Eine Person steht zögernd vor einer offenen Tür, hinter der warmes Licht sichtbar wird.

Angst vor Hilfe

Viele Menschen spüren sehr genau, dass sie eigentlich Hilfe bräuchten.
Nicht irgendwann.
Nicht später.
Sondern jetzt.

Und trotzdem gehen sie nicht los.

Nicht, weil es ihnen egal wäre.
Nicht, weil sie keine Lösung wollen.
Sondern weil Hilfe anzunehmen oft viel tiefer geht, als man von außen sieht.

Es bedeutet, stehenzubleiben.
Hinzusehen.
Zuzugeben, dass etwas so nicht mehr weitergeht.

Und genau davor haben viele Angst.

Nicht nur vor der Veränderung selbst.
Sondern vor dem, was sichtbar wird, wenn sie sich wirklich einlassen.
Die eigene Erschöpfung.
Die eigene Verletzlichkeit.
Vielleicht auch die Wahrheit, dass man viel zu lange allein getragen hat, was eigentlich niemand allein tragen sollte.

Hilfe anzunehmen heißt nicht nur, einen Termin zu machen oder mit jemandem zu reden.
Es heißt, Kontrolle ein Stück weit loszulassen.
Es heißt, sich berühren zu lassen.
Es heißt, sich selbst ehrlich zu begegnen.

Und das ist nicht leicht.

Darum bleiben viele Menschen noch einen Moment länger stehen.
Obwohl es eng geworden ist.
Obwohl es weh tut.
Obwohl sie längst spüren, dass es so nicht leichter wird.

Das ist keine Schwäche.
Und auch kein Versagen.

Es ist oft einfach Angst.
Eine sehr menschliche Angst.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst,
dann stehst du vielleicht genau an so einer Tür.

Still.
Unauffällig.
Aber spürbar.

Und vielleicht hast du lange versucht, es allein zu lösen.
Dich zusammenzuhalten.
Weiterzumachen.
Nicht aufzufallen.

Viele Menschen halten gerade genau an so einem Punkt inne.
Sie beobachten, warten ab, versuchen erst noch irgendwie allein durchzukommen.
Und genau dadurch bleibt oft das liegen, was eigentlich längst dran wäre.

Du musst damit nicht warten.

Du kannst jetzt schon anfangen, Dinge zu klären.
Für dich zu sortieren.
Wieder in Bewegung zu kommen – Schritt für Schritt, in deinem eigenen Tempo.

Du musst da nicht alleine durch.

Du musst nichts erklären.
Nichts beweisen.
Und auch nicht „erst bereit sein“.

Es reicht ein kleiner Schritt.

Ein ehrlicher Moment mit dir selbst.
Ein Innehalten.
Oder die Entscheidung, dich nicht weiter von dir selbst wegzuschieben.

Genau da beginnt Veränderung.

Und genau an solchen Punkten begleite ich Menschen.
Ruhig.
Klar.
Ohne Druck.

Nicht, um dir etwas vorzugeben.
Sondern um dir den Raum zu öffnen, in dem du wieder bei dir ankommst, Klarheit findest und deinen nächsten Schritt erkennst.

Die Begleitung ist nicht an einen Ort gebunden.
Wenn du möchtest, kann sie auch online stattfinden – unabhängig davon, was im Außen gerade möglich ist oder nicht.

Wenn du merkst, dass du festhängst oder allein nicht weiterkommst,
dann darfst du dir Unterstützung nehmen.

Danke an alle, die diesen Weg bereits gehen.
Und an alle, die diese Arbeit durch Aufträge, Buchungen und Unterstützung mittragen.
Es kommt an. Und es hilft, diesen Raum weiter wachsen zu lassen.

https://praxis-fuer-spirituelle-lebensberatung.de/

Menschen im Team erst distanziert und angespannt, später durch goldene Linien verbunden

Teambuilding – warum es in den meisten Teams nicht funktioniert

Teambuilding scheitert selten an fehlenden Methoden.
Es scheitert daran, dass Menschen nicht wirklich im Miteinander sind.

In vielen Teams läuft kein Aufbau.
Es läuft ein Gegeneinander.

