Nur gut das mich unser neuer Chef

gleich beim Vorstellungsgespräch gefragt hat, ob ich schamanisch ausgebildet bin….

Da jeder auf seine Weise verrückt ist, hier meine Weise. 💗 Nachdem wir gestern frisch gesammelten Gesundheitstee aufgebrüht und getrunken haben,, durfte ich eine gesteigerte Tätigkeit meiner Abwehrkräfte beobachten. Es bildeten sich kleine Drachenwesen, die sich von Mikroorganismen, ernähren. Bis heute morgen waren sie ausgewachsen und sind los gezogen, die Welt zu retten. Süße kleine Dinger, im großen Schwarm, sehr beeindrucken. ❤️ Seid nett zu ihnen 💗 sie kommen um zu helfen!

Da wo die Bürokratie zu Bürokratisch ist,

…. machen Einzelne möglich, was es braucht um als Individualisten in ein neues Leben zu gehen.

Und die nächste Episode….
Wir waren am Montag kurzfristig einen Hof anschauen, sehr teuer, aber groß genug um unsere Tiere, Arbeitsbeteiche und uns unter zu bringen.
Der Eigentümer war sehr nett.
Seine Maklerin, schickte uns ein Formular, eine Mieterauskunft. Allein um die ausgedruckt zu bekommen, war das eine Odyssee.  Zunächst fragte ich auf der Gemeinde nach. Man mache sowas nicht, sagte die Dame am Empfang, während sie mir höhnisch grinsend erklärte, das ich das ja bei Beibekannten machen könnte. Auf mein Einwand, das ich a keine Lust hätte mit denen dann diese Möglichkeit zu diskutieren, und b überhaupt keine Bekannte mit Drucker hätte, sich das Vorstellen zu können.

Ich fragte dann bei dem freundlichen Laden, nach, der mir schon mal bei anderem geholfen hatte, was man auch dieses Mal gemacht hätte, wäre nicht selbst die Patrone leer, aber am Wochenende wäre eine neue da, so daß man es dann da machen könnte. So lange wollte ich die Maklerin nicht warten lassen und fragte das freundliche Bistum, das uns ebenfalls schon mal half, ob es sich in der Lage sehen würde. Natürlich tat es das, höflich nett und zuvorkommend, druckte mir der Pfarrer mein Formular aus.
Somit konnte ich dann auch lesen, was da so angefragt wurde. Im Leben würde da nicht rein passen, wie wir leben. Aber egal, wir versuchten es. Wenn wir dann nun nächste Woche vielleicht auch noch die Arbeitsverträge bekommen könnten, wäre das dann auch hilfreich. Arbeitsverträge wie gesagt, nicht von einer Deutschen Firma, sondern einer ausländischen, da wir ja für eine deutsche Firma nicht deutsch genug leben.

Noch sind wir am alten Standort, doch die Tage sind gezählt. Für den Übergang bekommen die Kids zwar erst noch ein Spielzeug. Da es ja noch dauert, bis die Formalitäten fertig sind und der Zaun gebaut ist, der Stall gestrichen wurde und alles auch an seinem Fleck steht. Zwischendurch dann noch in neue Jobs eingefunden und überhaubt der ganze Umbruch durch lebt ist.

Nun müsste noch das Wunder passieren welches  es möglich macht, das wir unser Maschinenpaket abhohlen können, mit dem es möglich ist, wieder Giftpflanzenfreies Bioheu für unsere Tiere trotz der Mehrarbeit zu erzeugen.
Mal sehen wie auch das noch gelingt, sehr fein wäre doch wenn auch dieser Teil unserer Arbeit schlicht und ergreifend einfach bezahlt werden würde.  Auch wenn wir kleine Bauern sind, sollten wir doch auch hier bezahlt werden.

Um die lieben kleinen bei Laune zu halten, hat Herrchen dann mal eben noch das Teil hier hergefunden und aufgebaut.
Familienfernsehen vom feinsten, waren ihre Gesichter zu beobachten , beim zuschauen…..

