb muss ich auswählen, womit ich mich verbinde und was ich in mein Inneres hineinlasse.

Wenn mich also jemand fragt, welches Buch ich bereue gelesen zu haben, lautet meine Antwort noch immer: keines.

Nicht, weil jedes Buch gut gewesen wäre.

Sondern weil mein Inneres meistens sehr genau weiß, wann es reicht.

Das Buch „Zwiegespräch in der Fülle Matrix“ von Yvette Hahmann-Ullrich steht neben einer dunklen Gestalt, die eine leuchtende goldene Maske abnimmt. Darüber befindet sich das goldene Logo des Drachenzentrums Ullrich.
Bücher lesen schützt

https://shop.tredition.com/booktitle/Zwiegespr%3fch_in_der_F%3fllematrix/W-559-998-187

https://www.drachenzentrum-ullrich.de/Leseraum

Handgefertigte Wollausstattung für Pferde aus eigener Schaf- und Lamawolle mit farbigen Bommeln, Wollgeschmeide und individuell gefertigten Pads.

Handgefertigte Wollausstattung für Pferde

Wollausstattung für Pferde entsteht bei uns nicht als dekoratives Reitzubehör, sondern aus der täglichen Arbeit mit unseren eigenen Tieren, aus Erfahrung, Handwerk und dem Wissen darum, welche Materialien sich für unsere Pferde wirklich bewährt haben. Die Idee dazu kam ursprünglich nicht aus einem Verkaufsplan. Sie entstand aus der Verbindung zu unseren Tieren selbst. Sary gab damals sinngemäß den Impuls, die vorhandene Wolle nicht einfach nur als Rohstoff zu betrachten, sondern daraus etwas für die Tiere zu machen. Wenn die Wolle keinen Käufer findet, dann soll sie eben den Pferden selbst zugutekommen. Erst später wurde mir bewusst, wie sinnvoll und praktisch diese Entscheidung tatsächlich war.

Die Wolle, die wir für unsere Arbeiten verwenden, stammt von unseren eigenen Tieren. Wir versorgen sie selbst, wir füttern sie selbst und wir wissen deshalb sehr genau, wie sie gehalten werden und wo das Ausgangsmaterial herkommt. Auch die Schur übernehmen wir selbst. Danach beginnt der nächste Teil der Arbeit: Die Wolle wird sortiert, aufbereitet, versponnen, teilweise gefärbt und anschließend von Hand weiterverarbeitet. Gerade die helle Schafwolle eignet sich besonders gut zum Färben und bildet deshalb einen großen Teil unserer Pferdeausstattung. Lamawolle verwende ich ebenfalls, bislang häufig für Bekleidung und feinere Arbeiten. Sie kann jedoch genauso in individuell angefertigte Pads und andere Wollteile für Tiere einfließen.

Wollausstattung für Pferde

Unsere Pferde tragen diese Wollausstattung inzwischen ganz selbstverständlich beim Training. Haroon ist dabei ein besonders deutliches Beispiel. Er arbeitet teilweise mit drei aufeinander abgestimmten Wollteilen beziehungsweise Wollschichten. Gerade bei ihm spielt die Unterstützung während der Bewegung eine wichtige Rolle. Aber auch Sary, Dusty, Thor, Millie, Alf und die Ponys haben ihre eigenen Wollteile, ihre eigenen Farben und ihre individuelle Ausstattung. Die Wolle gehört inzwischen so selbstverständlich zu ihnen wie ihre Halfter und die anderen handgefertigten Geschmeide.

Dabei geht es nicht darum, Pferde möglichst auffällig anzuziehen. Natürlich sehen die farbigen Wollteile mit ihren Bommeln und langen Fransen außergewöhnlich aus. Aber hinter dieser Gestaltung steckt eine praktische Funktion. Wolle kann Feuchtigkeit aufnehmen und vermittelt am Pferdekörper ein anderes Gefühl als viele synthetische Materialien. In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder, dass die Pferde die natürlichen Materialien sehr gern annehmen. Einige unserer Tiere sind regelrecht darauf bedacht, ihre eigene Ausstattung zu bekommen, wenn sie sehen, dass ein anderes Pferd bereits damit trainiert.