Da wird gelästert.
Ideen werden kopiert, statt selbst welche zu entwickeln.
Man gönnt sich nichts.
Man nimmt sich gegenseitig die Energie.

Und nach außen soll es dann „Team“ sein.

Aber ein Team entsteht nicht durch Meetings.
Nicht durch Übungen.
Und auch nicht durch ein gemeinsames Event.

Ein Team entsteht da,
wo Menschen aufhören, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Wo sie anfangen, den Wert des anderen stehen zu lassen.
Ohne ihn kleiner zu machen, um selbst größer zu wirken.

Denn genau da liegt der Bruch:
Solange ich Angst habe, dass der andere mir etwas wegnimmt,
kann kein echtes Miteinander entstehen.

Dann arbeite ich nicht mit dem Team.
Dann arbeite ich gegen es.

Und das sieht man überall.
In Betrieben.
In Familien.
Im Großen wie im Kleinen.

Unzufriedenheit ist da.
Aber statt wirklich hinzuschauen,
wird gewartet.

Gewartet, wie sich etwas entwickelt.
Gewartet, ob sich etwas von selbst löst.

Und genau in diesem Warten
bleibt oft das liegen,
was eigentlich längst dran wäre.

Unterstützung kann da sein.
Auch aus Ebenen, die man nicht sieht.
Aber sie ersetzt nicht das,
was hier von Menschen gelebt werden muss.

Ein Team funktioniert nur,
wenn jeder bereit ist, seinen Platz einzunehmen.

Nicht gegen die anderen.
Sondern mit ihnen.

Wenn du dich hier erkennst –
im Druck im Team,
im Gefühl, dass alles gegeneinander läuft
oder dass du selbst längst spürst,
dass es so nicht weitergeht,

dann ist genau das der Punkt,
an dem du nicht stehen bleiben musst.

Du kannst jetzt anfangen,
Dinge zu klären, zu ordnen
und wieder in Bewegung zu bringen.

Du musst damit nicht alleine bleiben.

Ich begleite Menschen genau an solchen Stellen –
ruhig, klar und ohne Druck.
Nicht, um etwas vorzugeben,
sondern damit wieder sichtbar wird,
was in dir oder im Miteinander längst angelegt ist.

Und diese Begleitung ist nicht nur vor Ort möglich.
Wenn es für dich stimmig ist,
kann die Arbeit auch online stattfinden –
unabhängig davon, was im Außen gerade los ist,
auch in Krisenzeiten, in Übergangsphasen
oder dann, wenn Wege, Orte oder Umstände gerade nicht einfach sind.

Danke an alle, die das bereits mittragen –
durch Aufträge, durch Buchungen oder durch Weiterempfehlung.
Es kommt an. Und es hilft, diesen Raum weiter aufzubauen.

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Angespannte Führungssituation mit distanziertem Team und spürbarer Unsicherheit im Raum.

Führung & Selbstreflektion

Du merkst es längst.
Auch wenn du es dir noch nicht eingestehst.

Dein Team funktioniert nicht mehr so, wie es sollte.
Die Stimmung kippt.
Gespräche werden kürzer, vorsichtiger – oder bleiben ganz aus.
Fehler häufen sich.
Verantwortung wird abgegeben oder gar nicht mehr übernommen.

Und du stehst dazwischen
und versuchst, es zusammenzuhalten.

Mehr Ansagen.
Mehr Kontrolle.
Mehr Druck.

Aber genau das macht es schlimmer.

Das ist der Punkt, an dem viele erst reagieren,
wenn es bereits geknallt hat.

Kündigungen.
Ausfälle.
Offene Konflikte.
Stillstand im Betrieb.

Und dann wird plötzlich gehandelt.

Schnell.
Unruhig.
Von außen getrieben.

Dabei war es lange vorher spürbar.

In den kleinen Momenten.

Wenn Gespräche nicht mehr ehrlich waren.
Wenn Blicke ausgewichen sind.
Wenn du innerlich wusstest,
dass etwas nicht mehr stimmt –
aber weitergemacht hast.

Das Problem ist nicht dein Team.

Das Problem ist das,
was du jeden Tag unbewusst mit hineinbringst.

Unklarheit.
Druck.
Widersprüche.

Und das wirkt.