Auf mit Geschrei ins neue Leben

eigentlich sollten sie dieses Jahr gar keine Lämmer bekommen.

Und wenn schon, dann doch im neuen Stall. Aber sie sahen das wohl anders.

Die Jungs hatten dann gestern OP, damit nicht noch mal unbefugte Weise Lämmer kommen. Daher waren sie heute noch etwas unpässlich. Aber wurden bestens von Cheflama Sven vertreten. Der ganz genau aufpasst, das auch alles glatt lief.
Denn die Tanten riefen mich erst, als das erste Prinzesschen bereits da war. Fanny hatte heute Mittag zwar angedeutet, aber da regte sich noch nix, dafür war Tochter Franzy nun mit ihren Töchtern soweit. Zum ersten Mal Mädchen und zu zweit. Besser konnte es für sie nicht laufen. Denn zuvor hatte sie je einen Jungen und nur an einem Euter gut trinken lassen. Was dann für Probleme sorgte. So das wir hofften, sie würde dieses Mal ein Mädchen bringen, und tatsächlich. Nicht nur das, ich durfte erstens helfen, als sie die zweite kleine Maus halbwegs draußen hatte, bewegte sie sich nicht mehr Richtung der anderen kleinen, so daß ich Zugriff und sie ihr neben die Erstgeborene legte. Nun leckte sie auch ihre zweite Tochter sauber um Haaresbreite auch gleich noch mir über das Gesicht und ich durfte die Kinder auch mit Handtüchern zudecken. Gottseidank haben wir ja sowas schon geübt und somit waren sie ruckzuck trocken. Ich schaute noch das die kleinen auch die Euter fanden, da Franzy nicht so recht still stand, Band ich sie an um die Hände für die Kinder frei zu haben. Legte die Mäulchen an die Zitzen bis sie idie gefunden hatten, molk noch etwas in die Schnürchen, machte die frisch gebackene Mama wieder los und ging dann um die Mädels in Ruhe zu lassen. Natürlich hatte Franzy auch erst noch eine Portion Müsli zur Stärkung bekommen, muss sie doch nun die hungrigen Mäulchen stopfen.
Einige Zeit später, riefen mich die Tanten erneut.
Ich schaute nach, ob jetzt Fanny dran war, nein, von wegen. Die frisch geschlüpften Zwillinge durfen bei Mami trinken. Zum ersten Mal brauchte Franzy keine fremde Hilfe. Cool. Natürlich erzählte ich ihr wie toll sie das macht und den Tanten auch, das sie fein von ihrer großen Schwester lernen durften und auch das sie, gerufen haben. Das sie sich kümmern. Das sie eine Familie sind. Nun hoffen wir auf das Beste für Fanny . Und wenn wir Glück haben, sind die drei Kleinen Damen leer geblieben.

Ich hatte keine Ruhe mehr und ging immer wieder zu Fanny, schließlich zog ich mich dicker anund blieb ich einfach bei ihr. Der Bauch war so angespannt, sie glühte und schnauft, doch bewegte sich noch immer nichts. Ich musste Tom von der Arbeit abholen, so musste ich sie doch allein lassen…
Als wir zurück waren, stand sie friedlich am Heu. Die Babys ließen auf sich warten.
Am Morgen, als der Tag anbrach, standen die Lamas schon bei Fany am Zelt. Und tatsächlich, wir waren gerade mit Füttern fertig, als es los ging. Lamas sind definitiv die besten Geburtsmelder

Etwas anders zwar als gedacht, geht nun Projekt 3 an den Start.

Bin ich gestern doch mal eben schnell um die 800 Kilometer gefahren um zu sehen, daß meine Wurzeln nicht mehr aus dem Hunsrück zu reißen sind.

 

Aber auch, daß sich in den Jahrzehnten, in denen ich hier lebte, vieles auf den Punkt trappierte und nun in eine andere Richtung laufen darf.

