Wenn der Traum einen Fußboden hat, der trägt und wärmt und nährt!
Ihr steht bei uns vorm Laden und wisst nicht, was ihr damit anfangen sollt oder erkennt nicht, was wir machen. Genau das passiert bei uns.
Das ist kein klassischer Laden. Und das, was hier passiert, erschließt sich nicht auf den ersten Blick.
Man kann sich stundenlang hinsetzen, über sich selbst reden und kommt trotzdem keinen Schritt weiter. Oder man setzt sich hierher zu mir, nimmt Material in die Hand und fängt an zu arbeiten und plötzlich wird es ruhig. Nicht, weil das Problem weg ist, sondern weil man aufhört, sich im Kreis zu drehen und im Gespräch und im Tun seinen Weg findet.
Genau da beginnt das, was ich hier mache.
Spinnen, Zeichnen, Handarbeiten. Und gleichzeitig reden wir über das, was dich gerade bewegt. Nicht theoretisch, sondern während du etwas tust. Während deine Hände arbeiten und dein Kopf langsam stiller wird.
Du merkst beim Tun, wo du festhängst. Wo du ausweichst. Wo du klar wirst. Und oft passiert genau dabei das, was in Gesprächen allein nicht passiert.
Du kannst hier reinkommen und Zeit bei mir kaufen. Du kannst mir Aufträge geben. Du kannst deinen Weg finden, indem du selbst Handarbeiten bei mir lernst.
Und das ist nichts Oberflächliches.
Manches Material hat mehr Tiefe, als man denkt. Und jedes Arbeiten damit bewirkt nicht nur, dass etwas Schönes entsteht. Es verändert den Zustand, in dem du bist. Es holt dich raus aus dem Alltag, aus dem Kreisen im Kopf und bringt dich in einen anderen Zugang. Einen, in dem sich Blickwinkel verschieben und Türen aufgehen, die vorher zu waren.
Momentan mache ich das hier im Kleinen. Einzeln im Laden oder auch online.
Aber genau dafür ist der Rahmen eigentlich zu klein.
Wenn mehrere Menschen gleichzeitig arbeiten, lernen, sich austauschen und ihren Weg finden sollen, dann braucht es mehr Raum. Mehr Platz. Mehr Möglichkeiten.
Den Hof, den ich dafür gesehen habe, gibt es.
Da möchte ich hin.
Dort habe ich nicht nur Platz. Dort habe ich Fußboden. Ich hätte sogar eine Fußbodenheizung. Ich habe seit 2016 keine Heizung mehr und weiß schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Und genau da soll das entstehen.
Ein Ort, an dem das, was hier im Kleinen passiert, endlich Raum bekommt.
Ich möchte das hier einpacken und genau dorthin gehen. Mit allem, was uns ausmacht.
Ich kann das organisieren. Ich weiß, wie das aufgebaut wird.
Was mir fehlt, ist jemand, der erkennt, was da entstehen kann und sagt: Ja, genau das unterstütze ich. Genau das hat Sinn.
Es geht nicht um irgendein Projekt.
Es geht um einen Ort, an dem Menschen sich selbst begegnen, lernen und ihren eigenen Weg finden. Jetzt, ab jetzt und in Zukunft.
Derzeit Mühlstraße 1 Zweibrücken
Drachenzentrum-Ullrich
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