Egal, was du nach außen sagst.

Du kannst das nicht überdelegieren.
Nicht wegorganisieren.
Und auch nicht wegkontrollieren.

Weil es durch dich entsteht.

Tiergestütztes Training zeigt dir das sehr schnell.
Ohne Diskussion.
Ohne Ausreden.

Aber selbst da weichen viele noch aus.
Erklären.
Rechtfertigen.
Gehen wieder zurück in alte Muster.

Und genau deshalb verändert sich nichts.

Wenn du erst handelst,
wenn es komplett auseinanderfällt,
wird es teuer.

Zeitlich.
Menschlich.
Und am Ende auch finanziell.

Du kannst vorher ansetzen.

Da, wo es unangenehm wird.
Da, wo du merkst,
dass du selbst Teil dessen bist,
was gerade nicht funktioniert.

Wenn du das klar sehen willst
und bereit bist, da wirklich hinzuschauen:

Du musst da nicht alleine durch.

Ich begleite dich genau an diesem Punkt.
Ohne Ausweichen.
Ohne Schönreden.
Und so, dass es im Alltag trägt.

Auch online möglich –
wenn vor Ort gerade nichts geht.

Wenn du dich hier erkennst,
dann weißt du,
dass Warten keine Lösung ist.

Danke an alle,
die diesen Raum bereits mittragen –
durch Aufträge, Buchungen und Unterstützung.
Es kommt an. Und es wirkt.

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Künstlerisches Porträt eines ausdrucksstarken Hengstes mit intensiver Ausstrahlung und tiefer Präsenz.

Atelier, Wesen & Verbindung


Für mich beginnt ein Werk nicht im Atelier.
Es beginnt lange davor.

Wenn ich Wolle vom Tier nehme, ist sie für mich kein Material.

Sie lebt weiter.

Ich wasche sie.
Ich kämme sie.
Ich zupfe sie auseinander.
Ich färbe, ich koche, ich verarbeite sie.

Und manchmal dauert allein dieser Weg ein Jahr.
Manchmal zwei.

Das ist kein schneller Prozess.

Das ist ein stiller, meditativer Weg –
und alles, was daraus entsteht, trägt diesen Weg in sich.

Meine Arbeiten sind keine Gegenstände.

Sie sind verbunden mit dem Menschen oder dem Wesen,
für das sie entstehen.

Und genau hier beginnt auch meine Verbindung zu den Hengsten.

Viele Hengste lernen sehr früh,
dass Nähe für sie nicht vorgesehen ist.
Dass sie funktionieren sollen, kontrolliert werden sollen.

Was dabei oft übersehen wird:
Sie sind fein.
Sensibel.
Wahrnehmend bis ins Kleinste.

Unsere Hengste zeigen etwas anderes.

Sie dürfen in der Gruppe leben.
Sich bewegen.
Reagieren.
Lernen.

Nicht, weil wir etwas Besonderes machen –
sondern weil wir ihnen zurückgeben,
was ihnen zusteht:

Pferd zu sein – auch als Hengst.

Diese Verbindung fließt in meine Arbeiten mit ein.

Deshalb arbeite ich nicht nach Vorlage im klassischen Sinne.
Ich arbeite auf Bestellung –
aber nicht auf Knopfdruck.

Ich arbeite mit dem, was sich zeigt.

Aus Ausstrahlung.
Aus Charakter.
Aus dem, was zwischen den Ebenen spürbar ist.

Und genau darin liegt auch die Grenze:

Ich kann nicht aus jedem Tier das Gleiche machen.

Ein Wesen bringt mit, was es ist.
Und genau das wird sichtbar – nicht etwas anderes.

Das ist keine Wertung.

Sondern Ehrlichkeit in der Darstellung.

Deshalb sind meine Arbeiten nichts, was man „einfach so braucht“.

Sie sind etwas, das bleibt.

Etwas, das verbindet.
Etwas, das weiterlebt.

Und genau deshalb liegen sie nicht im unteren Bereich.

Weil hier nicht nur Material verarbeitet wird –
sondern Zeit, Wahrnehmung und ein ganzer Weg.

Danke an alle, die den Wert darin erkennen
und diesen Weg mittragen –
durch Aufträge, Weiterempfehlen und Vertrauen.