Ob nun der Schilder Maler, Lederbearbeiter, der Töpfer oder der Fäden Macher in mir am Werkeln ist,…

Der Bauer gar, oder auch der Trainer alle diese Kerle hatten ein Problem gemeinsam.  Sie gaben, und tun es fort, wenn sie tun alles,. Es geht immer ein Teil von ihnen mit dem Werk.

 

Das Thema Geld dabei, war schon immer heikel. Früher ging ich mit der Staffelei, Farbe und Kompressor auf Veranstaltungen und malte da vor Ort nach Wunsch. Einzelne bezahlten die Preise, viele gingen ohne gekauft zu haben. Am liebsten waren mir aber die kleinen Mädels, die ihr Taschengeld zusammen kratzen um irgendwas machen zu lassen. Oft war das zu wenig an Geld und doch das Strahlen in ihren Augen unbezahlbar, so daß ich Freude daran hatte, ihnen was zu machen. Aber so konnte der Betrieb nicht wachsen und ich nicht davon überleben, so kamen statt den Luftbilder, die Zeichnungen zum plotten und kleben, Bzw. Bügeln.

Was passierte? Ich zeichnete über 1500 Motive und durfte erleben, wie man einen Kleber kaufte und dann für sein eigenes verkaufte… Ja sogar verlangte, das ich meine Zeichnung gefälligst aus dem Programm entfernen sollte.

Oft wurde nicht einmal etwas gekauft, sondern einfach so die Zeichnung genommen, weil das ist ja nur ne Zeichnung…., ne Bild Bearbeitung.

 

Wenn ich in eine Agentur ging und meine Motive in eine Broschüre gesetzt haben möchte, zusammen mit alldem was ich mache. Sollte ich ein Vermögen dafür bezahlen und bekam zu hören, daß das was ich da möchte,  ja gar nicht geht. Man war nicht in der Lage meine Wünsche zu respektieren und um zu setzen.

 

Für meine Reitstunden, sollte ich wenn überhaupt 10 Euro nehmen, besser war es wenn ich putzen ginge und dann um sonst mit den kleinen und meinen Pferden natürlich einzeln, was mache, am besten noch zu zweit, mit Co Trainer.  Anderen Ortes zahlt man für eine halbe Stunde 25 Euro

 

Hier im Ort haben wir jetzt drei Jahre Flächen bearbeitet, die man von der Gemeinde aus hätte bezahlen müssen, wenn man die Landwirtschaftskammer und den Maschienenring fragt. Auch unsere Wolltiere müssten für ihre Arbeit an den Flächen einen Lohn bekommen. Weit gefehlt, der Lohn war das Futter und man kann ja uns nicht einfach Geld schenken,  nein geschenkt wäre es auch nicht gewesen. Es wäre Bezahlung für getane Arbeit gewesen, statt uns aus zu lachen, das wir das überhaupt noch gemacht haben.

Wenn ich Mist abhohlen lassen wollte, kamen die großen auf die Idee, 150 pro Stunde die sie unterwegs seien, haben zu wollen. Natürlich alles netto cash und ja nicht mit nem Beleg!

 

Ich bekam dagegen für meinen Gnadenhofanteil keine Gemeinnützigkeit, weil ich ja nicht die Gnadenhof Tiere nur herumstehen ließe, vermittle und jeder man zur Verfügung stünd….wobei man jenen Gemeinnützigen Teil in unserem Tun, nicht mal im Traum zu erkennen verstünde

Die meisten Tiere hier sind Adoptiert auf Entplatz. Es hat Knochen, Blut, Schweiß und verdammt viel Intusiasmuss gekostet, sie davon zu überzeugen dass Menschen auch was gutes haben und das es ein besserer Weg ist ihnen zu vermitteln, wie man als Vierbeiner lernen und verstehen möchte , als sie einfach nur als dummes Vieh dahin zu stellen, das man weggibt, wenn es dem Zweibein zu unbequem ist..

 

Die Krönung war, das wir damit den Hof, den wir bewirtschaftet hatten nicht kaufen konnten. Was wir zu gegebener maßen, zu den besagten Konditionen auch nicht wollten. Daher müssten wir dann gehen.

