Das Buch „Zwiegespräch in der Fülle Matrix“ von Yvette Hahmann-Ullrich vor einer mystischen Szene mit einer dunklen Gestalt, die eine leuchtende goldene Maske abnimmt.

Bücher lesen schützt

Hast du es schon mal bereut, ein Buch gelesen zu haben – welches und warum?



Bücher lesen ist für mich keine neutrale Beschäftigung, bei der ich Seite um Seite durchgehe, Informationen aufnehme und das Buch danach einfach wieder zuklappe. Texte wirken auf mich. Worte wirken auf mich. Bilder wirken auf mich. Töne, Geschichten, Filme und selbst ein scheinbar harmloser Witz können in mir etwas auslösen, wenn ich in dem Moment zu offen bin oder der Inhalt mich an einer Stelle trifft, an der ich ihn nicht einfach wieder abschütteln kann.

Deshalb ist die Frage, ob ich schon einmal bereut habe, ein Buch gelesen zu haben, für mich eigentlich falsch gestellt. Ich komme oft gar nicht bis zu diesem Punkt. Mein Inneres hat so etwas wie einen Schutzschalter. Wenn ein Text für mich nicht stimmt, wenn sich etwas darin falsch, übergriffig oder energetisch nicht passend anfühlt, kann es passieren, dass mein Körper die Entscheidung längst getroffen hat, bevor mein Verstand überhaupt darüber nachdenken kann, ob ich weiterlesen möchte.

Mir wird schwindlig. Die Buchstaben verschwimmen. Ich kann den Text nicht mehr richtig erfassen. Im Extremfall kippt mein gesamtes System aus der Situation heraus. Dann ist Schluss. Nicht, weil ich die Wörter nicht verstehen würde. Nicht, weil mir die Intelligenz oder Konzentration dafür fehlen würde. Sondern weil in mir etwas sehr deutlich sagt: Das ist gerade zu viel oder das gehört nicht hierher.

Das betrifft nicht nur Bücher. Es kann auch passieren, wenn mir jemand im völlig falschen Moment einen blöden Witz erzählt. Es kann bei einem Film passieren. Es kann bei einer Szene passieren, die für andere Menschen vielleicht völlig normal oder nur spannend ist, während sie in mir etwas viel Größeres auslöst.

Genau deshalb schaue ich schon lange keine Horrorfilme und kaum noch Actionfilme. Sie sind mir zu schnell, zu laut, zu bildhaft und oft auch zu gewaltgeladen. Die Bilder kommen nicht einfach und gehen wieder. Sie hinterlassen Resonanz. Sie setzen etwas in Bewegung. Und wenn ich weiß, dass etwas in mir so stark arbeitet, dann muss ich mich nicht freiwillig permanent mit Bildern füttern, die mich innerlich aufwühlen.

Stattdessen höre ich sehr viel. Hörbücher funktionieren für mich oft wesentlich besser, weil ich nicht gleichzeitig mit einer Flut fremder Bilder konfrontiert werde. Das gesprochene Wort lässt mir mehr Raum. Ich kann meine eigenen Bilder entstehen lassen. Ich kann Abstand halten. Ich kann stoppen. Ich kann entscheiden, wie nah ich etwas an mich heranlasse.

Bücher lesen und Wahrnehmung

Bücher lesen bedeutet für mich deshalb immer auch Wahrnehmung. Ich nehme nicht nur auf, was irgendwo geschrieben steht. Ich nehme wahr, wie etwas geschrieben wurde, mit welcher Absicht es auf mich wirkt und welche Reaktion es in mir auslöst. Manche Texte öffnen etwas. Manche erzeugen Enge. Manche machen mich wach und neugierig. Andere fühlen sich an, als wollten sie nicht mit mir sprechen, sondern etwas über mich legen.

Besonders deutlich merke ich das bei Texten, die ich als dominant, verfälscht oder als Machtinstrument empfinde. Dazu gehören für mich auch bestimmte religiöse Texte und die Art, wie sie über Jahrhunderte ausgelegt, weitergetragen und zur Einflussnahme benutzt wurden. Andere Menschen können diese Texte vollkommen anders erleben. Für mich ist entscheidend, was mein eigenes System damit macht.