Besonders wertvoll sind unsere Erfahrungen mit Pferden, die mit körperlichen Schwierigkeiten, auffälligen Bewegungsmustern oder traumatisch geprägten Reaktionen zu uns gekommen sind. In der Kombination aus angepasstem Training, genauer Beobachtung und der Arbeit mit der Wollausstattung haben wir bei verschiedenen Pferden deutliche positive Veränderungen erlebt. Gerade bei Tieren, die Schwierigkeiten im Rückenbereich hatten oder sich insgesamt nur schwer in eine freie, gleichmäßige Bewegung hineinfinden konnten, hat sich diese Form der Ausstattung in unserer Arbeit bewährt. Sie ersetzt kein individuell angepasstes Training, sondern ist ein Teil davon und begleitet das Pferd während seiner Bewegung.

Auch die Bommeln und die langen Wollgeschmeide sind nicht nur Schmuck. Durch die Bewegung des Pferdes schwingen sie mit und helfen dabei, Fliegen, Bremsen und anderes lästiges Ungeziefer vom Körper fernzuhalten. Gerade im Sommer macht das für viele Tiere einen spürbaren Unterschied. Sie können sich besser auf ihre Bewegung konzentrieren, wenn nicht ständig Insekten auf Rücken, Bauch oder Flanken sitzen. Dadurch verbindet sich die auffällige Gestaltung mit einer ganz einfachen, praktischen Funktion.

Solche beweglichen Elemente kennt man auch aus traditionellen Pferdeausstattungen anderer Regionen. Dort schützen lange Fransen und Geschmeide unter anderem vor äußeren Einflüssen. Bei uns ist daraus eine ganz eigene Form entstanden, angepasst an unsere Tiere, unsere Arbeit und unsere Materialien. Deshalb tragen nicht nur Araber solche Wollteile. Auch die Tinker, die Welsh Ponys und unser Noriker nutzen ihre individuell gefertigten Decken, Pads und Geschmeide. Jedes Tier bekommt das, was zu ihm passt.

Die Fertigung eines einzelnen Stückes beginnt lange bevor die erste Masche entsteht. Zur Arbeit gehört bereits die Versorgung der Tiere, aus deren Wolle das Material gewonnen wird. Danach folgen Schur, Sortierung, Aufbereitung, Spinnen, gegebenenfalls Färben, Entwurf und schließlich die eigentliche Herstellung des fertigen Produktes. Je nach Größe und Ausführung stecken viele Stunden Handarbeit in einem einzigen Teil. Deshalb ist ein solches Stück nicht mit industriell gefertigtem Reitzubehör vergleichbar.

Jede Wollausstattung wird individuell angefertigt. Größe, Form, Materialmenge, Farbe, Bommelbesatz und Verarbeitung richten sich nach dem jeweiligen Pferd und dem gewünschten Einsatz. Kein Stück gleicht dem anderen. Wer eine solche Arbeit bei uns bestellt, erhält deshalb kein Produkt von der Stange, sondern ein echtes Einzelstück, das von Anfang bis Ende in Handarbeit entsteht.

Der Preis für ein einzelnes individuell gefertigtes Wollteil liegt je nach Größe, Materialmenge und Aufwand zwischen 800 und 1.200 Euro. Eine komplette mehrteilige Ausstattung wird entsprechend individuell kalkuliert. Wenn ein Pferd mit mehreren aufeinander abgestimmten Teilen arbeitet, steckt darin schnell ein Wert von mehreren Tausend Euro. Genau deshalb sind diese Arbeiten für mich keine beliebigen Decken oder Pads, sondern etwas sehr Besonderes.

Unsere Wollausstattung für Pferde verbindet Tierhaltung, Naturmaterial, Handwerk, Gestaltung und die tägliche Arbeit mit unseren Pferden. Die Wolle kommt von unseren eigenen Tieren, wird von uns selbst verarbeitet und findet anschließend ihren Weg zurück zu den Tieren, die damit trainieren. So schließt sich ein Kreis, der für mich sehr viel mehr bedeutet als ein schönes Produkt.

