Eine Frau läuft mit zwei Ponys auf einem Waldweg. Die Tiere gehen ruhig und aufmerksam neben ihr durch einen grünen Frühlingswald.

Echte Tierhaltung beginnt dort, wo Menschen aufhören, Tiere wie Plüschfiguren zu behandeln

Viele Menschen haben Angst davor, ihre Tiere selbst zu versorgen.
Vor der Arbeit. Vor der Verantwortung. Vor den Kosten. Vor dem täglichen Aufwand.

Ich verstehe diese Angst.
Aber aus meiner Erfahrung war die Arbeit selbst nie das Schwerste.

Ich lebe seit vielen Jahren mit meinen Tieren in Eigenregie und Selbstversorgung. Natürlich ist das Arbeit. Wasser fahren. Heu organisieren. Zäune reparieren. Nachts rausgehen. Wetter aushalten. Mitdenken. Verantwortung tragen, auch dann, wenn man müde ist.

Aber genau darin entsteht auch etwas, das viele Menschen heute kaum noch kennen:
ein echtes gemeinsames Leben mit den Tieren.

Nicht „Tierbesitz“.
Nicht irgendwo eingestellt und versorgt.
Sondern Alltag. Gemeinschaft. Entwicklung. Vertrauen.

Das Schwerste waren für mich oft nicht die Tiere.
Sondern die Menschen.

Menschen, die selbst niemals so leben würden, aber sofort urteilen.
Menschen, die kaum verstehen, wie viel Bewegung, Aufmerksamkeit und Verantwortung so ein Leben überhaupt braucht — und dann unterstellen, man sei überfordert, weil sie selbst damit überfordert wären.

Statt zu sagen:
„Das wäre nichts für mich“
wird daraus oft:
„Das kann doch niemand schaffen.“

Dabei sagen solche Aussagen meist mehr über den Beobachter aus als über die Menschen, die dieses Leben tatsächlich führen.

Noch schwieriger wird es, wenn Menschen anfangen, sich einzumischen, ohne die Tiere oder die Strukturen dahinter überhaupt zu verstehen.

Wenn junge Ponys sich untereinander bekappeln, geht sofort das Drama los:
„Lass den in Ruhe!“
„Der wird gemobbt!“
„Da muss man eingreifen!“

Aber viele Außenstehende verstehen gar nicht mehr, wie Tiere miteinander kommunizieren.

Tiere sind keine Plüschfiguren, die einfach still nebeneinander stehen.
Sie lernen über Bewegung, Körpersprache, Abstand, Rangordnung und soziale Dynamik.

Gerade junge Tiere müssen doch erst lernen:
Wie bewege ich mich in einer Herde?
Wann weiche ich?
Wann setze ich Grenzen?
Wem folge ich?
Wie lese ich andere?

Das ist kein Fehler im System.
Das IST das System.

Partnerschaft entsteht nicht durch Wunschdenken.
Sie entsteht durch gemeinsames Leben, durch Erfahrung, durch Lernen von klein auf.

Unsere Tiere wachsen nicht isoliert auf.
Sie leben miteinander.
Die Älteren tragen Verantwortung. Die Jungen lernen. Die Herde reguliert sich. Genau dadurch entstehen sichere, soziale und stabile Tiere.

Und dasselbe gilt für unsere Herdenschutzhunde.

Viele Menschen kennen Tiere heute nur noch in kontrollierten Räumen.
Sauber. Leise. Funktionierend.

Aber ein Herdenschutzhund ist kein Dekohund.
Er hat eine Aufgabe.

Er hört Bewegungen lange bevor wir Menschen sie wahrnehmen.
Er reagiert auf Unruhe, auf Wildtiere, auf fremde Geräusche, auf Menschen, die nachts Krach machen oder bewusst Unruhe in die Tiere bringen.

Und ja, er meldet das.
Genau dafür ist er da.

Denn ich habe keine Lust mehr, Tiere schutzlos zu lassen.
Weder vor vierbeinigen Räubern noch vor zweibeinigen.

Viele Menschen wünschen sich das Bild von Natur, aber nicht die Realität davon.

Denn echte Tierhaltung bedeutet nicht nur schöne Bilder und romantische Momente.
Sie bedeutet Verantwortung. Wachheit. Schutz. Entscheidungen. Konsequenz. Mittragen.

Und trotzdem würde ich dieses Leben niemals tauschen wollen.

Denn trotz aller Arbeit liegt darin etwas, das man in vielen modernen Systemen verloren hat:
echte Verbindung.
Echte Gemeinschaft.
Und das Gefühl, gemeinsam mit den Tieren ein echtes Leben zu führen, statt nur aneinander vorbeizuleben.