Und genau dort liegt auch der Zusammenhang zu meiner eigenen Arbeit.

Ich produziere inzwischen selbst Bilder und Filme. Nicht, weil Bilder für mich unwichtig wären, sondern gerade weil ich weiß, wie stark sie wirken können. Natürlich tauchen auch in meinen Arbeiten Gewalt, Druck, Manipulation, Abhängigkeit oder dunkle Themen auf. Aber ich benutze sie anders. Es geht mir nicht darum, Gewalt attraktiv zu machen oder Spannung daraus zu erzeugen, dass jemand leidet. Ich möchte sichtbar machen, wo Gewalt längst vorhanden ist, ohne dass sie als solche erkannt wird.

Denn Gewalt muss nicht immer laut sein.

Sie kann in Sprache stecken. In Bildern. In Regeln. In Erwartungen. In gesellschaftlichen Erzählungen. In dem ständigen Gefühl, man müsse sich anpassen, funktionieren, gehorchen oder etwas glauben, nur weil es oft genug wiederholt wurde.

Viele Menschen nehmen diese Ebenen gar nicht bewusst wahr. Vielleicht können sie einen Film sehen, einen Text lesen, eine Werbung betrachten oder eine bestimmte Form von Kommunikation erleben und danach einfach weitermachen. Bei mir funktioniert das nicht so. Ich merke oft sehr schnell, wenn etwas in mir Widerstand erzeugt.

Früher hätte ich vielleicht versucht, diesen Widerstand zu überwinden. Heute arbeite ich damit.

Ich passe meine Arbeitsweise daran an. Ich höre statt zu lesen, wenn Lesen gerade nicht möglich ist. Ich erschaffe eigene Bilder, statt mich mit Bildern zu überfluten, die ich nicht in meinem System haben möchte. Ich produziere meine eigenen Filme und Geschichten so, dass sie genau auf das aufmerksam machen, was sonst häufig unbewusst im Hintergrund läuft.

Meine Kunst wird dadurch zu einer Gegenbewegung.

Nicht im Sinne eines Kampfes gegen jede fremde Darstellung. Sondern als bewusste Entscheidung dafür, andere Bilder in die Welt zu setzen.

Bilder, die sichtbar machen.

Bilder, die Fragen öffnen.

Bilder, die das ausdrücken, wofür es manchmal kaum Worte gibt.

Vielleicht ist genau das mein Schutzschalter. Er verhindert nicht, dass ich wahrnehme. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Ich nehme sehr viel wahr. Deshalb muss ich auswählen, womit ich mich verbinde und was ich in mein Inneres hineinlasse.

Wenn mich also jemand fragt, welches Buch ich bereue gelesen zu haben, lautet meine Antwort noch immer: keines.

Nicht, weil jedes Buch gut gewesen wäre.

Sondern weil mein Inneres meistens sehr genau weiß, wann es reicht.

Das Buch „Zwiegespräch in der Fülle Matrix“ von Yvette Hahmann-Ullrich steht neben einer dunklen Gestalt, die eine leuchtende goldene Maske abnimmt. Darüber befindet sich das goldene Logo des Drachenzentrums Ullrich.
Bücher lesen schützt

https://shop.tredition.com/booktitle/Zwiegespr%3fch_in_der_F%3fllematrix/W-559-998-187

https://www.drachenzentrum-ullrich.de/Leseraum

Tattoo Verbundenheit

Wenn du dir jetzt sofort ein Tattoo stechen lassen müsstest: Was wäre es – und warum?





Tattoo Verbundenheit – wenn ich mir eines stechen lassen müsste, wäre bereits das Wort „müsste“ der erste Punkt, an dem ich aussteigen würde. Denn grundsätzlich muss ich überhaupt nichts. Und bei einem Tattoo käme noch etwas hinzu, das für mich persönlich wesentlich ist: Ich habe ein grundsätzliches Problem mit Nadeln und mit allem, was von außen in meinen Körper eingebracht wird. Jahrzehnte meines Lebens waren davon geprägt, Fremdenergien wahrzunehmen, sie zu unterscheiden und möglichst aus meinem eigenen Feld herauszufiltern. Da erscheint mir die Vorstellung ausgesprochen widersinnig, freiwillig etwas in meinen Körper einbringen zu lassen und diesem Vorgang auch noch bewusst meine Erlaubnis zu geben.

