Gelebte Seelenverbindung

Gelebte Seelenverbindung

Was ist eine Sache, ohne die du nicht leben könntest?

Gelebte Seelenverbindung

Ohne Seelenverbindung möchte ich nicht leben. Ohne die Freiheit, meine Verbindungen zu Menschen, Tieren und den Seelen der feinstofflichen Welt wahrzunehmen, zu gestalten und ihnen in meiner Wirklichkeit Ausdruck zu verleihen, würde meinem Leben etwas Wesentliches fehlen. Denn diese Verbindung ist für mich nicht einfach ein Teil meines Lebens. Sie ist die Grundlage meines Seins, meiner schöpferischen Kraft und meiner Lebendigkeit.

Wenn ich von Seelenverbindung spreche, meine ich weit mehr als zwischenmenschliche Beziehungen. Ich spreche von einer tiefen Verbundenheit mit allem, was mich begleitet, was mir begegnet und was durch mich Gestalt annimmt. Dazu gehören die Menschen in meinem Leben ebenso wie meine Tiere, meine Seelenbegleiter und jene Wesen, denen ich auf anderen Ebenen des Seins begegne.

Für mich endet das Leben nicht an den Grenzen der sichtbaren Welt. Ich nehme Verbindungen wahr, die über das Körperliche hinausreichen. Manche Seelen begleiten mich in einer menschlichen Verkörperung, andere begegnen mir als Tiere. Wieder andere sind für mich auf feinstofflichen Ebenen gegenwärtig.

All diese Begegnungen gehören zu meiner persönlichen Wirklichkeit. Sie sind nicht austauschbar und lassen sich nicht auf eine einzige Form des Zusammenlebens reduzieren.

Meine Tiere sind dabei etwas ganz Besonderes. Sie sind keine bloßen Begleiter, keine Kulisse meines Lebens und auch keine Wesen, die ausschließlich eine Aufgabe erfüllen sollen. Sie sind eigenständige Persönlichkeiten mit ihren eigenen Erfahrungen, Bedürfnissen, Entscheidungen und Ausdrucksformen.

Wenn ich einem meiner Pferde begegne, entsteht eine Verständigung, die nicht erst mit einem gesprochenen Wort beginnt. Ich nehme seine Aufmerksamkeit wahr, seine Stimmung, seine Bereitschaft zur Begegnung und die feinen Veränderungen unserer gegenseitigen Resonanz.

Dasselbe erlebe ich mit meinen Hunden, meinen Katzen und den anderen Tieren, die zu meinem Leben gehören. Jedes Wesen bringt seine eigene Schwingung mit. Jede Begegnung ist anders. Und gerade darin liegt für mich ein unerschöpflicher Reichtum.

Ich möchte nicht auf diese Begegnungen verzichten. Nicht auf die Nähe, nicht auf die gemeinsame Bewegung, nicht auf die stillen Augenblicke und nicht auf die Erfahrungen, die aus unserem Zusammenleben entstehen.

Doch die Seelenverbindung reicht für mich noch weiter.

Sie umfasst auch jene Begleiter, die keinen körperlichen Platz neben mir einnehmen und dennoch zu meinem Erleben gehören. Die Anderswelt, die geistigen Ebenen und die Verbindung zu Seelen jenseits ihrer körperlichen Verkörperung sind Bestandteil meines Lebens.

Ich möchte diese Wahrnehmungen nicht verleugnen oder aus meinem Leben ausklammern müssen, nur weil andere Menschen die Welt anders erleben.

Meine Wirklichkeit darf größer sein als das, was sich unmittelbar anfassen, messen oder mit den Augen betrachten lässt.

Seelenverbindung in Verkörperung

Die Seelenverbindung erhält für mich ihre besondere Bedeutung dadurch, dass ich sie nicht ausschließlich innerlich erlebe. Ich möchte ihr Ausdruck geben. Ich möchte das, was ich wahrnehme, in meine sichtbare Wirklichkeit hineintragen.

Hier beginnt die Kunst des Verkörperns.

Als Künstlerin erschaffe ich nicht einfach Gegenstände oder dekorative Bilder. Meine Arbeit entsteht aus inneren Wahrnehmungen, aus Begegnungen, aus Gefühlen, Bildern und schöpferischen Impulsen. Etwas, das zunächst nur auf einer inneren Ebene vorhanden ist, findet durch meine Hände, durch Farben, Formen und Materialien einen sichtbaren Ausdruck.

Ein Kunstwerk kann damit zu einer Verbindung zwischen unterschiedlichen Ebenen meines Erlebens werden. Das Unsichtbare erhält eine Form. Eine innere Bewegung wird zu etwas, das auch andere Menschen betrachten und auf ihre eigene Weise erfahren können.

Ebenso erlebe ich meine Lebensberatung.

Ein Gespräch ist für mich nicht lediglich ein Austausch von Informationen. Es ist eine Begegnung zwischen zwei eigenständigen Lebenswelten. Zwei Menschen bringen ihre Erfahrungen, ihre Wahrnehmungen und ihre ganz persönliche Schwingung mit.