Handgefertigte Totems für Pferde aus Leder und Seil mit Runen, Heilsteinen, Schmuckelementen und individuell abgestimmter Gestaltung

Tragbare Totems

Tragbare Totems

Tragbare Totems sind weit mehr als Ausrüstung für Pferde und andere Tiere. Im Drachenzentrum Ulrich entstehen sie als handgefertigte Einzelstücke aus Leder und Seil, verbunden mit Runen, kosmischen Symbolen, Heilsteinen, Perlen, Strass und weiteren Elementen, die genau auf das jeweilige Tier abgestimmt werden.

Keines dieser Stücke entsteht nach einem Standardschnitt und keines soll einfach nur hübsch aussehen. Jedes Totem trägt die Geschichte seines Tieres in sich. Seine Entwicklung, seinen Charakter, seine Ausstrahlung und den Weg, den es bereits gegangen ist.

Unsere Tiere bekommen deshalb nicht einfach irgendwann ein neues Kopfstück. Ein neues Outfit steht häufig für eine erreichte Etappe. Nach einem Stück Ausbildung, nach Traumaarbeit, nach Resozialisierung oder nach einer Veränderung, die für dieses Tier wichtig war, entsteht etwas Neues. Dieses neue Stück macht sichtbar, dass sich etwas verändert hat.

Das Anpassen selbst wird dadurch zu einem besonderen Moment. Die Tiere kennen diese Situationen. Die anderen stehen dabei, beobachten, und das neue Totem wird angelegt, geprüft und so lange verändert, bis es wirklich passt. Es geht nicht nur darum, ob ein Riemen richtig sitzt. Es geht darum, ob das Ganze zu diesem Tier gehört.

Farben haben dabei ihre eigene Bedeutung. Ebenso die Auswahl der Materialien und Symbole. Magenta kann für eine bestimmte Aufgabe oder Zugehörigkeit stehen, ein helles Blau für Leichtigkeit und Show, Grün für eine neue Verkörperung oder einen neuen Entwicklungsabschnitt. Heilsteine wie Amethyst werden ebenso bewusst ausgewählt wie Runen und kosmische Zeichen.

Auch Schmuckelemente gehören dazu. Strass, Perlen und besondere Steine dürfen die Augenfarbe aufnehmen oder die Aura des jeweiligen Tieres unterstreichen. Das Ergebnis darf auffallen, glitzern, archaisch, kraftvoll, verspielt oder vollkommen außergewöhnlich sein.

Gerade deshalb sind diese Arbeiten nicht mit gewöhnlicher Reitsportausrüstung vergleichbar. Es sind keine Standardtrensen und keine beliebig austauschbaren Lederteile. Leder wird punziert, Seile werden passend kombiniert, Symbole eingearbeitet und einzelne Elemente miteinander verbunden, bis daraus ein vollständig eigenes Stück entsteht.

Ein tragbares Totem ist deshalb Ausdruck einer Verbindung.

Zwischen Tier und Mensch.

Zwischen Vergangenheit und Entwicklung.

Zwischen Handwerk und Energie.

Und zwischen dem, was ein Tier bereits war, und dem, was es geworden ist.

Jedes Stück wird individuell angefertigt. Größe, Material, Farbwelt, Punzierungen, Runen, Heilsteine und Schmuckelemente werden gemeinsam auf das Tier und die gewünschte Bedeutung abgestimmt.

So entsteht kein Produkt von der Stange.

Es entsteht ein Totem, das nur diesem einen Tier gehört.