Trotzdem gab es tatsächlich einmal ein Tattoo-Motiv, das ich selbst entwickelt hatte. Nicht, weil ich unbedingt tätowiert sein wollte, sondern weil ich wissen wollte, ob ich überhaupt in der Lage wäre, ein solches Motiv zu entwickeln. Es war ein Entwurf mit einer sehr persönlichen Bedeutung und weit entfernt von einem beliebigen Schmuckmotiv. Später wurde genau diese Idee von jemand anderem übernommen und zweckentfremdet. Auch das gehört inzwischen zur Geschichte dieses Bildes. Die ursprüngliche Bedeutung kann dadurch jedoch nicht verschwinden, denn sie entstand aus meinem eigenen Erleben.

Das Motiv war für den Rücken gedacht. Im Zentrum befand sich eine Art Ring oder Netz. Für mich stellte dieses Netz eine Zwischenebene dar, einen Raum zwischen verschiedenen Ebenen des Seins. Darum herum und hindurch bewegte sich ein Drache. Er gehörte nicht ausschließlich auf eine Seite und auch nicht ausschließlich auf die andere. Er wandelte zwischen den Ebenen, überschritt ihre Grenzen und verband Räume miteinander, die für das gewöhnliche Auge voneinander getrennt erscheinen.

Im Inneren dieses Netzes erschien ein Pferd. Eigentlich brauchte es dafür nicht einmal das vollständige Pferd. Entscheidend war sein Auge. Der Blick meines Pferdes durch diese Zwischenebene hindurch war das eigentliche Zentrum des Motivs. In diesem Auge lag für mich die Seele des Pferdes und damit die Verbindung zwischen zwei Wesen, die nicht davon abhängig ist, ob sie sich gerade auf derselben sichtbaren Ebene befinden.

Tattoo Verbundenheit zwischen Ebenen

Genau deshalb wäre dieses Tattoo Verbundenheit für mich niemals einfach Körperschmuck gewesen. Drache, Zwischenebene und Pferdeauge erzählten gemeinsam etwas, das sich mit einem gewöhnlichen Symbol kaum ausdrücken lässt. Der Drache bewegt sich zwischen den Welten. Das Netz bildet keine Gefangenschaft, sondern eine durchlässige Struktur zwischen verschiedenen Wirklichkeiten. Und das Pferd blickt hindurch. Seine Seele bleibt erkennbar, unabhängig davon, auf welcher Ebene sie sich befindet.

Heute sehe ich dieses Motiv allerdings noch einmal anders. Ich brauche es nicht auf meiner Haut.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Entwicklung, die in dieser alten Idee steckt. Damals hätte das Bild etwas sichtbar gemacht, das für mich von großer Bedeutung war. Es hätte die Verbundenheit verkörpert und nach außen getragen. Heute weiß ich, dass eine wirkliche Verbindung keinen sichtbaren Beweis benötigt.

Ich muss mir nicht auf die Haut schreiben, was längst Bestandteil meines Seins ist.

Eine tiefe Verbindung wird nicht wahrer, weil ein anderer Mensch sie sehen kann. Sie verschwindet auch nicht, weil sie unsichtbar bleibt. Gerade die Verbindung zu einem Tier kann weit über das hinausreichen, was sich anfassen, fotografieren oder mit Worten erklären lässt. Wer einen solchen Blick eines Pferdes kennt, weiß vielleicht, was ich meine. Manchmal liegt darin eine Form des Erkennens, für die Sprache beinahe zu klein wird.

Deshalb gefällt mir die Vorstellung meines alten Motivs noch immer. Der Drache, der zwischen den Ebenen wandelt. Das feine Netz der Zwischenwelt. Dahinter das Auge meines Pferdes, in dem seine Seele sichtbar wird. Es ist ein kraftvolles Bild für etwas, das mich über lange Zeit begleitet hat.

