…brauchen keine Worte, ergeben aber besonders schöne Lichter !
über Nacht hat die Natur sooo schön gemalt , als wollte sie rufen, es geht los, jetzt ist es soweit, Jetzt ist es da ! Jetzt ist deine Zeit gekommen!
Meine lieben Besucher,
ich freue mich euch den Anfang unserer Wolle Herstellung zeigen zu können. Die ersten Sorten sind fertig, die Tiere die kommen möchten um uns hier mit zu unterstützen haben sich gezeigt und auf den Weg gemacht. Ich hoffe das sie bald zu Hause bei uns angekommen sind. Natürlich werden nicht alle geschoren, nur die Alpakas , Ziegen und Kaninchen. Die Coonys werden selbst verständlich weiterhin gebürstet. Dann muss die Wolle gewaschen , getrocknet und gekämmt werden, damit der Dreck raus geht, der sich in der Wolle gesammelt hat. Dann kann ich sie erst verspinnen.
Da ich Künftig die Farben separat auf bewahre, gibt es dann in Zukunft noch mehr Farbvarianten. Jetzt habe ich erst mal die Varianten, von meinen früheren Schafen den Coonys und Dank unserer lieben Freunde kann ich auch die Wolle von Alpakas und glücklichen Schafen aus dem Odenwald verspinnen und verkaufen. Was wiederum den Tieren und dem Hof zu Gute kommt. Die Ziegen und Kaninchen haben ebenfalls etwas Wolle für uns gegeben, so das ich auch dies bereits mit zeigen kann.
Ich bin sehr gespannt auf den Weihnachtsmarkt hier bei uns den Verkaufsoffenen Sonntag am 2. Advent hier bei uns auf den Hof.
Soo, vor lauter Familien zusammen Führung und Einbinden in das Programm bei uns, hatte ich noch gar keine Zeit euch unsere Neuankömmlinge vor zu stellen.
Wie nicht anders zu erwarten, hat unser Sary sie die ersten drei Tage und Nächte keine Sekunde aus den Augen gelassen, sondern sich neben sie gestellt und sich gekümmert. Inzwischen laufen sie alle wieder mit einander, Dasty kam wie immer zuletzt mit dazu , aber auch er hat sich nun daran gewöhnt das die kleinen mit da sind. Und ihre Jobs machen sie wie alte Hasen, als währen sie von Anfang an dabei, statt erst eine Woche da zu sein , mit einer Herzbewegenden Selbstverständlichkeit. Wie sie sich gegenseitig helfen und mitnehmen, ist einfach unglaublich und mit keinen Worten zu beschreiben. Das unser Nachtscjhattenm sich so genmau gemerkt hat, was wir für ihn versuchten zu tun und zu geben das nun 1:1 an seine Zöglinge weiter gibt, hätte ich nie erwartet. So wie wir ihn in der Not nicht alleine ließen, sondern unser Leben nach seinen Bedürfnissen umbauten und ihn vor dem schützen was er fürchtete, als er sich noch nicht alleine selbst behaupten konnte, behütet nun er all seine Familienmitglieder. Ob sie nun Hufe oder Pfoten haben ist ihm da ganz egal. Soviel zu dem Thema, Pferde seien treulos und würden vergessen was man für sie tut wenn man außer Sicht sei.
Er zeigt da was anderes, wir leben was anderes, es ist oft genug hart zu überleben. Ich weiß das kaum wer seine eigenen Bedürfnisse so weit unter die seiner Vierbeiner stellen würde , aber ein Stück weit zeigen zu können was unseren Tieren wichtig ist, ist es wehrt.
Also, schaut es euch einfach an.
Wir genossen die Zeit, die wir uns nehmen konnten, die Tiere an einander zu gewöhnen. Für die Katzen war es ja besonders aufregend, da sie sonst nicht alleine raus dürfen. So müssen sie sich also nicht nur daran gewöhnen, das da jetzt dieses tapsige Hundekind ist, sondern auch noch die Pferde, die Untergründe, und an der Leine zu gehen ist ja auch nicht so leicht, wie einfach frei zu stromern, aber das ist uns zu gefährlich an der Hauptstraße, also muss das so gehen , bis das Gelände auch Katzen sicher ist.