Mensch mit offener Hand, feine Lichtlinien im Körper sichtbar

WENN DEIN KÖRPER SCHON REAGIERT


Unruhe.
Druck.
Ein Ziehen, das nicht im Körper anfängt – sondern tiefer.

Es kommt nicht leise.
Es kommt wie eine Welle, die dich trifft, obwohl du dachtest, du funktionierst noch.

Du stehst da.
Machst weiter.
Redest, erledigst, hältst den Alltag zusammen.

Und dann reicht ein Moment.
Ein Blick.
Ein Gedanke.
Ein Geräusch.

Und es bricht auf.

Nicht kontrolliert.
Nicht „ein bisschen emotional“.

Sondern so, dass es dich durchschüttelt.
Dass dir die Luft wegbleibt.
Dass die Tränen einfach laufen, ohne dass du sie stoppen kannst.

Weil da etwas ist, das nicht mehr gehalten werden will.

Das ist kein „Problem“.
Das ist auch keine Schwäche.

Das ist Wahrheit.
Ungefiltert.
Ungebremst.
Und endlich nicht mehr angepasst.

Dein Körper macht das nicht, um dich zu zerstören.
Er macht das, weil du lange genug getragen hast, was nie deins war.

Weil du Grenzen überschritten hast – nicht aus Dummheit, sondern weil du funktionieren musstest.
Weil du ausgehalten hast, was andere nicht mal benennen würden.

Und jetzt… hört das Halten auf.

Nicht, weil du aufgibst.
Sondern weil du nicht mehr lügst.

Das Zittern.
Das Weinen.
Dieses Gefühl, als würde alles gleichzeitig hochkommen…

Das ist kein Chaos.
Das ist Entladung.

Etwas verlässt dich.
Etwas, das zu lange keinen Raum hatte.

Und ja… das fühlt sich heftig an.
Fast zu viel.

Aber genau darin liegt der Punkt:

Du bist nicht mehr bereit, dich selbst zu übergehen.

Und wenn du in diesem Moment nicht weggehst,
nicht erklärst,
nicht wieder „funktionierst“…

sondern einfach da bleibst,

dann passiert etwas ganz Leises darunter:

Es wird klar.

Nicht im Kopf.
Sondern in dir.

Was nicht mehr geht.
Was nie mehr zurück darf.
Und was sich jetzt verändern muß und darf , was bereits geschieht und dein Körper weiß es vor dir.

Genau hier beglete ich dich .

Danke vor Dein Vertrauen, Deinen Mut

Ich sehe, was gerade kommt.
Nicht nur an Geld. Nicht nur an Aufträgen.

Sondern an echtem Dasein.

Menschen, die nicht einfach vorbeigehen.
Die fühlen, was hier entsteht.
Die ihren Teil geben – auf ihre Weise.

Manche leise.
Manche sichtbar.
Manche genau im richtigen Moment.

Und das ist nicht selbstverständlich.

Das trägt.
Wirklich.

Nicht nur das Außen.
Sondern auch durch genau solche Momente durch,
in denen innen alles wackelt.

Danke an euch, die ihr gebt.
Durch Spenden.
Durch Aufträge.
Durch Buchungen.
Durch Vertrauen.

Es kommt nicht nur an.

Es hält.

Person sitzt ruhig am Fenster, innen warmes Licht, außen verschwommene Welt, Herz leuchtet sanft

WARUM SICH SO VIELE ALLEIN FÜHLEN

Es gibt diese Momente, in denen du merkst:
Da ist niemand, mit dem du wirklich sprechen kannst.

Nicht, weil keine Menschen da sind.
Sondern weil dich niemand wirklich erreicht.

Gespräche bleiben an der Oberfläche.
Verbindungen fühlen sich plötzlich leer an.
Und irgendwo entsteht dieser leise Gedanke:
Bin ich falsch – oder einfach zu viel?

Viele tragen genau das gerade in sich.
Still. Unausgesprochen.

Doch das, was du fühlst, ist kein Fehler.
Es ist ein Übergang.

Alte Verbindungen lösen sich,
weil sie nicht mehr zu dem passen,
was du geworden bist.