Aber ich muss dieses Bild nicht mehr tragen, um seine Bedeutung zu besitzen.

Vielleicht liegt darin sogar die stärkere Form von Tattoo Verbundenheit: nicht die Tätowierung selbst, sondern die Erkenntnis, dass Verbundenheit keinen Eintrag auf der Haut braucht. Sie benötigt weder Tinte noch Nadel und auch keinen Beweis für andere Menschen. Was wirklich verbunden ist, trägt seine eigene Spur.

Und diese Spur liegt nicht auf der Haut.

Sie liegt tiefer.

Helles Tattoo-Motiv mit einem Drachen, der eine Zwischenebene aus einem feinen Netz umschließt, während im Zentrum das Auge und die Seele eines Pferdes sichtbar werden.
Tattoo Verbundenheit

https://www.youtube.com/@drachenzentrum-ullrich

Ein atmosphärisches Künstleratelier mit einer großformatigen Leinwand, auf der ein leuchtendes, abstraktes Kunstwerk entsteht. Umgeben von Airbrush-Werkzeugen, Acrylfarben, Ton, Kristallen und Skizzen vermittelt das Bild den kreativen Prozess intuitiver und transformativer Kunst.

Kunst, die berührt: Bilder als Brücken für innere Prozesse

Ein Bild kann weit mehr sein als ein dekorativer Blickfang an der Wand. In der transformativen Kunst wird die Leinwand zu einem Raum für innere Wandlung, für Gefühle und Impulse, die sich oft schwer in bloße Worte fassen lassen. Hier entstehen Kunstwerke nicht nach einem starr festgelegten Plan, sondern als Antwort auf einen ganz persönlichen Entwicklungsweg.

Durch intuitives Arbeiten, das Übersetzen von inneren Bildern oder den Zugang über die Akasha-Chronik bekommt das Sichtbare, was im Inneren nach Ausdruck sucht. Mit Techniken wie dem ideomotorischen Zeichnen fließen Bewegungen und Wahrnehmungen frei auf den Malgrund. Im Zusammenspiel mit Airbrush, Acryl, Ton oder textilen Elementen wächst Schritt für Schritt ein Werk heran, das den Menschen auf seinem Weg begleitet. Es ist ein lebendiger Anker im Raum – ein Bild, das nicht nur betrachtet, sondern im Inneren gespürt wird und Prozesse sanft in die Bewegung bringt.

https://www.yvettesatelier.de

„Frau im Atelier, umgeben von farbiger Kunst und einem leuchtenden Kristall, der warmes Licht ausstrahlt.“

Die Rückkehr der kosmischen Ordnung

Es ist Zeit.
Zeit, dass jene, die sich über die Erde stellten, erkennen,
dass niemand sich dem kosmischen Gesetz entziehen kann.
Keine Macht, kein Titel, kein Geld, keine Kontrolle reicht höher
als das, was alles hält und alles durchdringt.

Die Ordnung, die jetzt zurückkehrt, ist nicht menschengemacht.
Sie ist älter als jedes Reich, jede Religion, jede Regierung.
Sie stammt nicht aus Ideologien, sondern aus dem Ursprung selbst:
Bewusstsein, Wahrheit, Verbindung.

Wer lange glaubte, die Welt könne geführt werden,
indem man Menschen voneinander trennt,
Informationen verbirgt,
Räume verschließt und Macht sammelt,
steht jetzt vor einem Spiegel, der nicht mehr nachgibt.
Denn die Erde erwacht – und mit ihr der Blick nach innen.

Das kosmische Auge sieht nicht nach außen, sondern hindurch.
Es erkennt die Absicht, nicht die Fassade.
Es erkennt die Wahrheit, nicht die Geschichte.
Es erkennt das Herz, nicht den Titel.

Die Eliten werden nicht gestürzt.
Sie werden erinnert.
Erinnert, dass ihr Platz nicht über anderen liegt,
sondern im selben Feld von Bewusstsein und Verantwortung.
Und dieses Feld duldet keine Abkopplung mehr.

