Begegnung mit dem Totem

Ein großer Drache hält ein kleines Eichelhäherküken schützend in seinen Armen, das sich eng an ihn kuschelt.
Ein großer Drache hält ein kleines Eichelhäherküken schützend in seinen Armen, das sich eng an ihn kuschelt.

Liebe Leser meines Blogs,
liebe Follower,

heute möchte ich euch etwas über Krafttiere, Totemtiere und Begleiter erzählen.

Nicht aus einem Buch heraus,
sondern aus einer Begegnung, die mir ganz direkt im Alltag passiert ist.

Ich fahre vom Laden zum Stalllager.
Pfingsten steht vor der Tür.

Und genau in dieser Zeit, in der die Verbindung oft offener ist als sonst,
passieren Begegnungen, die man nicht planen kann.

Auf dem Weg sitzt ein Eichelhäherküken.
Zu früh draußen.
Nicht mehr im Nest.
Schon angegangen und völlig fehl am Platz.

Ich wollte es eigentlich nur davon abhalten, auf die Straße zu laufen.

Und dann kam es zu mir.
Ist an mir hochgeklettert,
hat sich auf meinen Arm gesetzt
und sich ganz eng an mich gekuschelt.

In dem Moment war klar:
Das ist keine zufällige Begegnung.

In der Arbeit mit Krafttieren, Totemtieren und spirituellen Begleitern gibt es einen ganz einfachen Zusammenhang:

Je direkter ein Tier in dein Feld tritt,
je näher es dir kommt,
je körperlicher der Kontakt wird,

desto klarer und dringlicher ist die Botschaft.

Eine Feder ist ein leiser Gruß.
Ein Tier, das dir begegnet, ein Hinweis.

Aber ein verletztes Jungtier,
das aktiv Schutz bei dir sucht
und sich an dich anschmiegt,

das ist kein Zeichen mehr am Rand.

Das ist ein direkter Kontakt.
Ein Initiationsmoment.
Ein Begleiter in Aktion.

Nicht als dauerhaftes Krafttier,
nicht als Totemtier, das dich dein ganzes Leben begleitet,

sondern als Situationsbegleiter.

Der Eichelhäher steht für Wachheit,
für Grenzen,
für das klare Wahrnehmen von dem, was gerade passiert.

Und als Küken zeigt er gleichzeitig:

Etwas ist noch nicht stabil.
Noch nicht in seiner Kraft.
Noch verletzlich.

Genau darin liegt die Botschaft.

Etwas Neues ist da.
Etwas, das gesehen werden will.
Und etwas, das Schutz braucht, damit es wachsen kann.

Und genau deswegen arbeite ich meine Projekte mit Begleitertieren.

Nicht, weil es schön klingt,
sondern weil sie sich zeigen.

Im Laufe der Zeit.
In echten Begegnungen.
In genau solchen Momenten.

Und manche dieser Begleiter bekommen bei mir einen festen Platz.

Zum Beispiel in Form von Altardecken.

Weil sie nicht einfach ein Motiv sind,
sondern eine Energie tragen,
die gesehen werden will
und ihren Raum verdient.

Gerade jetzt, rund um Pfingsten,
lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Welche Tiere begegnen dir?
Was taucht immer wieder auf?
Und was will vielleicht gerade in dein Leben,
auch wenn es noch klein, unsicher oder verletzlich ist?

Wenn du solche Begegnungen kennst,
wenn dir Tiere immer wieder auf eine bestimmte Weise begegnen
und du spürst, dass da mehr dahinter steckt,

dann lohnt es sich, dem nachzugehen.

Begleitertiere zeigen sich nicht ohne Grund.
Und sie bleiben auch nicht ohne Wirkung.

Wenn du mehr über deine Begleitertiere erfahren möchtest,
wenn du verstehen willst, was sich dir zeigt
und warum genau jetzt,

dann kannst du dich bei mir melden.

Es gibt dafür auch einen eigenen Raum,
in dem wir genau solche Begegnungen anschauen und einordnen.

Schreib mir einfach.