es ist keine 24 Stunden her

das er zu Hause an kam , sie durften vorher nie zusammen frei laufen, nur wenn wir sie an der Hand hatten zusammen spazieren gehen….

Die Nacht über blieb der Kleine im Laufstall und Sary ging in seine Box, er fand es natürlich doof, das der Kleine noch da drüben war, aber das war mir für die erste Nacht sicherer. Am Morgen nach dem ersten gemeinsamen Frühstück, zog ich Sary das Halfter an, machte einen durch zieh Strick dran, den ich jederzeit hätte raus ziehen können, nahm ich die Stangen weg und lies den Kleinen laufen. Die erste Zeit ging ich mit Sary mit, so als würde er schon frei laufen und erklärte ihm was ich von ihm wollte und was er lassen sollte, der Kleine schaute zu…. Sary hatte verstanden und senkte den Kopf, ich lies ihn frei ……

Manche fanden das ich zu hart war mit dem Rappen, weil ich wollte das er auch in schwierigen Situationen mir die Verantwortung ab gibt. Zu oft hatte ich erlebt  wie andere mit meinem früheren Hengst um gingen, eben weil ich dies eben versäumte ihm in jungen Jahren deutlich genug zu vermitteln. Ich wollte mich auf meinen Hengst verlassen können, ich wollte ihm vertrauen dürfen , ich wollte ihn Pferd sein lassen können….

Das hier bestätigt mir das ich richtig gehandelt habe und mich auf ihn verlassen kann, den Rest können sie selber regeln, der Kleine hat gesehen wie man sich verteidigt und der Rappe hat gelernt seine Hormone zu kontrollieren, er bringt etwas fertig das ich nicht zu träumen wagte, er stellt die Liebe und die Freundschaft zu seinem Kleinen Seelen Bruder höher als den simplen Trieb.

Tatsächlich aber erreichten wir nur mit Spaß, Spiel und Konsequenz unser Ziel, weil man diesen Hengst nicht brechen kann, wohl aber ihm das warum zu verstehen geben, wenn man ihm zu hört und seine Mitarbeit hat , es vergeht kaum ein Tag , an dem ich nicht froh und glücklich bin, ihm mein Herz geöffnet zu haben und diesen verdammt harten und steinigen Weg der letzten nun bald zwei Jahre so mit ihm und für ihn gegangen zu sein und täglich ein Dankeschön von ihm zu bekommen.

hier das ganze mit mehr Bewegung

Das ist etwas , das der Ponymann nie gelernt hat. Er ist nun 15 und kann nur sehr schwer Vertrauen und glauben das ich auf ihn aufpasse, dennoch muss es auch er, denn das ist die Basis unserer Arbeit.

leider nur ganz kurz, aber für das aller erste mal das sie dies übten , finde ich es toll

Der kleine wird jetzt zwei, der Rappe drei, beides Hengste , sie haben sich seid Januar nicht mehr gesehen , das der Kleine es tatsächlich geschafft hat nach Hause zu kommen, gibt mir eine klitze kleine Hoffnung dafür, das es auch die Ponys schaffen rechtzeitig bei uns zu Hause zu sein

wir fiebern jeden Tag darum, das sie für Dasty zur Unterstützung kommen und bei uns ihre Lebensstellung ein nehmen dürfen.

Wir haben am Pfingstsonntag um 14:00, Betriebseröffnung, mit allen die da sind und allem was fertig ist, helfende Hände und positive Gedanken können wir gut gebrauchen.

 

 

Ein Gedanke zu “es ist keine 24 Stunden her

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