Handgestickter Drachenkopf auf orangefarbenem Stoff im Stickrahmen. Der Drache ist detailreich in Blau- und Grüntönen gearbeitet, mit violettem Auge. Um ihn herum florale Elemente und freie Fäden. Im Hintergrund liegen weitere farbige Stoffbahnen in Grün, Gelb und Rot.

Zwischen Sichtbarkeit und Stille – Wie meine Drachen entstehen

Es gibt Tage, an denen sich alles um Technik dreht.
Neue Plattformen, neue Profile, neue Möglichkeiten der Sichtbarkeit. Eine Welt, die laut ist, schnell, strukturiert – und oft weit entfernt von dem Raum, in dem meine eigentliche Arbeit entsteht.

Und doch gehört auch das dazu.

Denn am Ende führt mich jeder dieser Schritte wieder zurück an meinen Tisch.
Zur Nadel. Zum Faden. Zum Stoff.
Dorthin, wo meine Drachen wachsen.

Wenn ich sticke, verlangsamt sich etwas. Der Atem wird ruhiger. Die Bewegung der Hand wiederholt sich. Faden für Faden entsteht ein Rhythmus, der mich in einen meditativen Zustand führt – vergleichbar mit einer leichten Trance. Gedanken ordnen sich. Wahrnehmung wird klar. Es ist kein starres Konzept, sondern ein inneres Folgen.

Meine Drachen-Decken entstehen nicht als Dekoration.
Sie entstehen aus Bewusstseinsarbeit.

Ich verbinde geführte Meditation, Hypnose, Frequenzarbeit mit Klang und Stimmgabel, Magnetfeldarbeit sowie gestalterische Prozesse. Diese Ebenen existieren nicht getrennt voneinander. Während ich arbeite, fließen sie ineinander. Die textile Form wird zum sichtbaren Ausdruck eines inneren Feldes.

Der Drache steht für Wandlung.
Nicht als Märchenfigur, sondern als Archetyp für Kraft, Klarheit und Eigenständigkeit. Für die Fähigkeit, durch Druck hindurchzugehen und dennoch in der eigenen Mitte zu bleiben.

Jede Decke wächst langsam.
Schicht für Schicht.
Wie Entwicklung selbst.

Eine Decke ist für mich kein Produkt.
Sie ist ein Raum.

Ein Raum, in dem sich Konzentration, Intuition und bewusste Ausrichtung verdichten.
Ein Raum, der begleiten kann – in Meditation, in Übergängen, in Zeiten der Neuorientierung.
Jede Farbe trägt ihre eigene Schwingung.
Jede Linie folgt einer inneren Logik.
Jedes gestickte Auge markiert den Moment, in dem aus einem Motiv Präsenz wird.

In einer Zeit, in der alles beschleunigt wird, ist diese Arbeit ein Gegenpol.
Sie zwingt nicht.
Sie drängt nicht.
Sie entsteht in Tiefe.

Und genau darin liegt ihr Wert.

Gleichzeitig ist meine Arbeit nicht nur etwas, das betrachtet wird.
Sie ist erfahrbar.

Wer sich gerufen fühlt, kann diesen Raum auch selbst betreten – in begleiteter Meditation, in Hypnosearbeit, in Frequenz- und Magnetfeldprozessen oder in gestalterischen Einheiten, in denen eigene Bilder und Symbole entstehen dürfen.

Es ist möglich, ein Werk von mir zu erwerben.
Es ist ebenso möglich, unter meiner Anleitung selbst zu arbeiten – im eigenen Tempo, mit eigener Symbolik, getragen von einem klar geführten Prozess.

Denn Bewusstseinsarbeit bleibt nicht beim Zuschauen stehen.
Sie will erlebt werden.

Am Ende eines langen Tages bleibt für mich nicht die Plattform.
Nicht der Algorithmus.
Nicht die Reichweite.

Es bleibt der nächste Stich.

Der Drache nimmt weiter Form an.
Und mit ihm wächst ein Raum, in dem Transformation sichtbar und erfahrbar werden darf.

https://www.drachenzentrum-ullrich.de/