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Füllematrix – ein Zwiegespräch
Füllematrix bedeutet für mich nicht, sich hinzusetzen, positiv zu denken und darauf zu warten, dass das Leben plötzlich alles Gewünschte vor die Füße legt. Mein Buch „Zwiegespräch in der Füllematrix“ ist aus einem ganz anderen Raum entstanden: aus gelebter Erfahrung, aus Fragen, aus Brüchen, aus inneren Gesprächen und aus der immer wiederkehrenden Beobachtung, dass Veränderung häufig lange beginnt, bevor sie im Außen überhaupt sichtbar wird.
Es gibt Zeiten im Leben, in denen eigentlich noch alles aussieht wie vorher und trotzdem nichts mehr ist wie vorher. Etwas hat sich verschoben. Die bisherigen Antworten tragen nicht mehr. Alte Sicherheiten fühlen sich plötzlich eng an, Beziehungen verändern sich, Geldthemen werden sichtbar, berufliche Wege passen nicht mehr oder man merkt einfach: Ich kann mein Leben nicht weiterhin auf dieselbe Weise führen und gleichzeitig erwarten, dass etwas grundlegend Neues entsteht.
Genau in solchen Räumen ist dieses Buch gewachsen.
„Zwiegespräch in der Füllematrix“ ist deshalb für mich kein klassischer Ratgeber. Es ist auch kein Buch, das dem Leser zehn Schritte vorgibt, die er nur ordentlich abarbeiten muss, damit anschließend das gewünschte Ergebnis erscheint. Mich interessiert etwas anderes: Was geschieht, wenn ein Mensch wieder beginnt, mit sich selbst in einen wirklichen Dialog zu treten? Was liegt unter den gewohnten Erklärungen? Welche Entscheidungen wurden aus Angst getroffen? Wo haben wir uns an Mangel gewöhnt? Und wie viel von dem, was wir für unveränderliche Realität halten, ist vielleicht eine Wirklichkeit, die wir sehr lange immer wieder bestätigt haben?
Dabei geht es auch um Fülle. Aber Fülle ist wesentlich größer als Geld. Geld gehört dazu, selbstverständlich. Ebenso gehören Selbstwert, Beziehungen, Berufung, Kreativität, Freiheit und die Fähigkeit dazu, das eigene Leben tatsächlich als das eigene wahrzunehmen. Eine Füllematrix beginnt für mich dort, wo diese Bereiche nicht länger voneinander abgeschnitten betrachtet werden.
Füllematrix zwischen Innen und Außen
Eine der spannendsten Erfahrungen beginnt dort, wo sich die innere Wirklichkeit verändert, während die äußere scheinbar noch hinterherhinkt. Genau diese Zwischenräume können unglaublich anstrengend sein. Man hat etwas verstanden, entschieden oder innerlich bereits verlassen, und trotzdem steht man morgens auf und sieht zunächst dieselbe Umgebung, dieselben Rechnungen oder dieselben ungelösten Fragen.
Was bedeutet Veränderung dann überhaupt?
Vielleicht beginnt sie nicht erst in dem Moment, in dem das fertige Ergebnis vor uns steht. Vielleicht beginnt sie viel früher. Mit einer Wahrnehmung. Mit einem Satz, der plötzlich nicht mehr stimmt. Mit einer Grenze. Mit einer Vision. Mit dem Moment, in dem ein Mensch aufhört, seine eigene innere Wahrheit ständig zugunsten dessen zurückzustellen, was vermeintlich vernünftig, normal oder von außen erwartet ist.
Das Buch ist aus solchen Gesprächen entstanden. Deshalb heißt es „Zwiegespräch“. Es darf gelesen werden, aber es möchte nicht einfach konsumiert werden. Es kann ein Gegenüber sein. Manche Stellen werden vielleicht sofort Resonanz auslösen, andere erst Wochen später. Wieder andere dürfen Widerspruch hervorrufen. Auch das gehört für mich zu einem wirklichen inneren Dialog.
Aus diesem Grund entstehen rund um das Buch auch die Kartensets. Sie sollen die Gedanken nicht bloß wiederholen, sondern eine Möglichkeit schaffen, mit einzelnen Themen und Impulsen weiterzuarbeiten. Die Karten befinden sich derzeit noch in der Herstellung. Später werden sie einzeln und gemeinsam mit dem Buch als Set erhältlich sein. Die Preise dafür stehen fest, sobald die endgültigen Produktionskosten bekannt sind.
Das Buch selbst ist bereits über den Verlag tredition erhältlich. Wer es direkt über mich bezieht, kann es später auch mit den Kartensets verbinden. Ebenso ist eine persönliche Begleitung möglich. Aus meiner langjährigen Arbeit in der Lebensberatung sind Begleitformen über drei, sechs oder zwölf Monate entstanden. Dabei geht es nicht darum, einem Menschen vorzuschreiben, wohin er sich entwickeln soll. Es geht darum, einen Raum zu haben, in dem Prozesse betrachtet, Zusammenhänge erkannt und Veränderungen über einen längeren Zeitraum begleitet werden können.
Und selbst dort endet die Geschichte nicht. Meine Arbeit mit inneren Prozessen war für mich nie vollständig von meiner künstlerischen und handwerklichen Arbeit getrennt. Gestaltung kann ebenfalls eine Sprache sein. Material, Farbe, Handarbeit und das langsame Entstehen eines Werkes machen Entwicklungen sichtbar, für die Worte manchmal gar nicht ausreichen. Deshalb gehören auch Kunsthandwerkskurse zu meiner Arbeit. Ein Ganztageskurs kostet derzeit 350 Euro zuzüglich Material.
„Zwiegespräch in der Füllematrix“ steht damit nicht allein. Weitere Bücher entstehen bereits aus meiner Arbeit, meinen künstlerischen Techniken, alter Handwerkskunst, den Geschichten unserer Tiere und aus den Wandlungsprozessen der vergangenen Jahre. Auch die Entwicklung, die sich 2026 vollzieht, wird ihren Platz darin finden.
Vielleicht ist genau das der rote Faden: Ein Buch muss für mich nicht am letzten Satz enden. Es kann der Anfang eines Gesprächs sein, das sich im wirklichen Leben fortsetzt.
Und möglicherweise beginnt Fülle genau dort – nicht mit der Behauptung, bereits alles zu besitzen, sondern mit der Bereitschaft, wahrzunehmen, was im eigenen Leben wirklich nach Veränderung ruft.
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