Wir hatten so viel kostengünstig gearbeitet, dass wir dann dachten, wenn wir vom Hof müssten, das wir dann kostengünstig auch mit den Tieren am Feld bleiben können, bis ein anderer zu vernünftigen Konditionen gefunden sei. Weit gefehlt. Man hat uns allen Ernstes erklärt, das wir ja keine Rechte hätten. Hier sollten uns dann nun mit Staatsgewalt die Tiere genommen und wir in eine Ferienwohnung gepfropft werden , die natürlich völlig überteuert war. Glücklicherweise hatten andere Behörden mehr Verstand und sahen ebenso wie wir, das es besser war unsere Spezialisten zu Hüten, als das sie sie dann von der Schnellstraße hätten fangen müssen. Wieder andere hielten einfach die Füße still und scheinbar die Luft an. Von Herzen Dank hierfür!

 

 

Während außen dieser Blödsinn tobte, arbeiteten wir innerhalb unseren Reiches auf Hochtouren, so entstanden auch diese Leder Teile. Die darstellen, das unser Zentrum als Idee einer Gruppe zu leben hat und unsere Tiere bei uns zu bleiben haben.

 

Mit dem Ergebnis, das wir morgen auf einen Hof zum zweiten Mal gehen, um den genauer an zu sehen. Weil er wirklich sehr alt und verfallen ist, aber man uns hier nun faire Konditionen geben möchte. Wenn wir also diesen Vertrag morgen unterschreiben, fangen wir am Montag an, den Hof zu entmüllen, dann die Stallungen für die Tiere zu machen, um bei einem Kälteeinbruch, schnell alle dahin bringen zu können und schauen dann, wie wir das Haus sanieren. Wir werden ein Vermögen für den Sprit und die anstehende Fahrerei brauchen. Baumaterialien und eigentlich bräuchten wir so einen RTL Sanierungstrup um das zeitnah hin zu bekommen, aber der ist bislang noch nicht in Sicht.

 

Andere würden zig Förderungen dafür bekommen. Wir bislang nicht eine.

 

Und das alles  weil wir rund um die Uhr gearbeitet haben, letztlich all unser Zeug selber machen und  immer noch zu viel Skrupel haben, in der heutigen Zeit über Haupt noch etwas zu verlangen. Ich werde nie die knallharte Geschäftsfrau sein, aber meine Tiere mir nehmen zu lassen, oder mich wie ne Aussätzige weiter bahandeln zu lassen, geht auch nicht. Ich danke den jenigen, die es tun, für das zu Ende lesen und hoffe, auf den Umsatz von denjenigen, die es sich leisten möchten etwaige Hilfe in Form von Mannpower, von denjenigen die das können.

 

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Rutsch nach 2020

Kleinbauern kämpfen um Lohn

oder die Hoffnung, auf einen neuen Hof zu fairen Konditionen, trotzt dem Sturm !

Ja, auch wir kämpfen für unser Recht!  Während die Großen mit ihrem schweren Geräten die Städte und Autohabnen lam legen, sitzen wir nachwie vor standhaft auf unserem einst gepachtet en Acker und sehen dem Winter entgegen.
Vielen passt das natürlich nicht, so hat man auch  neuerlich nach Gründen gesucht uns hier weg zu kehren. Aber Dank der immer wachsenden Sympathie und Unterstützung einzelner und letztlich auch dessen, daß unsere anderen Arbeitsbereiche wie Vollzeitjob noch aktuell sind und der Hausmeisterser Service immer mehr Kunden hat, konnten wir uns vorbereiten.
So haben nun alle zumindest ein Dach und auch einen Unterschlupf, gegen Wind. Die Paddockplatten gegen Matsch und die Panels die vor dem Frühling dringend benötigt werden, fehlen zwar derzeit noch, stehen aber nun als nächstes an.

