Ein stilles, lichtvolles Bild der Regenbogenbrücke: Mehrere Tiere – Hunde, Katzen, ein Vogel und ein Kaninchen – gehen über einen schimmernden Regenbogenbogen ins Licht. Am Anfang der Brücke sitzt ein Mensch mit weiteren Tieren und schaut ihnen nach. Die Szene vermittelt Abschied, Verbundenheit und Frieden.

Wenn ein Tier geht – und ein Teil von dir mitgeht

(Sinnkrise, Abschied, Trauer um ein Tier)

Es gibt Abschiede, auf die man sich nicht vorbereiten kann.
Nicht, weil sie plötzlich kommen – sondern weil sie tiefer gehen, als Worte reichen.

Wenn ein Tier stirbt, das dich lange begleitet hat,
geht nicht nur ein Wesen.
Es geht ein Teil deines Alltags.
Ein Teil deines Körpers.
Ein Teil deines inneren Gleichgewichts.

Viele Menschen erleben nach dem Tod eines Tieres eine Sinnkrise, ohne sie so zu nennen.
Sie funktionieren weiter, sie erklären sich, sie hören Sätze wie
„Es war doch nur ein Tier“
und merken gleichzeitig:
So einfach ist es nicht. Und war es nie.

Ein Tier, das lange an deiner Seite war,
hat dich gesehen in Zuständen, die kaum jemand sieht.
Es war da, ohne Fragen.
Ohne Erwartungen.
Ohne Bedingungen.

Wenn dieses Wesen geht, entsteht oft eine stille Leere,
die nichts mit Drama zu tun hat,
sondern mit Verbundenheit.

Manchmal fühlt es sich an,
als wäre nicht nur das Tier gestorben,
sondern auch ein Teil von dem Menschen, der man mit ihm war.

Diese Trauer ist real.
Auch wenn sie keinen offiziellen Platz hat.
Auch wenn es dafür keine festen Rituale gibt.

Viele Menschen fragen sich in dieser Phase:

  • Warum trifft mich das so stark?
  • Warum komme ich nicht einfach „darüber hinweg“?
  • Warum fühlt sich mein Leben plötzlich verschoben an?

Die Antwort ist oft schlicht:
Weil Bindung endet, nicht nur Anwesenheit.

Und Bindung endet nicht sauber.
Sie löst sich langsam.
In Wellen.
Im Körper.
In Erinnerungen, die plötzlich überall auftauchen.

Es ist in Ordnung, wenn du nicht sofort weißt,
wie du damit umgehen sollst.
Es ist in Ordnung, wenn Worte fehlen.
Und es ist in Ordnung, wenn du spürst,
dass du diesen Abschied nicht alleine halten möchtest.

Manchmal braucht es einen Raum,
in dem man noch einmal erzählen darf.
Oder schweigen.
Oder sich verabschieden –
nicht vom Tier, sondern von dem Abschnitt des eigenen Lebens,
der mit ihm verbunden war.

Trauer um ein Tier ist keine Nebensache.
Sie ist ein echter Übergang.

Und Übergänge dürfen Zeit brauchen.

Wenn du gerade in so einer Phase bist,
bist du nicht falsch.
Nicht zu empfindlich.

Du bist mitten in einem Prozess,
der Würde verdient.

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Eine Person steht mit gesenktem Kopf Stirn an Stirn mit einem Pferd. Beide sind als dunkle Silhouetten vor einem lodernden Feuermeer zu sehen. Die Szene wirkt intensiv, still und kraftvoll, wie ein Moment absoluter Wahrheit im Angesicht von Flammen.

Warum meine Arbeit mit Tieren anders ist

(und warum sie oft missverstanden wird)

Tiere sind für mich keine Sportgeräte.
Keine Freizeitangebote.
Keine Projektionsflächen für menschliche Bedürfnisse.

Tiere reagieren auf Zustände.
Nicht auf Worte.
Nicht auf Konzepte.
Nicht auf das, was Menschen glauben zu tun.

Sie reagieren auf das, was im Menschen wirkt.

Genau deshalb ist meine Arbeit mit Tieren keine Methode,
sondern ein Sein.

Bei uns geht es nicht um Abteilungsreiten, Massentourismus oder Beschäftigungsprogramme.
Es geht um sinnvolle Beschäftigung statt Missbrauch.
Um angewandtes Reiten statt mechanischer Abläufe.
Um Miteinander statt Abstumpfung.

Ein Training, das Freude macht –
weil es dem Wesen des Tieres entspricht.

Tiere spiegeln. Punktgenau.

Tiere zeigen, was Menschen mitbringen.
Unruhe. Druck. Macht. Überforderung. Ungelöste Themen.