Wenn die Ponys dann nun da ist, haben sich die anderen Tiere schon mal soweit an die neuen Gegebenheiten, wie das da nun noch ein Platz ist auf den man gehen kann, wenn man möchte, gewöhnt. Besonders Haroon, der erst gar nicht wusste wie er da raus kommen könnte, genoss es von dem Kleinen auf den großen Platz zu wechseln. Während Sary artig auf dem kleinen blieb. Er scheint zu denken, das dies der Winterplatz sei…
Oh was bin ich gespannt, wie er wohl auf die Ponys reagiert . Eine Woche, dann sind auch sie da.
Ein wunderschönes Wochenende, an das wir uns gerne erinnern , geht zu Ende.
Momente der Freundschaft und Nähe, mit den Nachbarn, Familie ….
Ja, diese Essenz des Jahres darf sehr gerne Früchte tragen und wachsen. Wir Danken den Besuchern für das Interesse an unserem Tun und freuen uns auf die kommende Feier im nächsten Jahr.
Es gab viele Ideen was für das kommende Fest alles noch fertig sein dürfte.
Auch Sary hat neue Ideen woran er weiter üben möchte, versucht der Kleinen zu erklären das er ja auch nur ein großer Hund ist. Die Bestellung seines Halsringes ist mehr als deutlich rüber gekommen . Während die Schepperdosen auf seinem Rücken genau so uninteressant sind, wie die Balon auf seinem Kopf. Auch Haroon übte fleißig sein anti Ohrenkneiferprogramm und Onkel Dasty trug natürlich klein Sascha besonders brav. So können wir also bald auch die große Waldrunde gehen….
Hier die schönsten Bilder und die Diashow :
und am 15.10. feiern sind für manche so banale Sachen , während für uns jedes davon ein Grund zum feiern ist.
Wir freuen uns über jeden der kommen mag und dieser kleinen, für uns doch so großen Geschenke mit uns gedenken möchte. Wir sagen Danke , dafür das alles in der für uns richtigen Weise am wachsen und sich entwickeln ist. Unser Dank gilt allen die uns unterstützt haben, auf welche Weise auch immer, Danke das ihr an uns geglaubt habt .
Im Februar diesen Jahres kamen wir hier auf dem Hof an, völlig entkräftet von dem was hinter uns lag. Zeit zum ausruhen war keine. Teilweise mit bloßen Händen räumten wir in eisiger Kälte auf und um. Die wärmenden Sonnenstrahlen ließen lange auf sich warten.
Doch sollten wenigstens die Tiere ihre Möglichkeiten so optimal wie es ging erhalten. Auch wenn die Katzen noch keine Farbe an der Wand haben, steht ihr geliebter Baum im Mittelpunkt ihres Zimmers…
Bis dann im Frühjahr ein Freund half und der Kleine umziehen durfte, seither sind sie unzertrennlich….
Was Sary unter dem Sattel leistet, war unglaublich. Er, dieses junge Wildpferd, ging noch über den Sommer draußen im Gelände Schritt, bis jetzt wo es kalt wird. Selbst bei schlechtem Wetter und Matschigem Boden , muss er keine schlechte Laune mehr haben. Denn jetzt weiß er, das er sich trotzdem ausreichend bewegen kann und darf. Besonders freute ich mich darüber, wie er sich auf dem Lehrgang in der Fremde zeigte.
Romina unser Rumänisches Straßenkind, als einziges ohne Artgenossen, entwickelte sich zu einem super tollen Hund, der einen verdammt guten Job erfüllt. Ihre Traumatisierung hat sie beinahe überwunden . Nur noch manchmal schreit sie aus unerfindlichen Gründen . So öffneten wir unsere Herzen für einen zweiten Hund, unseren kleinen Sascha. Auch mit ihm ging ein Herzenswunsch in Erfüllung den ich über drei Jahrzehnte hegte und mich nicht traute, ihn mir zu erfüllen.
Es dauerte endlos lange, doch sollte auch das jetzt so sein, das auch meine Ponys heim kommen. Nur mit dem Unterschied, das es diesmal meine „Mitarbeiter „ mit denen zu Arbeiten ich Freude haben darf, sind. Zum Ersten Mal im Leben, habe ich selber Freude an meinen Tieren und deswegen geht mir die viele Arbeit mit ihnen und um sie herum , so leicht von der Hand.
und damit ging ihr Herzenswunsch auch schon in Erfüllung:
Sie weicht ihr nicht mehr von der Seite, so glücklich sah ich sie noch nie. Ganz stolz achtet sie auf die Kleine und zeigt ihr die Welt die sie nun zu zweit durchstreifen ….