Erst dann können wir uns um die restlichen Dinge kümmern,  die zu bezahlen sind. Und damit auch daran gehen die Gelder für den Hof zu organisieren.
Würde man uns, wie von der Landwirtschaftskammer verlangt, für unsere Arbeiten bezahlt haben, wären viele Dinge, die so scheinbar endlos brauchen, bis sie stehen, längst schon da.. Doch statt uns zu bezahlen, erklärte man uns, daß man uns ja nichts schenken wolle und das wir am besten all unsere Arbeit bleiben lassen und die Tiere verschenken sollen.
Mal am Rande, selbst wenn wir das fertig brächten, wehm sollten wir denn unsere Spezialisten aufdrücken? Sind sie doch wie wir Rebellen, die anderen Ortes gefährlich waren. Es gingen genug Knochen zu Bruch , bis ein gemeinsamer Weg möglich war! Daduch entstande Schäden bei Tier und Mensch bleiben und müssen kompensiert werden. Wie mein Hengst hier steht, ist auf einen solchen Unfall im Bein zurück zu führen. Ein bleibender Schaden im Bein, er wird damit niemals wirklich ein Leistungspferd. Der andere da, der nur aus dem Eimer essen kann, wenn ein Zweibeiner nebenan steht, weil er selbst weder in der Lage ist, sich sein Futter zu nehmen, noch zubehaupten, kommt im Leben allein nach wie vor nicht zu recht. Der nächste Stand mehrfach beim Metzger, weil er gelernt hatte stärker als der Mensch zu sein. Und so könnte ich fortfahren.

 

Projektphase 2

So langsam bin ich froh über diese Variante, das der Wohnwagen dazu kam, den Tom mal eben über das Wochenende einigermaßen hergerichtet hat. So kann ich wieder Arbeiten, ohne das mir die Wolle aus der Hand fliegt. Ist doch langsam recht windig. Dennoch ein wunderbarer Sommer, so ganz abseits der Zivilisation und Facebook und Internet nur mehr als sporadisch….

Genug ist Genug

Hallo ihr lieben, ich bin schon lange nicht mehr on, weil wir den Hof auf gegeben haben. Wir sind mit den Tieren an die Weide gegangen, wie schon im Winter befürchtet, das wir hätten müssen. Doch hat sich der Umbruch tatsächlich auf den Sommer gelegt. Gesundheitlich war mein Mann unterdessen wegen starken Zuckerschwankungen im Krankenhaus und ich hatte mir die Nase beim nächtlichen Einfangen vom Lama in der Wildnis, gebrochen. Aber die Auswirkungen des Hofes lassen langsam nach. Natürlich ist das Vetamt bei seiner Alljährlichen Betriebskontrolle aus dem Hemd gesprungen, da wir uns vergessen hatten dort ab zu melden und sie uns am Hof nicht mehr gefunden haben. Für die Herrschaft ist es völlig unverständlich das wir unsere Tiere nicht allein lassen und lieber mit ihnen Zelten, als in eine Wohnung zu gehen. Kamen sie doch glatt mit Jugendamt beauftragten, um zu prüfen ob mein Sohn mit da zelten dürfte. Doch bitte was nützt uns eine Wohnung, die überteuert ist und doch keinen Platz für die Tiere, das Heu und schon gar nicht für mein Woll Lager bietet. Vor allem, in der ich mich nicht aufhalten würde. Natürlich suchen wir fieberhaft nach einem neuen Hof, einen mit Land am Hof. Kaufen können wir noch nicht, es müsste irgend eine andere Option sein. ABER nicht wieder in der Form, das wir Miete zahlen, auf unsere Kosten sanieren und dann noch den Kredit des Eigentümers bezahlen sollen, den er aufnahm , als er den Hof kaufte und der da noch intakt war. Diese Lernaufgabe ist erfahren und darf nun gehen. Wünsche euch allen einen schönen Sommer ❤️

a gmäht is

da die Tiere sich nun an ihr draußensein gewönt haben , können wir mit der Sommerarbeit beginnen ….