Handgefertigte tragbare Totems des Drachenzentrum Ulrich – für Tiere, deren Weg sichtbar werden darf.

etwas zur Bedeutung der Wolle bei uns …

…. Wolle, oder Trauma Arbeit von der Pike auf…

Mein geliebtes Spinnrad kaufte ich mir, 2010 . Zu einem Zeitpunkt, als ich die damaligen Tiere Dank der Trennung von der damaligen Familie auf zu geben hatte. Die Wut, den Schmerz konnte ich kaum in Worte fassen, wohl ein Hintergrund , warum ich da noch mal so hart am Abgrund Surfte. Denn nicht nur, das ich damit damals jeglichen Sinn und Existenz verlor, hatte ich damals nicht die Kraft um sie zu kämpfen und um das allein durch zu stehen. Es war finanziell nicht möglich dieser Machtdemonstration entgegen zu treten. Damit einher ging ein Rufmord, dem ich auch nichts wirklich entgegen zu setzen hatte, als mich abermals auf diesen Weg zu machen….

Meine Garne waren ein Teil meines Weges zurück zu mir selbst. Damals hatte ich nur die Wolle der Tiere meiner Freunde. Bis im Laufe der Zeit wieder eigene Tiere dazu kamen.

Die Arbeit mit der Wolle gab mir Halt, Wärme , Medial Kraft, Beschäftigung ……

Heute möchte ich Euch etwas über meine Liebe zu Wolle erzählen. Wolle so vielseitig wie kaum ein anderes Material . Viele von euch wissen , wie ich in der Lebensberatung, den Dingen auf den Grund gehe um ihnen eine neue Wendung zu ermöglichen.

Mein Atelier spielt hierbei ebenso sehr eine unerlässliche Rolle, wie der Trainingsbereich. Zumal ja auch beide Bereiche ständig in einander greifen.

Fasern bekommen wir von unseren Kaninchen, Lamas, Alpakas, Ziegen, Klaus ( der Coburger Fuchs) und den Tieren einiger Freunden, wo ich weis das sie glücklich leben.

So ist die Wolle, eines meiner tollsten , aber auch teuersten Produkte. Da wir kein industrielle vorgefertigtes Produkt fertig stellen. Sondern vom Versorgen der Tiere, Beschäftigung der Tiere, Pflege der Tiere, im Trainingsbereich angefangen, setzt sich die Herstellung dann im Atelier auch in Handarbeit fort. Nach dem Scheeren, Aufkämmen und Sortieren, Krannen entfernen, Kardieren kommt erst das Verspinnen , dann ist sie aber noch nicht fertig. Sie muss im gesamten Prozess auch noch mehrfach gewickelt, gebadet, getrocknet, gegebenenfalls auch gefärbt werden. Ein Stundensatz liegt hier also bereits weit unter dem Mindestlohn.

Zwar steckt in dem einen mehr, in dem anderen Faden weniger Arbeit. Letztlich frage ich meine Kunden was sie sich daraus machen möchten, denn danach richtet sich die Faser, die ich wähle um sie an zu bieten. Daher Verspinne das meiste neu auf Kundenwunsch. Vieles meine Garne wird allerdings auch Hausintern verarbeitet, da ich mich von den Fasern nur schwer trennen kann und auch für den Eigenbedarf noch einiges an zu fertigen habe. Hier entsteht dann nicht nur Unterwäsche und Oberbekleidung für uns, sondern auch Pads und Sonstiges für die Tiere

Nun möchte ich noch Eure Sensibilität etwas darauf aufmerksam machen, was so in den Fäden ist.

Die Wolle die ich abgebe, ist Prozess neutral verarbeitet, diese ist Größtenteils auch aus den Fasern von den Tieren unserer Freunde gefertigt. Deren Tiere mehr im Herdenverbund leben, als wie unsere im Familienverbund. Unsere Tiere haben den ganzen Weg mit erlebt. Teils auch bereits selbst schon vorab ein Schicksaal gehabt, das sie zu uns führte. Somit ist das das beste Material um Strukturen auf zu brechen, zu reinigen, zu etwas Neuem zu verarbeiten und so mit in den Alltag zu nehmen.

Alpaka und Schaf haben auch nicht diese festen Grannen, wie die Ziegen und Kamelien, die man von Hand oder mit teuren Maschinen heraus sammeln darf.

Egal wie herum nun, wenn eine Wolle Preisgünstig angeboten wird. Ist sie entweder ganz Maschinell, teil Maschinell, oder von billigen Arbeitskräften die mit Sicherheit erst Recht keinen Mindestlohn erhalten, gefertigt.