Es wird kalt und wir sollten uns auch etwas um unsere Lebensqualität bemühen . Da die Elektrik noch erneuert werden muss, machte es wenig Sinn schon zuvor Farbe auf zu bringen , aber seid dem Wochenende haben wir den Luxus einer Küche…..
Tja und was könnte ich besseres tun als mit den Vorbereitungen für unser Hoffest, unsere neue Küche ein zu weihen ….
Und schließlich haben uns eine Gruppe ganz lieber Leute im Internet gefunden und besucht. Der Beginn einer neuen Zeit , schon eingepflanzt in den Boden. Wir sind gespannt wie schnell diese Samen aufgegangen sind und welche Früchte wiederum sie uns schenken und somit die kommenden Erntedank Hoffeste schöner und üppiger werden lassen .
Die Tiere bei uns bereiten sich auf die Ankunft ihrer Freunde vor. Freunde, die sie schon vor langer Zeit riefen und die jetzt ihrem Rufe folge leisten ….
Auch das die Katzen nun bald mit zwischen den Jungs draußen herum tollen können, möchte geübt sein, die Tiere an einander gewöhnt. Die Erste Begegnung war doch unheimlich, nur gut das da wenigstens der Hund ist, den sie kennen. ….
Und dann stand die Zeit still , die Welt um uns schien den Atem an zu halten, guck doch mal wie schön, flüsterten die leise im Wind säuselnden Blätter , lausche der Stille und spüre die Freude in den Herzen, ja es klappt, schau es geht….
Schritt um Schritt setzten sie sich in Bewegung. Selbst noch Kind und doch der heranwachsende Chef der Herde, balanciert er mich mit seinem ein Jahr jüngeren Freund an der Seite. Er wusste das er sich nicht erschrecken durfte, keinen Unfug machen konnte, wenn er nicht riskieren wollte, das ich ihm dies nicht mehr ließe.
Klar, er ist doch nur ein Pferd , Tiere haben ja kein Bewusstes Denken, das ist ja alles Unfug was die da faselt.
Von wegen, er weiß genau was er tut. Ich hatte zu lernen ihm zu zu hören und darauf zu vertrauen , das dies was er mir als Lösung an Impuls gab , auch tatsächlich funktioniert!
Jedes mal, wenn ich mich traute ihm zu vertrauen , belohnte er mich mit solchen Momenten . Die Wenigen Augenblicke, in denen ich ihm nicht vertraute, bereute ich mit Verletzungen die es nicht gebraucht hätte…..
Ja, er ist und bleibt für mich der schönste, größte und beste, vor allem aber coolste junge Hengst den ich je kennen lernen durfte!
Ich weiß das er seinen Weg geht, das er zum Ausdruck bringen wird was er zu sagen hat, das tut er ja schon jetzt. Seine Taten sind noch keine Turniererfolge, oder Distanzsiege, oder Championate, das braucht er auch nicht. Allein bei ihm zu sein, jeden freien Moment zu zu sehen, was er macht, wie er mit seinen Freunden umgeht, mich zum Lachen bringt. Mir die Freude schenkt ihn begleiten zu dürfen durch diese Zeit, durch diesen Raum, mir die Möglichkeit gibt Vertrauen zu lernen . Vertrauen in Dinge das ich zuvor nicht hatte. Ist mehr als genug. Ich freue mich auf jeden Lehrgang, jeden Kurs, den wir zusammen besuchen werden und bin gespannt darauf, wen wir treffen und wie sich welche Ding noch entwickeln, von denen ich glaubte das sei nicht möglich…
hier gehts zur Diashow wenn ihr das ganze Wochenende mit uns nachempfinden möchtet
Sary und seine Freunde bereiten sich auf die Ankunft der anderen Hälfte vor
die schönsten Bilder sind noch einmal hier zu finden
Unser dreijähriges Jungpferd hat in diesem Sommer nicht nur die erste Etappe zum Trainerpferd absolviert, sondern was so viel wichtiger war, er hat seinen Festtagsanzug zu tragen geübt. Dieses junge Pferd ist einfach unglaublich. Was hat er sich damals aufgeführt, als ich in dem Fummel auf einem fremden Pferd saß. Hier nun, als ich damit endlich auf ihm saß, wurde er ruhiger und ruhiger, als sei es das normalste der Welt, son Gedönse spazieren zu tragen…..
