Wenn ich drei Wünsche frei hätte

liebe Leser meiner Beiträge

ich war lange nicht da, zu groß war der Schmerz im letzten Winter.

Ja der Stall war schön. Aber eine Todesfalle. Wir glaubten in Sicherheit zu sein, hatten uns mit Hilfe anderer gerade so da hin geschleppt. Statt Erholung und Neustart folgten Tod, Verletzung, Hungersnot, leere Versprechen. Schließlich schafften wir es mit Hilfe von dort weg an die nächste, jetzige Station.

Jedes mal hatten wir an diesen so unfreundlichen Orten unseren Dienst zu tun. Den Dienst für Wesen, die ungesehen im Unrecht starben ….

Wenn ich drei Wünsche frei hätte….

so würde ich gerne

  1. fit und beweglich bis ins hohe Alter den Weg mit meinem Mann gemeinsam in der jetzigen Verkörperung gehen!
  2. erleben dürfen wie der Traum unseres Zentrums tragfähig geworden ist und die Früchte unserer Arbeit mit ihm genießen!
  3. Die jetzige Generation unserer Begleiter, mit uns gemeinsam alt werden sehen !

Zum 6 . Mal waren wir mit allen umgezogen , wieder an Menschen geraten , die dem Alten unterlagen und wieder haben wir dem was dahinter stand die Stirn geboten.

Von unserem Hab und Gut ist nicht viel übrig geblieben.

Aber:

Jetzt ist es zu sehen, für alle, die es sehen wollen,

Man könnte helfen, würde man es wollen ,

Man könnte uns Aufträge geben, würde man es wollen

Man könnte uns Dinge geben, die wir wirklich benötigen, würde man es wollen,

Man könnte uns etwas vererben, so man keine Kinder hat, würde man das wollen!

Man könnte uns einen Stellpaltz mit Weide für unsere Tiere und unser Lager geben, würde man es wollen!

Ja auch das Erfüllen von gegebenen Versprechen , würde helfen , würde man es wollen.

Jetzt liegt da draußen in der Welt so viel im argen, jeder möchte sich selbst noch retten, sein´s behalten und die seinen schützen. Genau das wünschte ich für mich, seid ich denken kann.

Ja, wir halfen uns selbst!

Ja, wir bekamen auch Hilfe von Freunden!

Ja, viele sind es Leid, das wir immer noch nicht allein zurecht kamen!

Nein, es ist mir / uns nicht mehr möglich in einem normalen Haus zu leben. Zulange leben wir im Freien, erst Notgedrungen, dann selbst gewählt.

Wir leben noch immer in dem kleinen Wowa, den man uns einst gab. Der müsste dringend überholt und saniert werden, vom Bus ganz zu schweigen

Um den zu sanieren, müssen wir ein anderes Dach haben, daher beschäftigen wir uns mit dem Thema Teinyhaus.

Um unser Materialien, Sattelkammer, Futterkammer, Werkzeuge , Kleidung Vorräte, zu lagern, vor Wetter und Nagern zu schützen, würden wir gerne Holzhäuschen verwenden , die so gestellt sind, das man sie bewegen kann.

Die Planen der Zelte sind langsam aber sicher erneuerungsbedürftig. Zaunbaumaterial und Pennels möchten noch Ergänzung finden. Und nein, wir werden den Tierbestand nicht verringern, im Gegenteil, richten wir uns darauf ein, das mehr noch dazu kommen, weil sie in Not sind.

Ein Rundbogenzelt, würde die Bewegungshalle ersetzen, die wir hier nicht wie geplant nutzen durften. Und drei weitere Dächer werden noch gebraucht. Padocmatten, gegen den Matsch. Paletten um uns die Wege zu legen . Wenn ich morgens in Flipp-Flopps durch den Schlamm laufe, dann mit kaltem Wasser meine Füße wasche, habe ich Schmerzen, das ich schreien könnte. Ja, ich kann mir Gummistifel kaufen, Aber da ist vorher noch so vieles andere das ich erledigen möchte.

An Alternativer Heizung arbeitet mein Götter Gatte. Das wir beide gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe sind, dennoch Höchstleistung von uns Im Kurierdienst verlangt wird, wir dabei auch noch gemobbt werden, macht es nicht leichter.

Was uns helfen würde, wären Baumaterialien und Gelder. Die es ermöglichen, den Dienst zu reduzieren und den Umstieg auf unsere Projekte zu leisten.

Gerne würden wir auch hier bleiben und das Stück Land, auf dem unser Lager gerade steht , kaufen. Besonders deswegen, weil uns hier zum ersten mal die wesentlichen Stellen wohlgesonnen sind. Aber das Geld würde uns keine Bank geben.

Danke schön das du bis hierher gelesen hast

Die schöne Jahreszeit ist definitiv vorbei.

Wäre es nach uns gegangen, hätten wir bis zu diesem Moment die Scheune und den Stall hier saniert und umgebaut, so das unsere Mannschaft hätte da jetzt einziehen können.

Wie das Leben so spielt, wenn Neid und Missgunst regiert, kam es anders.

Wie oben erwähnt, gehen wir hart Arbeiten,

aber mit Unterstützung ginge es schneller, umzusetzen was wir noch ergänzen möchten.

Wir sammeln Gelder :

für ein Bewegungsstallzelt,

für weitere Zelte ,

für weitere Penels,

für weitere Zaunergänzung …..

und da wir gerne unser Atelier wieder eröffnen möchten, auch Gelder für Holzhäuschen um die Wolle, Werkzeuge, Sattelkammer, Futterkammer , Stallapotheke ectra ins trockne zu bringen .

