Das hier ist kein „schönes Bild“ und auch kein dekorativer Aufbau.
Das ist ein Arbeitsmoment.
Die Decke ist noch nicht fertig.
Man sieht das ja auch. Linien laufen weiter, Dinge sind angedeutet, nicht abgeschlossen.
Und genau so fühlt es sich auch an. Im Werden.
Und trotzdem arbeitet es schon.
Klang, Stein, Form – das läuft nicht erst, wenn etwas „perfekt“ ist.
Das fängt vorher an.
Ich bin zu dem ganzen Thema nicht gekommen, weil ich irgendwas gesucht habe, was sich gut anhört.
Ich bin da reingegangen, weil mein Körper irgendwann einfach nicht mehr mitgemacht hat bei dem, was man so „klassisch“ macht.
Zu grob.
Zu schnell.
Nicht haltbar.
Wenn sich etwas nach einer Behandlung sofort wieder verschiebt, reicht mir das nicht.
Dann ist da etwas, was nicht wirklich gelöst wurde.
Also habe ich angefangen, anders hinzuspüren.
Über Klang.
Über Frequenz.
Über die Stimmgabel.
Und über die Steine, die ich sowieso schon lange bei mir hatte.
Ich habe gemerkt, dass es Bereiche gibt, die man nicht sehen kann, aber sehr deutlich fühlt.
Verhärtungen.
Narben.
alte Spannungen, die irgendwo im Körper sitzen.
Und ich habe gemerkt, dass Klang da anders reingeht.
Nicht drückend.
Nicht zwingend.
Sondern bewegend.
Das habe ich zuerst bei mir selbst wahrgenommen.
Und dann kam irgendwann ganz klar der Punkt, wo sich das auf die Pferde übertragen hat.
Beziehungsweise – wo mir bewusst wurde, dass es längst verbunden ist.
Vor über 20 Jahren war ein Osteopath an einem meiner Pferde.
Der hat bestimmte Punkte gedrückt.
Am nächsten Tag konnte ich mich kaum bewegen.
Und zwar genau an den Stellen, die er beim Pferd bearbeitet hatte.
Nicht ähnlich.
Sondern exakt.
Ab da war für mich klar, dass ich da nicht mehr trenne.
Und ab da habe ich angefangen, meine Pferde anders zu begleiten.
Wenn ich weiß, was bei mir wirkt, gehe ich damit auch an sie.
Wenn ein Pferd nicht rund steht, sich festhält oder irgendwie „nicht stimmt“,
dann gehe ich nicht sofort mit Druck rein.
Ich nehme die Stimmgabel und gehe direkt ans Skelett.
An Narben.
An die Stellen, die sich zeigen.
Nicht ständig und nicht nach Schema.
Sondern dann, wenn es gebraucht wird.
Die Steine gehören da genauso dazu.
Und ja – für mich sind besonders die Schädel keine Gegenstände.
Das sind eigene Wesenheiten, mit denen ich arbeite.
Nicht zum Vorzeigen.
Nicht zum Anfassen für jeden.
Sondern in einer ganz klaren Beziehung.
Die arbeiten mit.
Und genau da trifft sich das Ganze wieder mit den Altardecken.
Das hier ist eine Herzchakra-Decke.
Und die ist noch in Arbeit.
Aber das, was darauf liegt, arbeitet jetzt schon zusammen.
Klang verstärkt, was da ist.
Stein hält oder lenkt.
Die Decke trägt das Ganze.
Und das ist kein getrenntes System.
Ich arbeite nicht nur mit der Stimmgabel.
Auch mit Klangschalen und Trommel.
Die sind durch die Umzüge gerade nicht greifbar, die muss ich mir neu holen.
Aber der Zugang dazu ist da.
Im Moment ist die Stimmgabel das, was greifbar ist –
und das reicht.
Ich nutze das Ganze nicht nur im Training.
Sondern genau dann, wenn etwas hochkommt.
Wenn eine Narbe reagiert.
Wenn eine Erinnerung im Körper sitzt und sich zeigt.
Und ich arbeite damit genauso bei mir selbst.
Ich setze mich auf meine Magnetfelddecke, die eigentlich für die Pferde gedacht war,
weil es im Alltag gerade einfacher ist, als die Pferde irgendwohin zu bringen, wo Strom ist.
Das gehört für mich zusammen.
Nicht Mensch hier und Tier da.
Nicht Körper hier und Psyche da.
Sondern ein Feld, das miteinander arbeitet.
Und genau deshalb gehört das für mich in die Lebensberatung.
Weil es nicht nur darum geht, etwas zu „behandeln“.
Sondern darum, wahrzunehmen, was da ist
und dem Körper die Möglichkeit zu geben, es zu lösen,
wenn er bereit ist.
Man sieht nicht alles.
Aber man spürt ziemlich genau, wann sich etwas verändert.
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