Je klarer und feuriger ein Tier ist,
desto kompromissloser diese Spiegelung.

Deshalb arbeite ich nicht mit offenen Konzepten,
nicht mit „mal ausprobieren“,
nicht mit beliebigem Zugang zu den Tieren.

Was Menschen bei Tieren abladen,
bleibt bei den Tieren.

Und genau dort beginnt das Problem in vielen Systemen:
Tiere werden auffällig, gefährlich oder „schwierig“ genannt –
obwohl sie lediglich ehrlich sind.

Nähe ist kein Recht

Nicht jedes Tier will berührt werden.
Nicht jedes Tier will Nähe.
Nicht jedes Tier will „Kuscheln“.

Besonders bei sensiblen Tierarten wie Lamas oder Alpakas
führt erzwungene Nähe zu Stress, Fehlverhalten
und im schlimmsten Fall zu lebensgefährlichen Situationen.

Was dann passiert, ist bekannt:
Die Tiere bezahlen den Preis für menschliche Grenzüberschreitung.

Warum ich Tiere entpersonalisiere

Ich vermenschliche Tiere nicht.
Ich mache eher das Gegenteil.

Ich versuche, das Wesen des Tieres sichtbar zu machen –
ohne menschliche Etiketten.

Denn sobald Tiere vermenschlicht werden,
verschwindet die Verantwortung des Menschen.

Dann heißt es:

  • „Das Pferd ist schwierig“
  • „Das Tier ist dominant“
  • „Das liegt an der Rasse“

Und nicht mehr:

  • „Was bringe ich hier eigentlich mit?“

Mein Sein mit den Tieren

Meine Arbeit entsteht aus jahrzehntelanger Erfahrung
mit Ausbildung, Training, Therapie und Alltag.

Ich arbeite nicht darauf hin, dass etwas „funktioniert“.
Ich arbeite darauf hin, dass Stimmigkeit entsteht.

Deshalb reagieren Tiere bei mir oft anders,
als Menschen es gewohnt sind.

Nicht, weil ich etwas „Besonderes mache“.
Sondern weil ich vieles nicht mache:

  • keinen Druck
  • keine Überforderung
  • keine Fremdpakete

Das irritiert.
Und es stößt auf Widerstand.

Warum das aneckt

Viele Menschen reagieren ablehnend auf meine Arbeit,
weil sie genau das sichtbar macht,
was sie selbst nicht anschauen wollen.

Manches wird kopiert.
Manches wird verzerrt.
Manches wird abgewertet.

Anerkennung bleibt oft aus.
Finanzierung erst recht.

Und trotzdem bleibe ich dabei.

Weil mir das Wesen des Tieres wichtiger ist
als Akzeptanz, Bequemlichkeit oder Profit.

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Meditierende Frau mit leuchtendem Herzen sitzt zwischen zwei Waagschalen – eine mit Goldmünzen, eine mit Lichtenergie. Das Bild symbolisiert energetischen und materiellen Ausgleich, Wertschätzung und innere Ordnung.

Wenn Energie laut wird

– und warum Stille oft mehr Wahrheit trägt

Es gibt Zeiten, da scheint alles zu rufen.
Angebote, Heilversprechen, Worte, Bilder, Frequenzen.
Alles will gesehen, gehört, gebucht, erlebt werden.

Und doch geschieht etwas Merkwürdiges:
Je lauter das Feld wird, desto schwerer wird es für viele Menschen, wirklich zu spüren, was ihnen hilft.

Energie ist nie neutral.
Sie trägt immer den Zustand dessen, der sie sendet.

Wenn Menschen Energie übertragen, ohne ihre eigenen Themen geklärt zu haben, reisen diese Themen mit. Ungelöste Wunden, alte Muster, Machtfragen, Bedürftigkeit, Mangel oder der Wunsch, gebraucht zu werden – all das schwingt im Feld mit, auch wenn darüber nicht gesprochen wird.

Manchmal wird „oben“ gesagt, aber „unten“ wirkt.
Manchmal wird Licht benannt, während der Schatten unbewusst den Raum hält.

Das Problem ist nicht der Schatten.
Das Problem ist der unerkannte Schatten.

Ungeklärte Felder hinterlassen Spuren.
Nicht laut, sondern klebend.
Nicht sofort, sondern im Nachklang.

Viele Menschen merken erst später, dass sie sich nach einer Begegnung nicht klarer, sondern voller fühlen. Nicht ruhiger, sondern verwirrter. Nicht gestärkt, sondern fremd bewegt.