Wer auf Kosten anderer lebte,
wird jetzt mit seinem eigenen Abdruck konfrontiert.
Nicht als Strafe –
sondern als Heilung.

Denn echte Macht dient.
Echte Weisheit hört.
Echte Führung verbindet.

Und was im Verborgenen herrschen wollte,
kehrt jetzt zurück ins Licht.

Der Wandel ist still
und doch unaufhaltsam.
Er beginnt in Körpern,
in Herzen,
in Wahrnehmung.
Er breitet sich aus wie Wärme im Winter:
unsichtbar, aber eindeutig spürbar.

Wahrheit ist nicht zu stoppen.
Wer dachte, Kontrolle würde Sicherheit bringen,
lernt jetzt:
Nur das, was im Einklang mit dem Ganzen steht, bleibt bestehen.

Es wird kein Aufstand kommen,
kein Krieg,
keine Rache.
Sondern Erinnerung.
Und Erinnerung ist stärker als jede Mauer.

Denn das kosmisch Übergeordnete wartet nicht.
Es wirkt.
Jetzt.

„Mehrere gefaltete Altardecken aus Leinen, handbestickt mit floralen Motiven, Tieren und ornamentalen Linien in verschiedenen Farben, ausgelegt auf einem dunklen Untergrund.“

Altardecken – wenn Handarbeit zum Weg wird


Manche Wege beginnen nicht mit einer Entscheidung, sondern mit einer stillen Bewegung nach innen.
Für mich war das Sticken so ein Weg.

Schon früh entstand daraus mehr als ein Handwerk. Es war eine Möglichkeit, mich aus Fremdbestimmung zu lösen – aus Vorgaben, aus übernommenen Bildern, aus dem Gefühl, dass Dinge „so gemacht werden“.
Während andere draußen unterwegs waren, saß ich zu Hause mit Stoff, Garn und Zeit. Ich lernte, Motive nicht nur auszuführen, sondern zu hinterfragen:
Warum wirkt dieses Bild?
Was erzählt diese Linie?
Was passiert, wenn ich nichts vorgebe und dem Prozess vertraue?

So wurden textile Arbeiten zu einem Ort der Klärung.


Motive tragen Erfahrung

Die Motive, die heute auf Altardecken entstehen, sind keine Dekoration.
Sie tragen gelebte Erfahrung, Lernwege und innere Wandlungen. Vieles, was sich im Leben klären wollte, durfte zuerst ins Bild gehen – Stich für Stich, Schicht für Schicht.

Dabei geht es nicht um historische Reproduktion.
Meine Arbeitsweise ist keine klassische Buntstickerei oder Weißstickerei im ursprünglichen Sinn.
Ich arbeite überwiegend mit einer freien, malerischen Technik – einer Form von Nadelmalerei.
Sie erlaubt Bewegung, Übergänge, Tiefe und Veränderung. Das Bild darf sich entwickeln, statt festgelegt zu sein.

Gleichzeitig ist Raum für Menschen, die bewusst klassisch oder historisch arbeiten möchten. Auch diese Wege sind willkommen – entweder ganz eigenständig oder mit vorbereiteten Grundlagen.


Begleitertiere im Motiv

In vielen Decken finden auch Begleitertiere ihren Platz.
Nicht als Symbol im engeren Sinn, sondern als Beziehung.
Ein Tier kann Teil des Motivs werden, eingebunden in Linien, Farben und Struktur – als Kraft, Erinnerung oder gegenwärtiger Begleiter.

So entsteht eine textile Verbindung, die nicht erklärt werden muss, sondern einfach da ist.


Altardecken als Prozessräume

Altardecken sind keine fertigen Produkte.
Sie sind Prozessräume.

Manche Menschen möchten diesen Weg vollständig selbst gehen:

  • mit weißem Leinen
  • eigenem Färben
  • und der langsamen Annäherung an Motiv und Thema

Andere wünschen sich eine vorbereitete Basis:

  • eine stimmige Grundfarbe
  • eine entwickelte Motividee
  • eine klare, tragende Struktur

Und wieder andere arbeiten mit geweihten Decken, die vollständig von mir gefertigt werden und im Coaching als stabile Grundlage für Entwicklungs- und Transformationsprozesse dienen.