Und ja – das fühlt sich oft erst wie Verlust an.

Aber in Wahrheit entsteht Raum.
Für echte Begegnung.
Für Menschen, die dich nicht nur hören –
sondern wirklich sehen.

Du bist nicht allein.
Du bist gerade nur nicht mehr da, wo du früher warst.

Und genau daraus entsteht etwas Neues.

Danke an alle, die gerade auf ihre Weise unterstützen den Auf – Weiterbau
durch Spenden für den Verein, durch Aufträge im Atelier
und durch Buchungen in der Begleitung.
Es kommt an. Und es bewegt etwas.

Lama wird ruhig und achtsam geschoren, daneben ein Bild mit Decke vor dem Scheren – Vergleich zwischen vorbereitetem Tier und Entlastung danach

Scheren mit Gefühl


Wenn Tiere selbst zeigen, wann es Zeit ist
Scheren passiert bei uns nicht nach Kalender.
Sondern dann, wenn die Tiere es anzeigen.

Normalerweise beginnen wir bei den Ziegen im Februar.
Dieses Jahr nicht.
Dieses Jahr kam das Signal erst jetzt – also haben wir sie jetzt im Ganzen geschoren.

Klaus trägt im Jahr bis zu 20 cm Wolle.
Bevor er ins Training gehen kann, muss diese Last runter.
Nicht, weil wir das wollen – sondern weil sein Körper es braucht.

Die Lamas sind eigentlich im Mai dran.
Aber Kahn hatte durch die Rückenschur vom letzten Jahr vorne noch seine Mähne stehen.
Dieses Jahr war klar: sie muss runter.
Man hat gemerkt, dass es ihn „ziept“ dass es zu viel ist.
Also haben wir gehandelt.

So arbeiten wir.
Nicht nach Plan – sondern nach Wahrnehmung.

Und ja, das bedeutet auch:
das wenn ein Tag 25 Grad – ein Tag 5 Grad hat
geschoren wird und am nächsten wieder eine Decke drauf kommt.
Dann wieder runter.

Nicht, weil wir uns nicht entscheiden können.
Sondern weil wir reagieren.

Wir leben draußen.
Der Stall ist noch nicht fertig.
Also gleichen wir aus, was die Tiere selbst nicht regulieren können.

Der Unterschied zu vielen Betrieben ist einfach:
Dort kommt der Scherer an einem festen Tag – und dann muss es passen.
Egal, ob das Tier bereit ist oder nicht.

Wir machen es selbst.
Damit wir reagieren können.
Damit wir sehen.
Damit wir fühlen, wann genug ist.

Das Ergebnis ist nicht nur „geschoren“.
Sondern ein Tier, das in seinem Tempo loslassen konnte.

Und für alle, die sich fragen, wie wir das überhaupt tragen:
Wir verzichten.
Wir fahren Rad, sparen am Diesel, Rauchen nicht, trinken nicht, eben vom Footsharing.


Und wir arbeiten – in anderen Bereichen.

Ganzheitliche Lebensberatung – Klarheit, Ausrichtung und innere Ordnung
Ich begleite Menschen in Phasen von Veränderung, Überforderung oder Neuorientierung.
In meiner Arbeit verbinde ich Gespräch, Wahrnehmung, Gestaltung und Methoden wie Hypnose, um innere Prozesse sichtbar zu machen und neue Wege zu öffnen.
Es geht nicht darum, etwas vorzugeben, sondern darum, den eigenen Zugang wiederzufinden – klar, stabil und im eigenen Tempo.
Die Arbeit findet vor Ort in ruhiger Atmosphäre statt und richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich selbst zu begegnen und neue Schritte zu gehen.


Danke an alle, die uns unterstützen –
durch Buchungen, Aufträge, Weiterempfehlungen oder einfach dadurch, dass sie sehen, was hier entsteht.


Schwangere Frau im warmen Licht, verbunden mit einer leuchtenden Kinderenergie durch feine Lichtlinien, symbolisiert die bewusste Verbindung vor der Geburt.

Kinder kommen nicht zufällig in diese Zeit

Es gab schon immer Stimmen, die gesagt haben, dass diese Welt kein Ort mehr ist, um Kinder hineinzusetzen. Zu unsicher, zu hart, zu wenig Perspektive. Viele haben sich deshalb dagegen entschieden.