Gleichzeitig wird das Außen immer lauter.
Werbung arbeitet mit Druck.
Mit Triggern.
Mit der Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu machen.

Lautstärke ersetzt Tiefe.
Sichtbarkeit ersetzt nicht Wahrhaftigkeit.

Doch das, was wirklich trägt, ruft selten laut.
Es zieht nicht.
Es drängt nicht.
Es erklärt sich nicht aggressiv.

Es ist still.

Stille ist unbequem für das Ego –
aber eindeutig für den Körper.

Der Körper weiß, bevor der Verstand entscheidet.
Das Nervensystem reagiert, bevor Worte greifen.
Resonanz entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Stimmigkeit.

Deshalb ist Spüren wichtiger als Reagieren.
Sinken wichtiger als Folgen.
Stillwerden wichtiger als Suchen.

Das Richtige fühlt sich nicht spektakulär an.
Es fühlt sich ruhig an.
Weit.
Unaufgeregt.
Ohne Erwartung.

In einer Welt voller lauter Felder wird es immer wichtiger, die eigene Wahrnehmung zu schulen – nicht um alles zu verstehen, sondern um zu unterscheiden.

Nicht alles, was hilft, ruft laut.
Und nicht alles, was laut ist, hilft.

Was bleibt, wenn der Lärm geht,
ist meist das, was wirklich trägt.

Energie ist nie neutral.
Und Begleitung, Unterricht, Präsenz und Erfahrung sind Arbeit.
Sie entstehen aus Zeit, Klarheit, Verantwortung, Erfahrung und gelebter Verkörperung.
Das darf – und muss – einen Wert haben.

Wenn jemand zu mir kommt, um zu lernen, begleitet zu werden oder tiefer zu gehen, dann investiert er nicht in Worte oder Methoden.
Er investiert in mein Feld, meine Klarheit, meine Erfahrung und die Verantwortung, die ich für den Raum trage.

Und ja:
Das kostet.

Sondern als Ausgleich.

Der Unterschied liegt nicht im Angebot.
Sondern im Nachklang.

Und genau hier kommt der entscheidende Punkt:

👉 Woran erkennst du, ob das, was du spürst, wirklich das ist, wofür du dein Geld investieren möchtest?

Nicht daran, wie begeistert du im Moment bist.
Nicht daran, wie überzeugend jemand spricht.
Nicht an Versprechen oder großen Worten.

Sondern an dem, was danach bleibt.

  • Fühlst du dich klarer oder abhängiger?
  • Ruhiger oder aufgedrehter?
  • Mehr bei dir oder mehr beim anderen?
  • Weit oder innerlich enger?
  • Gestärkt in deiner Eigenständigkeit – oder gebunden?

Die richtige Begleitung hinterlässt Stabilität, nicht Bedürftigkeit.
Sie macht dich nicht klein und nicht abhängig.
Sie öffnet – und lässt dich dann bei dir.

Wenn dein Körper ruhig bleibt, dein Atem tiefer wird und du das Gefühl hast:
„Ja. Das passt. Dafür stehe ich ein.“
dann ist es eine saubere Investition – energetisch wie finanziell.

Wenn du hingegen das Gefühl hast, du musst dich überzeugen, rechtfertigen oder festhalten, dann stimmt meist etwas nicht – egal, wie schön es verpackt ist.

Geld ist hier kein Gegensatz zur Spiritualität.
Es ist ein Ordnungsinstrument.
Ein klares Ja.
Ein bewusster Tausch.

Und genau darin liegt die Würde – für beide Seiten.

Nicht alles, was laut ist, trägt.
Und nicht alles, was trägt, ist kostenlos.

Das Richtige fühlt sich stimmig an.
Im Körper.
Im Raum.
Und im Wert.

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Eine weißhaarige Person steht in einer kargen Landschaft und hält einen runden Spiegel vor sich. Im Spiegel ist nicht sie selbst zu sehen, sondern eine andere Person, die frontal dem Betrachter gegenübersteht. Hinter der Figur bewegt sich eine Herde von Pferden mit flammenden Mähnen durch staubiges Gelände. Die Szene wirkt ruhig, ernst und konfrontierend zugleich.

Der Spiegel,

der nicht für Konsum da ist

Was hier geschieht, ist kein Angebot zur Bequemlichkeit.
Und es ist auch keine Einladung zum unverbindlichen Mitnehmen.

Es ist ein Spiegel im Zeitfeld.

Menschen treten in diesen Raum – sichtbar oder unsichtbar –
und sehen nicht die Person, die vor ihnen steht.
Sie sehen sich selbst.

Nicht das, was sie darstellen.
Nicht das, was sie erzählen.
Sondern das, was sie mitbringen.