Unterdessen hatte Herrchen nicht nur mit Romina durch den Hula Reifen zu hüpfen geübt, man bedenke das sie ein Straßenkind ist und vor Gegenständen extreme Panik hatte, die sie mit sichtlicher Freude tauschte. Sondern auch die Einsturz gefährdete Mauer abgetragen und neu aufgemauert, so das nun keinem mehr die Mauer auf die Füße zu fallen droht…..
Nicht das einer glaubt, das er hier immer noch nach dem Motto lebt, schön sein würde ja reichen. Auch er hat gelernt, das dies bei uns nicht zählt, sondern das was man macht und leistet. Mittlerweile hat auch er Freude daran was zu üben und das auch gut zu machen .
Eyyy mach des Licht aus! 
….es sei!
Unser kleiner wird erwachsen. Gerade mal so an den Sattel gewöhnt und darauf vorbereitet, das ich mit ihm nun unter dem Sattel weiter arbeite, fuhren wir also auf unseren Lehrgang. Er übte mit mir Traben, Leichtraben , Schritt natürlich auch. Schritt ist ja nicht Schritt, es ging darum zu lernen, die Hilfen an zu nehmen . Und er tat es. Als er dann die ersten Runden am Stück mit mir Galoppierte , dachte ich nur Fliegen ist schöner. Er hatte es von sich aus angeboten , ich hatte es mir nur gewünscht, der Sand war so schön weich und er lief er schwebte drauf los. Wir mussten kurz bremsen, dann fragte ich an, ob er wohl noch ein Stück galoppiert, und er tat es. Leider gibt es von unserem ersten Galopp kein Foto, doch bleibt dieser unbeschreibliche Moment für immer in meinem Herzen. Einen ganz lieben Dank an die Mädels, die so fleißig Fotos von allen machten. Es war eine wunderbare, schöne Woche. Ich bin froh, so liebe Leute kennen gelernt zu haben.
Bis hier her habe ich ihn immer noch auf dem Ledergebiss geritten, da er sich an das annehmen erst gewöhnen sollte. Jetzt werden wir auf die normale Wassertrense umsteigen. Ich möchte hier betonen, das er es ohne aus gebunden zu werden, geschafft hat, das Gebiss an zu nehmen und weich zu werden .
Wie das ist, wenn ein Hund den man aus dem Tierheim oder schlechter Haltung holt, danke sagt, ist eine Sache, wie sich dieser junge Mann hier allerdings zeigt, auch in der Fremde, unter neuen Bedingungen , nach der langen Fahrt, ist der reine Wahnsinn. Ich bekomme täglich mein, Dank, das du mich nicht dort gelassen , nicht zurück gelassen hast, danke, das du auf mich auf gepasst und mich aufgezogen hast, als keiner an mich glaubte, Danke das du dich um mich gekümmert hast. ….
Ich bin so unendlich froh, das ich ihn bei mir habe und wir diesen Weg zusammen gehen .Ich habe ihm zu danken, das er diesen Weg mit mir geht.
Hier ein par weitere Bilder der vergangenen Tage , eine sehr schöne Erinnerung , vielen Dank liebe Agnes Kuchler , vielen Dank liebe Larissa Jais 🙂
…und noch einige Traumhafte Bilder von Larissa gemacht 🙂 vielen Dank für das Festhalten dieser unvergesslichen Momente.
Heu haben wir nun langsam genug gesammelt, sehr beruhigend genug für die Monate in denen nichts wächst, auf dem Boden zu haben. Also ist es an der Zeit auch mal wieder was anderes zu machen . Daher nutzten wir dann mal das Wochenende um Sarys „Kollegen“ an zu ziehen, was er sehr aufmerksam beobachtete. Weiß er doch genau das der hier nicht nur sein Heu nach Hause bringt, nur ist er noch am grübeln wo er da nun einsteigt ❤