Ich habe mich anders entschieden. Nicht, weil ich die Welt verklärt sehe oder weil alles leicht ist. Sondern weil ich spüre, dass es mehr gibt als das, was wir im Außen sehen. Dass Leben nicht zufällig entsteht und dass auch Kinder nicht einfach „passieren“.

Ein Kind ist nicht nur die Entscheidung von Eltern. Es ist auch eine Entscheidung der Seele, genau in diese Zeit zu kommen. In diese Umstände, in diese Herausforderungen, in diese Welt, so wie sie gerade ist. Nicht, weil es einfach ist, sondern weil etwas darin liegt, was erfahren, bewegt oder verändert werden will.

Wenn ich die Kinder anschaue, die heute kommen, dann sehe ich immer wieder etwas, das sich nicht mehr so leicht übergehen lässt. Sie sind oft wach auf eine andere Art. Sie spüren klarer, stellen andere Fragen, lassen sich weniger einfach in vorgegebene Formen drücken. Sie bringen etwas Eigenes mit, das nicht erst geformt werden muss, sondern schon da ist.

Und genau das ist für viele Erwachsene schwer auszuhalten. Weil es nicht in das passt, was man kennt. Weil es unbequem ist. Weil es zeigt, dass vieles, was lange funktioniert hat, so nicht mehr trägt.

Diese Kinder brauchen keinen Druck, sich anzupassen. Sie brauchen auch keine Systeme, die ihnen erklären, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Was sie brauchen, ist Raum. Einen Ort, an dem sie sagen dürfen, was sie wahrnehmen. An dem sie ernst genommen werden, ohne sofort korrigiert zu werden. An dem ihr Denken nicht klein gemacht wird, nur weil es anders ist.

Es wird oft versucht, dieses Bewusstsein zu glätten, leiser zu machen oder in Formen zu bringen, die besser kontrollierbar sind. Aber genau das nimmt ihnen die Kraft, mit der sie eigentlich hier sind. Und es nimmt uns als Gesellschaft die Chance, daraus zu lernen.

Denn diese Kinder sind nicht zu früh für diese Welt. Sie sind genau richtig für diese Zeit.

Vielleicht liegt die eigentliche Aufgabe nicht darin, sie passend zu machen. Sondern darin, ihnen zuzuhören. Sie zu stärken. Und ihnen zu ermöglichen, das zu leben, was sie mitbringen, ohne es verlieren zu müssen.

Denn Veränderung entsteht nicht dadurch, dass alles bleibt, wie es ist. Sondern dadurch, dass das Neue Raum bekommt.

Und genau das bringen viele dieser Kinder bereits mit.

Symbolisches Bild eines Baumes mit Wurzeln und Blüte, das innere Entwicklung und äußere Welt im Spannungsfeld von Angst und Wachstum zeigt.

Frieden ist eine Entscheidung – lange bevor es ernst wird

Es gibt Zeiten, in denen sich etwas verändert, lange bevor es sichtbar wird.
Keine Schlagzeilen, kein Knall – eher ein leises Kippen im Hintergrund.

Viele spüren es.
Im Alltag. In Gesprächen. In der Art, wie Menschen miteinander umgehen.

Und trotzdem geht das Leben weiter, als wäre nichts.

Frieden entsteht nicht erst dann, wenn alles zerstört ist.
Er entsteht viel früher.

In kleinen Momenten.
In Entscheidungen, die oft niemand sieht.

Ob wir gegeneinander denken – oder anfangen, wieder miteinander zu sehen.
Ob wir Verantwortung abgeben – oder sie leise wieder zu uns zurückholen.

Es ist leicht, auf „die da draußen“ zu schauen.
Auf Strukturen, auf Systeme, auf Entwicklungen.

Aber echte Veränderung beginnt nicht dort.

Sie beginnt genau da, wo wir stehen.

Nicht durch Lautstärke.
Nicht durch Kampf.
Sondern durch Klarheit.

Durch Menschen, die nicht mehr alles mittragen,
die nicht mehr alles glauben,
die beginnen, selbst zu prüfen, selbst zu fühlen, selbst zu entscheiden.