Die Wilden Hengste,

Alf´s Ankunft

nun ist er ein paar Tage bereits bei uns und hat auch jedem Guten Tag gesagt.

Was soll ich sagen , Wiedergutmachung hat einen Neuen Namen .

Danke allen die es möglich machten, das wir uns trafen. Und du nun unser Team bereicherst.

Seid du da bist, weiß ich wieso deine Rasse so beliebt ist. Auf eine Gute Zeit mein neuer Freund.

Alle meine Männer unter einen Hut zu bringen……

Thor , der größte von ihnen , aber noch zu jung für richtiges Training, sieht das natürlich gar nicht ein .

Er steht direkt neben dem Neuen und lässt ihn nicht aus den Augen . Sei es beim Training, sei´s beim Füttern. Immer muss er zu erst und genau des selbe bekommen.

Warum? Ich möchte seine mir entgegen gebrachte Kameradschaft nicht riskieren. Also halte ich mich daran.

Ja der Neue ist Bild hübsch …

Um so wichtiger ist es die anderen davon zu überzeugen , das er sie unterstützt und ihnen nichts weg nimmt.

Haroon unser hyper Sensibelchen muss natürlich noch mehr Aufmerksamkeit bekommen .

Sary findet´s einfach cool, eben so der Rest der Mannschaft. Der Dasty hat mich total überrascht, ist doch sonst er derjenige, der immer befürchtete , ersetzt statt unterstützt zu werden. Doch diesmal keine Spur davon. Ich habe ja auch umgedacht hin zu : er bekommt Unterstützung und weg von , er bekommt einen Nachfolger.

Frohe Weihnachten und ein Erfolgreiches 2022

jetzt ist es nun das 7. Jahr unserer gemeinsamen Reise in der es darum ging unser Zentrum auf zu bauen.

Es waren Jahre der Wanderung, Selbsterfahrung, des Kampfes. Die unendlich viel Mut und Durchhalte vermögen einforderten. Ich alleine, hätte das wohl kaum leisten können. Doch war ich nicht allein!

Hier und heute, habe ich Danke zu sagen !

Danke an jene, die mir die Kraft zum Durchhalten gaben!

Danke an jene, die uns unser Quartier gaben !

Und auch Danke an jene, die mir die Zusammenhänge für das was dagegen stand, zeigten !

Um unser Quartier behalten zu können, den Tieren ein dauerhaftes zu Hause zu sichern, kann man uns mit Einkäufen unserer Produkte, Aufträgen für Atelier, Trainingsbereich und auch in der Spirituellen Lebensberatung, so wie natürlich über unseren zur Sicherung der Tiere gegründeten Verein, unterstützen. Bis alles hübsch und eingerichtet ist, erfordert es noch etwas Anstrengung, ein Witz für das was netter Weise hinter uns liegt, doch auch hier würden wir uns freuen, so der eine oder andere sich beflügeln und tatkräftig zur Seite stehen möchte.

Und so sieht das bei uns aus, wenn unsere Tiere Kinderstunde halten !

Auch wenn wir noch keine beheizte Halle zu trainieren haben und unser Außenplatz jetzt zu rutschig und matschig ist, tut das nichts zur Sache, das die Ponys in jeder Situation einen wunderbaren Job machen . Es geht uns ja darum, das die Kleinen frei von Angst lernen mit ihnen um zu gehen .

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Bodenarbeit und Trail

Kinderreitstunde

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als ich meine Herde zu mir rief

hatte ich das hier im Herzen. …

Sie waren und sind es wieder meine Familie, es erfüllt mich mit so viel Freude, zu ihnen zu gehören . Diese für mich unbezahlbaren Momente von ihnen geschenkt zu bekommen .

Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, schenkten sie mir Trost, Wärme, Nähe…

Das es mir Heute vergönnt ist mit ihnen so arbeiten zu dürfen, lässt sich an Bedeutung nicht in Worte fassen . Wenn man Sarys Weg nur von weitem verfolgt hat . Sah, wie er war , wie er kämpfte. Ständig bekam ich zu hören, das er mich beißen würde. Das ich ja alles falsch mache und überhaupt, das würde ja sowieso keiner sehen wollen.

Das macht nichts, wenn ich diese Fotos sehen und die Erinnerungen an diese Momente in meinem Herzen tragen darf, bin ich in einer anderen Welt, in unsere. In unsere Welt darf mein vierjähriger Hengst auch schmusen, ….

….das er mich nun dieses Jahr so trägt, mit ganzen vier Jahren ,

war ganz sicher nicht mit Gewalt zu erreichen, wohl aber mit einem Weg, den wir zusammen gingen ….

zwischen Training und Herden Vervollständigung

Die nächsten Wolltiere sind eingezogen. Die Runde um die Alpakas ab zu holen steht noch an . Aber zwischendurch müssen die Jungs üben . Und die Neuankömmlinge müssen sich an den Trubel bei uns gewöhnen und das sie ja gestreichelt werden. Auch das Thema Gelassenheit muss weiter trainiert sein . Aber schaut es euch einfach an .