Wenn all das fertig ist und steht, für unser Tinyhausprojekt.

Was hast du davon uns zu helfen?

Namentliche Erwähnung?

Die Gewissheit etwas Gutes getan zu haben?

Den Wandel im Umdenken mit bewegt zu haben?

Eine schöne Zeit bei unseren Tieren?

Ein schönes, Extra für dich gefertigtes besonderes Produkt?

Oder alles zusammen!

http://pferdetrainingszentrum.de/

http://atelier-kunsthandwerk-raumausstattung.de/Atelier-f%C3%BCr-Kunsthandwerk-Raumausstattung

https://www.tierisch-engagiert-ev.de/Tierisch-engagiert-eV/

ja, so langsam ist es da

den Leuten geht’s ans Eingemachte.

Überleben aber wie ???

Nun das parktizieren wir seid 2016. Immer wieder weiter gezogen zu sein , wie ein Wanderzirkus, dazu belächelt und verhöhnt, gemobbt, weil anders, war letztlich nichts anderes als das was jetzt da draußen ab geht. Runterreduziert, auf das was wir tragen konnten , wo die Kräfte versagten, blieb zurück.

Ein Leben wie Flüchtlinge im eigenen Land…..

Wir haben durch gehalten, zusammen gehalten, gemeinsam gefroren und uns gewärmt. Eher die Tiere versorgt als uns. Selbst gelebt wie sie.

Wozu hätten wir noch ein teures Reihenhaus oder Wohnung mit Balkon gebraucht, ….

Ja es kratzt uns , das wir meine Bilder, meine Wolle, all die Dinge die wir schufen im Dreck verrotten sahen und sehen. Weil wir noch keine Holzhäuschen geschweige denn Gemäuer haben, um sie zu schützen.

Ja es schmerzt uns zu erleben, wie unser Werkzeug verrostet, unsere Sättel vermodern , weil wir keine schöne Werkstätten und Sattelkammer haben.

Ja, wir könnten Schreien , wenn wir an jene denken, die den Weg nicht überstanden, die sich opferten damit wir anderen weiter gehen konnten .

Krieg auf eine Energetischen Ebene? Nein, es ist nur all zu real und all gegenwärtig .

Was wäre aber wenn man uns zugestehen würde, so zu leben wie wir es möchten?

Was wäre, wenn man uns einen Platz zugestünde, wo wir mit unserem Heer bleiben und zur Ruhe kommen könnten?

Was wäre wenn man die Räumlichkeiten geben oder auch ermöglichen würde, das wir es so gestalten könnte, wie wir es für uns möchten. So das wir uns darin wohl fühlen könnten.

Wie wäre die Welt um uns, wenn wir auf trockenem Boden laufen, in warme Kleidung und passende Schuhe gehüllt, die wir schön und für uns gut fänden?

Wie wäre die Welt, wenn wir zum trainieren in einen überdachten Raum, mit Sandigen Boden gehen könnten, der uns vor dem Wetter schützt?

Und wie ist sie dann, wenn wir das alles geschafft haben zu realisieren und man es uns gönnt?

Wie geht es dann den Leuten um uns herum und wie denen weiter weg ?

Wie geht es dir, wenn in uns Frieden ist ?

Wie geht es dir, wenn wir von dem was wir tun möchten, gut leben ?

Wie geht es dir da draußen wenn wir für unsere wertvolle Handarbeit und Zeit die Stundensätze erhalten, die wir benötigen um nach Abzug der Steuer, BG, SV, Material, noch genug haben um unsere Rechnungen zu zahlen und das was wir uns leisten möchten?

Die Unergründlichen Wege…

Wie das Leben so spielt

Nie hatte ich diesen Weg gesehen,
Nie hatte ich es mir erlaubt.
Nie hatte ich es gewagt….
Und wie immer tu ich für mich erst, wenn jemand in Not ist.
Wir haben keine Lust mehr auf den Kurierdienst und wussten nicht wie wir den Übergang um mit unseren Projekten zu arbeiten, gestalten können.
Jetzt ist die Lösung da. Wir werden jemandem helfen ihres zu erhalten und stellen unseres dazu ❤️‍🔥

Es ist einfach an der Zeit manchem, das man nicht ändern kann den Rücken zu kehren .Wir machen so viele Dinge selbst und notfalls auch von Hand. Das wir immer eine Lösung, einen Weg finden durch zu kommen .

Gestern Abend, auf einer der letzten Touren

Die Zeit der Suche endlich vorbei?

viele Jahre zogen wir wie Propheten durch das Land und lebten unsere Wahrheit vor.

An so vielen Orten taten wir unseren Dienst

Nun dürfen wir unser Lager auf dem Glockenhof in Zweibrücken-Hengstberg aufschlagen.

Es ist noch sehr unwirklich nach alldem was hinter uns liegt. Dieser Umzug ist auch nicht auf den letzten Drücker, es ist genug Zeit, aber wir möchten dennoch flott alles umräumen , nicht zuletzt weil der Chef vom ganzen ja bald nach Hause kommt.

Diesesmal in eine Welt, in der alles gut ist?

Ja, für uns ist jetzt alles gut, läuft jetzt alles richtig. Ob wir an dem Hof für immer bleiben können, wissen wir wie immer nicht. Aber wir dürfen dort zur Ruhe kommen und Kraft tanken, uns regenerieren und uns den Dingen widmen,die wir gerne tun.

Danke an alle, die an uns geglaubt, gedacht und geholfen haben 🙏🏻