Frieden ist kein Zustand, der irgendwann kommt.
Frieden ist eine Haltung, die vorher entsteht.

Und vielleicht ist genau jetzt der Punkt,
an dem wir aufhören zu warten, dass sich etwas „von allein“ regelt.

Sondern beginnen,
in unserem eigenen Leben andere Wege zu gehen.

Ruhig.
Klar.
Und ohne Umweg über Zerstörung.

Leuchtendes Herz, umgeben von bunten Blumen, gehalten von einer lichtvollen, geistigen Umarmung

Familienthemen lösen

– auch wenn nicht alle mitgehen


Ich bin als Kind in eine Familie geboren worden, in der sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits langjährige Familienthemen da waren.

Ich habe mich auf den Weg gemacht, das für mich zu klären.

Väterlicherseits habe ich es aufgelöst und aufgearbeitet.
Allerdings nicht im direkten Gespräch – denn sowohl mein Vater als auch meine Oma waren bereits verstorben, als ich begonnen habe, mich damit auseinanderzusetzen.

Sie sind zu mir zurückgekommen.
Inkarniert in meinen Tieren.

In ihren Gestalten haben sie mir gezeigt, wo noch etwas offen war.
Was gesehen werden wollte.
Was wir gemeinsam bearbeiten und transformieren durften.

So wurde sichtbar, was im Argen lag –
und konnte sich verändern.

Mütterlicherseits war das nicht so.
Da ist sie geblieben, wo sie war.
Ein Gespräch, ein gemeinsames Aufarbeiten hat nicht stattgefunden.

Ich hätte mir das gewünscht.
Ich hätte gerne gehabt, dass sie sich anhört, was das mit mir gemacht hat.
Dass sie es zumindest einmal zur Kenntnis nimmt.

Aber das ist nicht passiert.

Also habe ich irgendwann aufgehört, darauf zu warten.

Und stattdessen angefangen, es für mich selbst zu klären.
Für mich – und für meine Kinder.

Ich habe verstanden, wie mit ihr umgegangen wurde.
Dass sie vieles selbst nie verarbeitet hat.
Und dass sie aus dem, was sie erlebt hat, gar nicht anders handeln konnte.

Das macht es nicht richtig.
Aber es macht es verständlicher.

Und es hat mir geholfen, meinen eigenen Weg daraus zu finden.

Ich für meinen Teil habe meinen Teil getan.

Was sie daraus macht, ist ihre Sache.
Was meine Kinder daraus machen, ist ihre Sache.

Jeder geht seinen eigenen Weg.

Der Weg war nicht leicht.
Aber er hat dazu geführt, dass ich heute andere Menschen begleiten kann, die genau an solchen Punkten stehen.

Und dass es möglich ist, für sich selbst ins Reine zu kommen –
auch wenn der andere nicht mitgeht.

Was ich dabei immer wieder sehe:
Es gibt so viele Menschen, denen es wirklich schlecht geht mit genau diesen Themen.

Familien, die auseinandergebrochen sind.
Mütter und Kinder, die sich verloren haben.
Egal in welche Richtung, egal wie es entstanden ist.

Und besonders spürbar wird es an den Tagen, die eigentlich für Verbindung gedacht sind –
Weihnachten, Ostern, Familienfeste.

Genau da wird es oft am schwersten.

Ich würde so gerne mehr für diese Menschen tun.
Mehr Raum schaffen, mehr Möglichkeiten, das aufzufangen und zu begleiten.

Und genau daran arbeite ich.

Dafür braucht es aber auch eine Grundlage im Außen –
einen Ort, an dem das wirklich stattfinden kann.

Meinen Hof. Meine Anlage.

Und da ist es ganz ehrlich so:
Mir fehlt an dieser Stelle noch der Umsatz, die Unterstützung, um das vollständig umzusetzen.

Deshalb sage ich es jetzt einfach, wie es ist:

Wenn du dich angesprochen fühlst,
wenn du merkst, dass dich das berührt,
wenn du vielleicht sogar Teil davon sein möchtest – auf welche Weise auch immer –

dann melde dich.

Nicht, weil du „musst“,
sondern weil du vielleicht willst.