Hier könnt ihr gerne weiter gucken und lesen, was wir so zu bieten haben.

Drachenzentrum-Ullrich

der lange Weg vom Fohlen zum Partner Pferd

Yvettes Atelier

So schönes Wetter

der Platz nicht ganz so rutschig, also schauten wir mal, was die Pferde noch wussten und was die Ponys zu unserem Training auf dem Platz sagten, das kannten sie ja nun noch gar nicht. Wir staunten und waren begeistert. Unser nun 4 jähriger Junghengst war so lieb, das ich mich einfach ohne Trense auf ihn setzen konnte . Mit seinem neuen Pad schien er zufrieden zu sein, das er so mustergültig lief.

Unser Altmeister sah sich dem entsprechend in Handlungsbedarf , denn wenn der vierjährige ihm den Rang ablief, und mich einfach mit Halter trägt, musste er natürlich noch besser arbeiten , demzufolge machten wir dann den Strick ab, nachdem er langweilig fand mit Strick zu üben…

Toffee das erste mal mit Bodenarbeit auf dem Platz , war auch super und Haroon natürlich mit seinem kleinen Schatten , zeigte ihm auch nur das Beste. Keiner machte irgendwelchen Blödsinn, alle mit einander machten nicht nur da weiter wo sie vor der Winterpause im Herbst aufhörten, sondern setzten je einen Fortschritt drauf. Wir waren fasziniert .

wenn Hengste Papa werden

Soo, vor lauter Familien zusammen Führung und Einbinden in das Programm bei uns, hatte ich noch gar keine Zeit euch unsere Neuankömmlinge vor zu stellen.
Wie nicht anders zu erwarten, hat unser Sary sie die ersten drei Tage und Nächte keine Sekunde aus den Augen gelassen, sondern sich neben sie gestellt und sich gekümmert. Inzwischen laufen sie alle wieder mit einander, Dasty kam wie immer zuletzt mit dazu , aber auch er hat sich nun daran gewöhnt das die kleinen mit da sind. Und ihre Jobs machen sie wie alte Hasen, als währen sie von Anfang an dabei, statt erst eine Woche da zu sein , mit einer Herzbewegenden Selbstverständlichkeit. Wie sie sich gegenseitig helfen und mitnehmen, ist einfach unglaublich und mit keinen Worten zu beschreiben. Das unser Nachtscjhattenm sich so genmau gemerkt hat, was wir für ihn versuchten zu tun und zu geben das nun 1:1 an seine Zöglinge weiter gibt, hätte ich nie erwartet. So wie wir ihn in der Not nicht alleine ließen, sondern unser Leben nach seinen Bedürfnissen umbauten und ihn vor dem schützen was er fürchtete, als er sich noch nicht alleine selbst behaupten konnte, behütet nun er all seine Familienmitglieder. Ob sie nun Hufe oder Pfoten haben ist ihm da ganz egal. Soviel zu dem Thema, Pferde seien treulos und würden vergessen was man für sie tut wenn man außer Sicht sei.

Er zeigt da was anderes, wir leben was anderes, es ist oft genug hart zu überleben. Ich weiß das kaum wer seine eigenen Bedürfnisse so weit unter die seiner Vierbeiner stellen würde , aber ein Stück weit zeigen zu können was unseren Tieren wichtig ist, ist es wehrt.

Also, schaut es euch einfach an.

Hoffest 2016 und die Tage drum herum

Ein wunderschönes Wochenende, an das wir uns gerne erinnern , geht zu Ende.

Momente der Freundschaft und Nähe, mit den Nachbarn, Familie ….
Ja, diese Essenz des Jahres darf sehr gerne Früchte tragen und wachsen. Wir Danken den Besuchern für das Interesse an unserem Tun und freuen uns auf die kommende Feier im nächsten Jahr.
Es gab viele Ideen was für das kommende Fest alles noch fertig sein dürfte.

Auch Sary hat neue Ideen woran er weiter üben möchte, versucht der Kleinen zu erklären das er ja auch nur ein großer Hund ist. Die Bestellung seines Halsringes ist mehr als deutlich rüber gekommen . Während die Schepperdosen auf seinem Rücken genau so uninteressant sind, wie die Balon auf seinem Kopf. Auch Haroon übte fleißig sein anti Ohrenkneiferprogramm und Onkel Dasty trug natürlich klein Sascha besonders brav. So können wir also bald auch die große Waldrunde gehen….

Hier die schönsten Bilder und die Diashow :

 

der ausfürliche Dia-Film