Für die Wollqualität kommt es auch noch darauf an unter welchen Bedingungen die Produzenten leben. Ob in der Gruppe, in der Box, ob sie Freude und Beschäftigung haben, oder Langeweile und Trauer….

All das ist dann auch in der Rohwolle enthalten.

Preise zu der Wolle, die ich abgebe:

100 g zu 25,- Euro: Schaf, Angora Kanin, Alpaka ungefärbt

100g zu 35,- Euro: Lama, Angora/ Kashmir ungefärbt

zuzüglich 5,00 Porto

und damit steht unsere Existenz

Wir sind nun also zurück von der Messe. Es war eine Ereignisreiche Zeit. Wir trafen viele nette Leute und konnten wunderbare Lösungsenergie auf all die Dinge geben, welche noch klemmten und eine gute Wendung nehmen sollten .

Unsere Tiere hatten einen super Babysitter, der kurzfristig eingesprungen war. Den Stand konnten wir tatsächlich auch noch vervollständigen und fertigstellen , so das nun endlich auch zu lesen ist, was wir alles machen . Wir konnten unsere Arbeit 10 Tage lang allumfassend vorführen und es gab für jedes einzelne Produkt Interesse.

Das einzige Mango, unsere Tiere fanden es nicht so dolle, das sie auf Außenstation bleiben sollten , sie suchten in unserer Abwesenheit, den Weg nach Hause! Bekamen ihren Willen und wurden auf den Hof gebracht, wo sie uns bei unserer Rückkehr freudestrahlend begrüßten.

Unserer besondere Dank gilt auch einer ganz herzlichen Dame, die wir zuvor noch nie trafen , welche uns hat in ihrer Wohnung übernachten lassen. Es wäre im Bus für mich unerträglich kalt geworden.

Besonders in der Hinsicht, das es keine Einsicht in die Abänderung der Übername Konditionen für den Hof hier gab, wir aber auch nicht für die Sünden der Vorgänger verantwortlich sind, dürfen wir tatsächlich wechseln . Denn es gibt einen Ort, der bereits ansprechend für unsere Arbeit ist. Wo man sich auf uns freut. Und wo wir alle zusammen unter einem Dach leben dürfen . Dort hat es dann auch Weide für die Tiere am Haus und es ist um vieles leichter. Vor allem aber ist dann dort auch endlich Platz für die Mädels.

Herbstmode im Drachenzentrum-Ullrich

Wie unschwer zu erkennen ist, führt euch der Sary hier die neuesten Modelle vor. Er war noch nie draußen mit der Trense und überhaupt, hat er sie hier und heute das erste mal an . Etwas, das mit meinem ersten Hengst unvorstellbar gewesen wäre, so, in dieser Aufmachung mal eben ohne vorher ablongiert zu haben und ihn irgendwie müde gemacht zu haben , dann mal einfach für ein Fotoshooting in den Wald zu gehen , entsprechend nervös war ich, was er nun wieder gar nicht verstehen konnte….

 

Der Kleine hatte bereits am Vorabend das Modell schon mal anprobiert, das musste der Sary ja nicht selber machen, der aß unterdesen gemütlich weiter …. Pad und Trense sind mit Schafwolle gemacht, Zügel und Reitseil sind aus Schaf und Kamelhaar  während ich die Hausmischung trage.

Hier nun möchte ich euch noch einige Bilder der Faser Aufbereitung, Färbung und Verarbeitung zeigen :

wie ihr sehen könnt, arbeite ich auch hier mit der Natur . Über den Sommer bis jetzt habe ich die verschiedensten Materialien ausprobiert , um zu sehen, wie die Farben dann so werden . Selbst rote Beete habe ich getestet, werde diese aber in Zukunft lieber wieder gleich den Tieren geben , da mir das Ergebnis nicht so zusagte.

Auch sind noch einige andere Fasern dazu gekommen , wie Kamel Haar , Seide und Pflanzenfasern die ich mit in die Wolle eingearbeitet habe um aus zu probieren , wie sie sich verarbeiten lassen .

