Diese Frage höre ich seit Jahren.
Und die eigentliche Antwort beginnt mit einem Bild.
Mit einem Drachenbild aus dem Jahr 2000.
Dieses Bild war ein Schlüsselbild.
Damals wusste ich noch nicht, dass es der Beginn eines ganzen Weges werden würde.
Ich hatte zuvor als Kunststudentin gearbeitet, gestickt, gemalt, modelliert — klassische Arbeiten, Porträts, Stillleben, handwerkliche Formen.
Aber mit diesem Bild begann etwas anderes.
Von da an entstanden Bilder nicht mehr nur aus einer Idee.
Sondern aus inneren Bildern.
Aus Wahrnehmung.
Aus Prozessen, die sich erst im Gehen erschlossen.
Und genau deshalb gehören die Drachen zu meinem heutigen Weg.
Nicht als Motiv.
Sondern als Ursprung.
Denn seitdem fließt alles zusammen.
Ob ich mit Nadel und Faden auf Stoff male, Leder bearbeite, modelliere, Airbrush mache oder mit Acryl auf Leinwand arbeite —
es ist nicht getrennt.
Es ist ein Weg.
Und jede Technik macht etwas sichtbar, was sich ausdrücken will.
Manche Bilder haben sich mir sogar zuerst in inneren Zuständen gezeigt, in tiefer Arbeit oder in Hypnosesitzungen.
Dann wurden sie gestaltet.
Und manchmal — Jahre später — wollten sie sich verändern.
Dann musste ich sie übermalen.
Neu verstehen.
Neu darstellen.
Das war nicht immer leicht.
Manchmal war es schmerzhaft.
Aber es gehörte zum Weg.
Denn diese Bilder waren nie einfach „fertige Werke“.
Sie lebten mit.
So wie ein innerer Prozess lebt.
Und genauso verstehe ich heute auch meine Decken, Bilder und Kunstwerke:
Nicht als Dekoration.
Sondern als sichtbare Wegzeichen.
Als Arbeiten, die Entwicklung, Wandlung und innere Erkenntnis in Form bringen.
Der Drache war das erste Schlüsselbild dieses Weges.
Darum gehört er ins Drachenzentrum.
Darum gehört er in meine Kunst.
Und darum gehören auch Handwerk, innere Arbeit und Bewusstseinsarbeit für mich zusammen.
Weil sie nie getrennt waren.
Sie sind ein Weg.
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