Ihre Themen.
Ihre inneren Spannungen.
Ihre ungelösten Fragen.
Das, was sie längst tragen, aber bisher ausweichen konnten.

Der Spiegel erklärt nichts.
Er ordnet nichts ein.
Er macht nichts angenehm.

Er zeigt.

Die Herde im Hintergrund verstärkt diese Spiegelung.
Nicht als Kraftquelle.
Nicht als Schutz.
Nicht als Begleitung.

Sondern als Realität, die sich bewegt,
ob jemand bereit ist oder nicht.

Sie bleibt nicht stehen.
Sie wartet nicht.
Sie verlangsamt sich nicht,
damit jemand sich wohler fühlt.

Dadurch wird sichtbar,
wie jemand dem Leben begegnet:
– aus Verantwortung
– aus Ausweichen
– aus Anspruch
– oder aus Konsum.

Der Zeitgeist, der sich hier spiegelt, ist nicht freundlich.
Nicht, weil er zerstören will.
Sondern weil er nicht mehr beschönigt.

Er trägt die nächsten Jahrzehnte in sich.
Kein Übergangsjahr.
Kein Neuanfangs-Narrativ.
Kein „Jetzt wird alles leicht“.

Sondern Erdung.
Konsequenz.
Wahrnehmung.

Dieser Spiegel ist ein Dienst am Ganzen.
Nicht an der Bequemlichkeit Einzelner.
Nicht an deren Erwartung, getragen zu werden,
ohne selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wer hier hinschaut,
ist eingeladen, sich selbst zu sehen –
nicht, versorgt zu werden.

Und gleichzeitig gilt:

Arbeit, die Wirkung hat, darf gewürdigt werden.
Arbeit, die Tiefe berührt, darf honoriert werden.
Arbeit, die Systeme sichtbar macht und ordnet,
ist kein kostenloses Konsumgut.

Wer persönliche Begleitung sucht,
darf das wertschätzen – auch materiell.

Wer nur nehmen, vergleichen, abschöpfen oder konsumieren will,
darf weitergehen.

Draußen gibt es genug Stimmen.
Genug Worte.
Genug Selbstdarstellung.

Dieser Spiegel ist nicht dafür da.

Er steht,
weil es nötig ist,
dass etwas steht,
wenn vieles ausweicht.

Ob das gefällt oder nicht,
ist dabei nebensächlich.

Der Auftrag ist nicht Zustimmung.
Der Auftrag ist Bestand.

Und wer hineinschaut,
sieht nicht den Spiegel.

Sondern sich selbst.


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Lasten-Lösung – ein Raum, in dem Ordnung entsteht, ohne dass Verantwortung abgegeben wird.

Wenn Menschen meinen Raum betreten

– und nicht wissen, warum

Wenn Menschen meinen Raum betreten, spüren sie oft etwas, bevor sie verstehen, was es ist. Sie bleiben stehen, schauen sich um, sind berührt – und sagen nicht selten: „Ich weiß gar nicht, warum ich hier reingekommen bin.“

Dieser Satz ist ehrlich. Und er ist meist der Anfang von etwas, das noch keinen Namen hat.

Denn oft geschieht in diesem Moment etwas Unbewusstes: Es wird etwas abgestellt. Nicht sichtbar. Nicht ausgesprochen. Aber spürbar.

Ein inneres Paket. Ein Thema. Eine Spannung, die schon lange getragen wird, ohne dass klar ist, was sie eigentlich bedeutet.

Manche Menschen merken das sofort. Und erschrecken.

Nicht, weil ihnen hier etwas erklärt wird. Nicht, weil ihnen etwas zugemutet wird. Sondern weil sie sich selbst einen Moment lang sehen.

Und dann zeigen sich unterschiedliche Reaktionen.

Manche gehen einfach wieder. Andere kommen ein zweites Mal – manchmal mit Begleitung – und versuchen, das, was sie gespürt haben, einzuordnen, zu kontrollieren oder in bekannte Formen zu pressen. Manchmal entsteht sogar der Impuls, es sich anzueignen oder „einzubauen“.

Und wieder andere reagieren mit Abwertung. Sie erklären den Raum, die Arbeit oder die Person dahinter für problematisch, gefährlich oder nicht tragfähig. Nicht aus Bosheit, sondern aus Überforderung.

All das hat wenig mit diesem Raum zu tun. Und nichts mit einem konkreten Angebot.

Es ist eine Reaktion darauf, dass hier nichts einfach abgegeben wird, ohne dass man selbst beteiligt bleibt.

Dieser Raum repariert nicht. Er nimmt niemandem etwas ab. Er betäubt nichts.