Hier sieht man auch mal ein Bild mit den unterschiedlichen Garnen verarbeitet . Die Art der Faser wähle ich nach Kundenwunsch, Bzw. nach dem aus was daraus werden soll. Ob es eher ein feines leichtes Oberteil werden darf, dann bevorzuge ich eher Chashgora, Angora, Seide und Alpaka . Soll es eher ein robustes Kleidungstück sein, werde ich immer Schaf bevorzugen, ebenso für die Teile, welche unsere Tiere tragen . Kopfstücke werden immer eher Schaf mit Kamelhaar sein und die pads eher Schaf mit Alpaka. Auch die Füllung der Kissen und Innenleben der Pads , sind mit Naturfasern gefüllt. Auch hier zum einen Planzliche , Kapokfaser zum anderen die kurzen Tierhaare unserer Tiere, die sich nicht zum spinnen eignen .

 

 

Über Aufträge für Eure Wund und Traumwolle würde ich mich sehr freuen .

Eierkunst und ihre Bedeutung im Drachenzentrum-Ullrich

ich habe als junge Frau vor etwa 25 Jahren mit den Künstlereiern im Studium begonnen zu arbeiten . Damals auch ganz gut Geld damit verdient, auf den Märkten wie dem Berner Ostereier Markt, gab es Leute, die diese Eier schätzten.

Im Laufe der Jahre hatte ich aber an meinem Zentrum zu arbeiten . Besuchte viele Fortbildungen , wie auch die Malschule in Meisen und baute den Betrieb sowie den Verein auf. Natürlich hatte ich meine Pakete zu tragen , wie jeder von uns, durch mehrere Trennungen musste ich immer wieder bei Null, anfangen . Aber es steht heute alles wieder, ist durchstrukturiert und in sich tragfähig. Das einzige was fehlt, ist die Sichtbarkeit aller Dinge, Dienstleistungen und Produkte hier, so das Umsatz da ist . Sobald auch das gemeistert ist, kann ich den Hof und mein Vereinsgelände kaufen und damit sowohl die hier lebenden Tiergruppen ordentlich unterbringen , als auch trainieren . Somit auch ein weiteres Grundstück kaufen um die notwendige Reithalle mit Wasserbecken zu bauen . Was wir ganz dringend für unsere Bewohner mit Arthrose und Bewegungsstörungen brauchen . Das kostet alles ein Vermögen , das erwirtschaftet werden muss. Wenn die Vermarktung steht, Sponsoren da sind , und ein gewisser Mindestumsatz, erhalte ich Förderungen auf mein Konzept, die mir dies möglich machen . Genau diesen Zwischenschritt musste ich noch gehen.

Die Eier mache ich heute, mit besonderem Hinblick auf Oktara , den damit verbundenen Transformationsprozessen bezüglich Jahreskreis und Neu beginnendem Wachstum in den Workshops im Frühjahr und auf Bestellung.

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Fieling von Rumpelstilzchens Prinzessin

Zwischen dem Hühnchen eingewöhnen, Heu und Futter machen , Wolle spinnen, baute Rosi ihr Nest. Sie schien noch keine Ruhe zu haben, also blieben die anderen Hasen drinnen und wir verhängten ihre Mutterkindbox mit Tüchern. Zwischendurch ging ich immer wieder hin zu ihr , um zu gucken ob sie was braucht . Der Bauch war ja schon recht schwer und sie kühlte ihn viel. Könnte ja auch sein das sie Durst hätte, Löwenzahn oder Klee mochte und manchmal hatte sie auch Appetit auf Disteln. Ich saß am Spinnen, plötzlich hatte ich das Gefühl mal nach ihr gucken zu müssen . Da, tatsächlich , es wackelte im Nest. Sie saß davor, ich streichelte sie. Sie hopste bei Seite, upps da lag noch ein Baby. Es war schon ganz blau, bewegte sich aber noch . Vorsichtig legte ich es zu den anderen . Sie hopste zufrieden eine Runde durchs Zimmer , streckte sich . Genoss es sichtlich, sich wieder bewegen zu können . Dann ging sie wieder zurück zu ihren Babys.