 

…wenn wir später an diese Zeit zurück denken , die Hindergründe längst vergessen sind, und nur noch diese schönen vertrauten Momente da in Erinnerung sind, wenn zB. der Gustav kommt und fragt, ob er noch Banähnchen haben könnte, wo er sonst über die ganze Weide mit den Ziegen läuft … Die Omaente, die in ihrem Ausguck, die anderen beobachtet, sich hier einfach sicher fühlt. Oder das Verhalten der Pferde, wie sie über die Fläche ziehen zu bestimmten Zeiten , grasen, spielen, noch nie habe ich meinen Jungen so viel und vor allem schnell rennen sehen. Nur dem Dasty tut der Urlaub so gar nicht gut, der bräuchte mal ne Futterpause, aber das wird sich im Herbst schnell wieder regulieren, wenn er weiter arbeiten darf .

alternativer landwirtschaftlicher Betrieb mit Atelier, Trainingsbereich und Gnadenhofanteil , sucht neuen Hof

2016 durften wir auf einem Hof im Hunsrück beginnen unsere Existenz mit unseren Tieren auf zubauen, wir erzeugen Naturprodukte in Form von Wolle, Heu, Baumschmuck ,… was wir direkt vermarkten. Die Tiere helfen in der Reittherapie, Tier Wanderung und Unterricht. Der Hof hatte nur zwei entscheidende Makel zum einen hatte er keine Weide am Haus, was für alle unsere Tiere sehr wichtig ist, da sie Familienanschluss gewöhnt sind, weswegen wir jetzt auch mit ihnen an der Weide Zelten. Es vergeht auch kaum eine Nacht, in der wir nicht raus müssen, weil sie irgend wo ein Problem haben und sehen wollen, das wir da sind. Es ist nicht möglich sie einfach in die Wildnis zu stellen.

Der zweite Makel war die Verkaufsfläche, die nicht unten und ebenerdig war, sondern nur oben unter dem Dach Platz fand. Was für zB. für unsere Handgefertigten Kerzen auf Grund der Hitze mehr als ungünstig war.

Wir hatten sehr viel Arbeit in den Hof gesteckt und auch viele Geld in das Gelände investiert, besonders um den großen Baum zu erhalten, so das wir schwer loslassen konnten .

Da der Vermieter jetzt seinen Hof jedoch zurück braucht , wurde uns diese Entscheidung abgenommen. Wir dürfen nun einen neuen Hof , mit neuen Herausforderungen finden , der besser für uns geeignet ist.

Allerdings war es noch nicht möglich Eigenkapital in Geldwert zu sammeln, so das ein Kauf noch nicht in Frage kommt. Gerne aber würden wir einen Hof in anderer Form übernehmen , wo der/die Eigentümer/in noch am Hof wohnt, aber ihn nicht mehr bewirtschaften kann.

Da wir am Außengelände kein Wlan und auch kein Festnetz haben und auch trotz allem im Gelände am Heu und Futter machen sind, bleibt nur meine Mailadresse yvettehahmann@ymail.com oder Handy 01773762424 um uns zu erreichen.

 

Produkttest

Schon immer habe ich selber getestet, was ich angeboten habe, so nun auch den Tiererlebnisurlaub.

Wir verbringen den Sommer mit den Tieren auf der Weide. Ob wir den Hof nun bewohnbar machen und zurück gehen, auf der Weide bleiben , oder auf einen ganz anderen gehen, an dem dann Weide am Hof mit genügend Platz für alle sein wird, ist für uns noch nicht ersichtlich .

Wenn wir an den Hof zurück kehren, dann nur mit vernünftigen Konditionen . Wir werden es sehen, wohin der Weg geht. Da jetzt erst noch die Schafskälte ansteht, warten wir die noch ab, dann geht es ans Heu machen . Wie auch immer, der Sommer wird wie jedes Jahr arbeitsintensiv und ich werde euch nur sporatisch auf dem Laufenden halten können . Mittlerweile habe ich 11 ha von Hand zu Heu zu machen und wäre froh darum gewesen, wenn es mit dem kleinen Traktor geklappt hätte, da das noch nicht sein sollte, bleibt es Handarbeit . Also, wir sehen uns ….