Zwiegespräche mit Allvater und Allmutter…

…brauchen keine Worte, ergeben aber besonders schöne Lichter !

Nachtrag zum „Zwiegespräche „vom 24. August 2026

Als ich diesen Beitrag im Dezember 2016 veröffentlicht habe, hatte ich dafür noch keine Worte. Deshalb bestand er nur aus Bildern.

Heute, fast zehn Jahre später, kann ich benennen, was diese Bilder damals bereits gezeigt haben: Verbundenheit.

Wir lebten zu dieser Zeit noch in Braunsfang. Vieles von dem, was heute für mich zusammengehört, war damals bereits da. Es zeigte sich in Bildern, in Licht, in meinen Arbeiten, in den Räumen, in Symbolen und in Momenten, die sich nicht erklären ließen und vielleicht auch gar keine Erklärung brauchten. Ich konnte diese Verbindung wahrnehmen und sichtbar machen, aber ich konnte sie noch nicht in eine Sprache übersetzen, die andere Menschen hätten verstehen können.

Und wahrscheinlich hätte mir damals auch kaum jemand wirklich zugehört. Noch weniger Menschen hätten einen langen Text darüber gelesen.

Also sprachen die Bilder.

Wenn ich heute auf diesen alten Beitrag schaue, sehe ich darin etwas, das ich damals selbst noch nicht vollständig erfassen konnte. Ich sehe einen Faden, der längst vorhanden war. Einen Faden zwischen meinem inneren Erleben, meiner Kunst, meiner spirituellen Wahrnehmung, meinem Leben und etwas, das sich erst viele Jahre später vollständig zusammensetzen sollte.

Kurz nach dieser Zeit begann ein Transformationsprozess, dessen Tiefe damals nicht abzusehen war. Was zunächst wie einzelne Ereignisse, Brüche, Verluste, Herausforderungen und Veränderungen erschien, führte uns immer weiter hinein. Es wurde der tiefste, dunkelste und schwärzeste Transformationsprozess, den ich mir bis dahin überhaupt hätte vorstellen können.

Heute weiß ich, dass auch diese Jahre Teil derselben Verbundenheit waren.

Nicht nur das Licht gehört zu einem solchen Weg. Auch das, was im Dunkeln verborgen liegt, drängt irgendwann an die Oberfläche. Was nicht mehr trägt, zerbricht. Was nicht wirklich zu einem gehört, fällt fort. Und manches, was tief verschüttet war, muss erst durch unzählige Schichten hindurch wiedergefunden werden.

Fast zehn Jahre später stehe ich an einem völlig anderen Punkt.

Heute kann ich Worte neben diese Bilder setzen.

Heute kann ich Zusammenhänge erkennen, die ich damals lediglich gespürt habe.

Und heute kann ich diesen langen Transformationsprozess hinter mir lassen.

Vielleicht ist genau deshalb mein heutiger Beitrag über das Tattoo mit diesem alten Beitrag verbunden. Das Tattoo steht für Verbundenheit. Aber diese Verbundenheit ist nicht heute plötzlich entstanden. Sie zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch die Jahre zurück.

2016 konnte ich sie fotografieren.

2026 kann ich über sie schreiben.

Und heute kann ich erkennen, dass sie die ganze Zeit da war.

 

über Nacht hat die Natur sooo schön gemalt , als wollte sie rufen, es geht los, jetzt ist es soweit, Jetzt ist es da ! Jetzt ist deine Zeit gekommen!

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2 Gedanken zu “Zwiegespräche mit Allvater und Allmutter…

  1. Echt schön gemacht am meisten hat mich das Bild in Verbindung mit dem Körper soviel Inhalt und sehr kraftvoll ist gut gelungen

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