Viele der Texte, Impulse, Bilder und Räume hier entstehen aus tiefer Hingabe – und fließen frei hinaus in die Welt. Ohne Gegenleistung, ohne Vertrag. Weil Wahrheit sich teilt. Weil Heilung sich schenkt. Weil Bewusstsein wächst, wenn man es nicht festhält.
Und gleichzeitig gilt: Was nähren soll, braucht Nahrung. Was geben soll, darf empfangen.
Wenn du spürst, dass du hier etwas empfängst – Kraft, Ruhe, Erkenntnis, Frieden oder Richtung – dann kannst du den Ausgleich zurückfließen lassen.
Nicht als Pflicht. Nicht als Preis. Sondern als Resonanz.
Ich empfange in Würde. Ich gebe in Liebe. Wir halten den Kreis gemeinsam.
Du entscheidest Form und Höhe selbst. Es gibt kein „zu wenig“. Es gibt nur Wahrheit.
Manche Wege beginnen nicht mit einer Entscheidung, sondern mit einer stillen Bewegung nach innen. Für mich war das Sticken so ein Weg.
Schon früh entstand daraus mehr als ein Handwerk. Es war eine Möglichkeit, mich aus Fremdbestimmung zu lösen – aus Vorgaben, aus übernommenen Bildern, aus dem Gefühl, dass Dinge „so gemacht werden“. Während andere draußen unterwegs waren, saß ich zu Hause mit Stoff, Garn und Zeit. Ich lernte, Motive nicht nur auszuführen, sondern zu hinterfragen: Warum wirkt dieses Bild? Was erzählt diese Linie? Was passiert, wenn ich nichts vorgebe und dem Prozess vertraue?
So wurden textile Arbeiten zu einem Ort der Klärung.
Motive tragen Erfahrung
Die Motive, die heute auf Altardecken entstehen, sind keine Dekoration. Sie tragen gelebte Erfahrung, Lernwege und innere Wandlungen. Vieles, was sich im Leben klären wollte, durfte zuerst ins Bild gehen – Stich für Stich, Schicht für Schicht.
Dabei geht es nicht um historische Reproduktion. Meine Arbeitsweise ist keine klassische Buntstickerei oder Weißstickerei im ursprünglichen Sinn. Ich arbeite überwiegend mit einer freien, malerischen Technik – einer Form von Nadelmalerei. Sie erlaubt Bewegung, Übergänge, Tiefe und Veränderung. Das Bild darf sich entwickeln, statt festgelegt zu sein.
Gleichzeitig ist Raum für Menschen, die bewusst klassisch oder historisch arbeiten möchten. Auch diese Wege sind willkommen – entweder ganz eigenständig oder mit vorbereiteten Grundlagen.
Begleitertiere im Motiv
In vielen Decken finden auch Begleitertiere ihren Platz. Nicht als Symbol im engeren Sinn, sondern als Beziehung. Ein Tier kann Teil des Motivs werden, eingebunden in Linien, Farben und Struktur – als Kraft, Erinnerung oder gegenwärtiger Begleiter.
So entsteht eine textile Verbindung, die nicht erklärt werden muss, sondern einfach da ist.
Altardecken als Prozessräume
Altardecken sind keine fertigen Produkte. Sie sind Prozessräume.
Manche Menschen möchten diesen Weg vollständig selbst gehen:
mit weißem Leinen
eigenem Färben
und der langsamen Annäherung an Motiv und Thema
Andere wünschen sich eine vorbereitete Basis:
eine stimmige Grundfarbe
eine entwickelte Motividee
eine klare, tragende Struktur
Und wieder andere arbeiten mit geweihten Decken, die vollständig von mir gefertigt werden und im Coaching als stabile Grundlage für Entwicklungs- und Transformationsprozesse dienen.
Keine Form ist „richtiger“ als die andere. Entscheidend ist, was dem eigenen Weg entspricht.
Warum textile Arbeit wirkt
Textiles Arbeiten ist langsam. Es ordnet nicht durch Druck, sondern durch Wiederholung und Präsenz. Der Körper arbeitet mit, der Geist wird ruhiger, innere Themen finden eine Form.
Altardecken halten diesen Raum. Sie erlauben Klärung ohne Zwang, Entwicklung ohne Vorgabe und Gestaltung aus der eigenen Wahrheit heraus.
Ab Januar fließt diese Arbeit offiziell in mein Angebot ein – als Handwerk, als Begleitung und als offener Weg für Menschen, die ihre Themen nicht nur verstehen, sondern verkörpern möchten.
Ab sofort öffnet sich das Jahresprogramm über mein Atelier – ein Raum für Menschen, die spüren, dass etwas entstehen möchte:
Ein Bild. Ein Objekt. Eine Serie. Eine neue Version von dir.
Wir finden gemeinsam heraus, was gefertigt werden will, welche Form es sucht und wie du dich im Prozess entwickelst. Es ist ein begleitetes Jahr der Schöpfung: Kunst, Bewusstsein, Innenwelt, Ausdruck – alles in einem Feld.
Du gehst nicht „in einen Kurs“. Du gehst in deinen eigenen Entstehungsweg, und ich halte die Frequenz, Klarheit und Begleitung – künstlerisch und persönlich.
Begrenzt auf 10 Plätze. Weihnachtsangebot – buchbar bis 24.12.
Für Menschen, die bereit sind, ihr Werk und sich selbst ernst zu nehmen. Für alle, die spüren: Jetzt will etwas in Form.
Es gibt Bilder, die hängen nicht an Wänden. Sie leben in Menschen.
Manchmal ist es kein klares Motiv. Kein fertiger Gedanke. Oft ist es nur ein Gefühl, eine Unruhe, eine Erinnerung, eine Sehnsucht. Etwas, das keinen Namen hat – aber da ist.
Genau dort beginnt meine Arbeit.
Ich male keine fertigen Motive „nach Wunsch“. Ich begleite Menschen ein Stück ihres Weges – und aus diesem gemeinsamen Gehen entsteht das Bild, das sie in sich tragen. Nicht geplant. Nicht vorgezeichnet. Sondern sichtbar werdend.
Viele kommen ohne zu wissen, was sie eigentlich brauchen. Im Gespräch, im Stillwerden, im Hinsehen zeigt sich nach und nach das innere Thema. Manchmal zaghaft. Manchmal kraftvoll. Manchmal schmerzhaft. Manchmal befreiend.
Das Bild entsteht nicht aus einer Idee, sondern aus einer Begegnung.
Wer zu mir kommt, braucht keine Vorlage. Nur die Bereitschaft, sich selbst zu begegnen.
Ein solches Auftragsbild ist kein Dekorationsstück. Es ist ein Spiegel. Ein Anker. Eine Erinnerung an das, was im Innersten wahr ist.
Ich arbeite in ruhigen, persönlichen Prozessen. Ohne Druck. Ohne Schnelllösungen. Mit Zeit, Präsenz und Klarheit.
Wenn du spürst, dass in dir etwas sichtbar werden will, das du selbst nicht greifen kannst, dann bist du hier richtig.
Anfragen erfolgen persönlich. Diese Arbeit entsteht nicht in Serie.