Keine Form ist „richtiger“ als die andere. Entscheidend ist, was dem eigenen Weg entspricht.


Warum textile Arbeit wirkt

Textiles Arbeiten ist langsam.
Es ordnet nicht durch Druck, sondern durch Wiederholung und Präsenz.
Der Körper arbeitet mit, der Geist wird ruhiger, innere Themen finden eine Form.

Altardecken halten diesen Raum.
Sie erlauben Klärung ohne Zwang, Entwicklung ohne Vorgabe und Gestaltung aus der eigenen Wahrheit heraus.

Ab Januar fließt diese Arbeit offiziell in mein Angebot ein –
als Handwerk, als Begleitung und als offener Weg für Menschen, die ihre Themen nicht nur verstehen, sondern verkörpern möchten.


https://praxis-fuer-spirituelle-lebensberatung.de/

hier noch ein kleiner Potcst von der lieben Anne gemacht, hat mich sehr gefreut

Wenn aus einem inneren Thema ein Bild wird Manche Bilder entstehen nicht aus einer Idee, sondern aus einem Gespräch. Menschen kommen zu mir oft ohne klares Motiv. Sie tragen ein Thema in sich, eine Frage, eine Erfahrung oder eine innere Bewegung, die noch keine Form hat. Im gemeinsamen Gehen – im Zuhören, Klären und Sortieren – zeigt sich nach und nach, was sichtbar werden will. Erst daraus entsteht das Bild. Ich arbeite nicht nach Vorlagen und nicht nach fertigen Wunschmotiven. Ein Auftragsbild entsteht aus einem persönlichen Prozess. Es entwickelt sich aus dem, was sich im Menschen zeigt – nicht aus dem, was vorher gedacht wurde. Diese Art der Arbeit braucht Zeit, Vertrauen und Offenheit. Sie ist kein schneller Einkauf, sondern eine bewusste Entscheidung, sich selbst ein Stück zu begegnen. Das fertige Bild ist kein Dekorationsobjekt. Es ist eine Verdichtung eines inneren Weges. Eine Erinnerung. Ein sichtbarer Punkt für etwas, das vorher nur gespürt wurde. Anfragen erfolgen persönlich. Diese Arbeit entsteht einzeln – nicht in Serie.

Wenn dein inneres Bild sichtbar werden will

Es gibt Bilder, die hängen nicht an Wänden.
Sie leben in Menschen.

Manchmal ist es kein klares Motiv.
Kein fertiger Gedanke.
Oft ist es nur ein Gefühl, eine Unruhe, eine Erinnerung, eine Sehnsucht.
Etwas, das keinen Namen hat – aber da ist.

Genau dort beginnt meine Arbeit.

Ich male keine fertigen Motive „nach Wunsch“.
Ich begleite Menschen ein Stück ihres Weges – und aus diesem gemeinsamen Gehen entsteht das Bild, das sie in sich tragen.
Nicht geplant.
Nicht vorgezeichnet.
Sondern sichtbar werdend.

Viele kommen ohne zu wissen, was sie eigentlich brauchen.
Im Gespräch, im Stillwerden, im Hinsehen zeigt sich nach und nach das innere Thema.
Manchmal zaghaft.
Manchmal kraftvoll.
Manchmal schmerzhaft.
Manchmal befreiend.

Das Bild entsteht nicht aus einer Idee, sondern aus einer Begegnung.

Wer zu mir kommt, braucht keine Vorlage.
Nur die Bereitschaft, sich selbst zu begegnen.

Ein solches Auftragsbild ist kein Dekorationsstück.
Es ist ein Spiegel.
Ein Anker.
Eine Erinnerung an das, was im Innersten wahr ist.

Ich arbeite in ruhigen, persönlichen Prozessen.
Ohne Druck.
Ohne Schnelllösungen.
Mit Zeit, Präsenz und Klarheit.

Wenn du spürst, dass in dir etwas sichtbar werden will,
das du selbst nicht greifen kannst,
dann bist du hier richtig.

Anfragen erfolgen persönlich.
Diese Arbeit entsteht nicht in Serie.