Wenn daraus wirkliche Resonanz entsteht, kann sich etwas bewegen. Ein Gedanke findet Worte. Eine lange vorhandene Empfindung wird erkennbar. Eine innere Vorstellung gewinnt an Klarheit und kann schließlich ihren Ausdruck im eigenen Leben finden.

Ich möchte Menschen nicht in eine fremde Vorstellung davon führen, wie ihr Leben auszusehen hat. Mich interessiert, was in ihnen selbst vorhanden ist und welchen Ausdruck sie ihrer eigenen Wirklichkeit geben möchten.

Darin erkenne ich dieselbe schöpferische Bewegung, die mich auch mit meinen Tieren und meiner Kunst verbindet.

Es geht um Begegnung, Wahrnehmung, Resonanz und Verkörperung.

Und deshalb gehört auch mein Wunsch nach einem gemeinsamen Hof untrennbar zu dieser einen Sache, ohne die ich nicht leben möchte.

Dieser Hof ist für mich weit mehr als ein Gebäude mit Stallungen, Weiden und Arbeitsräumen. Er ist der Ort, an dem die unterschiedlichen Ausdrucksformen meines Lebens zusammenfinden.

Dort leben meine Tiere mit ihren eigenen Persönlichkeiten und Bedürfnissen. Dort kann ich sie begleiten, versorgen, mit ihnen trainieren und gemeinsam mit ihnen Erfahrungen sammeln. Dort findet meine tiergestützte Arbeit ihren Platz.

Dort entsteht meine Kunst. Dort begegnen mir Menschen in meiner Lebensberatung. Dort können Natur, Tiere, Menschen und schöpferische Arbeit miteinander verbunden sein, ohne künstlich voneinander getrennt zu werden.

Ich sehe diesen Ort als räumlichen Ausdruck meiner inneren Wirklichkeit. Als Verkörperung dessen, was ich über viele Jahre erfahren, entwickelt und in mir getragen habe.

Dabei geht es mir nicht allein darum, einen Wunsch zu erfüllen. Es geht um die Freiheit, mein Leben entsprechend meiner eigenen Wahrnehmung, meinen Fähigkeiten und meinen Seelenverbindungen zu gestalten.

Denn eine Verbindung möchte gelebt werden.

Was nützt mir die tiefste innere Wahrnehmung, wenn ich ihr niemals Ausdruck geben darf? Was bedeutet schöpferische Kraft, wenn sie keinen Raum erhält, sich zu entfalten? Und was wäre meine Verbundenheit mit den Tieren, wenn ich das gemeinsame Leben, die Bewegung und die unmittelbare Begegnung ausklammern müsste?

Meine Lebendigkeit entsteht gerade aus diesem Zusammenspiel.

Aus dem Wahrnehmen und dem Handeln. Aus der inneren Welt und ihrer äußeren Verkörperung. Aus der Nähe zu meinen Tieren, den Begegnungen mit Menschen, der Verbindung zu meinen Seelenbegleitern und der Freiheit, daraus etwas Eigenes zu erschaffen.

Ich habe meine gewünschte Wirklichkeit in meiner eigenen Realität bereits ins Ist gesetzt. Sie ist für mich nicht nur eine Vorstellung, sondern eine innere Wirklichkeit, der ich auch im Außen Gestalt gebe.

Deshalb lässt sich meine Antwort auf die heutige Frage nicht auf einen einzelnen Menschen, ein bestimmtes Tier, einen Gegenstand oder einen Ort beschränken.

All das sind Ausdrucksformen dessen, was mich im Innersten bewegt.

Die eine Sache, ohne die ich nicht leben möchte, ist meine gelebte Seelenverbindung.

Sie verbindet mich mit meinen Tieren, mit Menschen, mit der Natur, mit der Anderswelt und mit meiner eigenen schöpferischen Kraft. Sie ermöglicht mir, meine Wahrnehmungen in Kunst, Gespräche, Begegnungen und ein selbstbestimmtes Leben zu verwandeln.

Ich möchte nicht nur existieren. Ich möchte fühlen, wahrnehmen, erschaffen, lieben, gestalten und meine Verbindungen in ihrer ganzen Vielfalt leben.

Denn ohne diese Verbindung würde mir nicht einfach eine Beschäftigung, ein Besitz oder eine Gewohnheit fehlen.

Mir würde das fehlen, was mein Leben zu meinem Leben macht.

Meine Freiheit, in Seelenverbindung zu leben und diese Verbindung zu verkörpern.

Blonde Frau inmitten ihrer Tiere mit weißem Araberpferd, Kaukasischem Owtscharka, Maine-Coon-Katze und Angoraziege. Drachen, Kunst und ein Hof im goldenen Abendlicht symbolisieren ihre gelebte Seelenverbindung.
Was mich lebendig hält: die Freiheit, meine Seelenverbindungen zu leben und das Unsichtbare in meiner Wirklichkeit zu verkörpern.

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