Wer hier eintritt, steht früher oder später an einem Punkt, an dem Verantwortung sichtbar wird – nicht eingefordert, nicht gepredigt, sondern einfach spürbar.

Wer hier etwas spürt, spürt das Ergebnis von Arbeit, Erfahrung und Verantwortung. Das ist keine Kleinigkeit, kein Mitnahmeeffekt und nicht zum Preis von Beliebigkeit zu haben.

Viele Menschen sind darauf nicht vorbereitet. Nicht, weil sie unfähig wären, sondern weil sie gelernt haben, dass man Dinge entweder wegmachen lässt oder bekämpft.

Hier geht beides nicht.

Und deshalb ist dieser Raum nicht für alle. Nicht, weil er exklusiv ist. Sondern weil er nichts verspricht, was man nicht selbst tragen will.

Manchmal ist das Erkennen schon alles. Und manchmal ist es genau der Moment, an dem man lieber wieder geht.

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Atelierarbeit mit Wolle und Malmaterial auf einem Holztisch. Handwerkliche Materialien wie Pinsel, Garn und textile Stücke stehen für Erdung, Tun und innere Beruhigung jenseits von Gesprächen.

Beratungs-& coachingsmüde, aber nicht allein sein wollen

Wenn ich in die Welt schaue sehe ich überall Beratung, Coaching, Therapie…..

und jedemene Menschen , die mich anschauen als sei ich der Spiegel ihrer Welt , ihres Daseins, ihrer Lasten .

Ich hab es mit Rückzug und ignorieren dessen versucht, mich um meins gekümmert, um für mich zu erkennen, zu klären was ist denn daran meins und was nicht.

Nachdem das nun geklärt ist zu Euch da draußen , die ihr das lest:

Wenn der Druck leise wird – und trotzdem alles enger macht

Es gibt Druck, der schreit.
Und es gibt Druck, der leise ist.

Der leise Druck macht keine Szene.
Er schreibt keine Warnschilder.
Er legt sich einfach in den Alltag – und plötzlich ist alles ein bisschen schwerer als früher.

Nicht „schlimm“.
Nicht „krank“.
Einfach … enger.

Man merkt es an Kleinigkeiten:

  • Entscheidungen dauern ewig, obwohl eigentlich klar ist, was dran wäre.
  • Der Körper ist angespannt, als würde permanent etwas drohen – ohne dass man sagen kann, was.
  • Gespräche kippen schneller, Missverständnisse häufen sich.
  • Schlaf ist nicht erholsam, selbst wenn genug Stunden da sind.
  • Man funktioniert – aber innen ist kein Raum mehr.

Es sinkt tiefer in den Körper und wird dort bereits als Symptom spürbar.

Und genau das ist der Punkt: Innen fehlt Raum.

Nicht, weil jemand „falsch“ ist.
Nicht, weil man sich „nicht genug bemüht“.
Sondern weil das System – Körper, Kopf, Herz, Alltag – zu lange auf Spannung gelaufen ist.

Viele versuchen dann, sich zu motivieren.
Oder sich zusammenzureißen.
Oder noch ein Tool, noch eine Technik, noch ein neues Konzept darüberzulegen.

Aber der leise Druck reagiert darauf nicht mit Erleichterung.
Er reagiert mit noch mehr Enge.

Weil das, was fehlt, nicht „besser machen“ ist.
Sondern: wieder Luft.

Woran dieser Druck oft wirklich hängt

Manchmal ist es banal: zu viel, zu lange, zu wenig Pausen.
Und manchmal ist es energetisch: ein fremdes Feld, ein altes Band, ein dauerhaftes „Muss“ im Hintergrund.

Viele spüren das so:

„Ich kann nicht mehr – aber ich darf auch nicht zusammenbrechen.“

„Alles ist eigentlich okay … und trotzdem fühlt es sich nicht okay an.“

„Ich weiß, was ich tun sollte. Ich krieg’s nur nicht hin.“

Das ist kein Charakterfehler.
Kein mangelnder Wille.
Das ist ein System, das auf Schutz läuft.

Und Schutz heißt: eng.

Eng heißt: wenig Bewegung.
Wenig Bewegung heißt: wenig Fluss – im Denken, im Körper, in der eigenen Richtung.

Was Menschen in so einer Phase nicht brauchen

  • kein „Du musst nur …“
  • kein positives Denken
  • keine schnellen Rezepte
  • keine Methoden-Schlacht
  • keine spirituelle Schönrede

Denn der leise Druck wird nicht gelöst, indem man ihn übertönt.
Er wird gelöst, indem er nicht weiter gefüttert wird.

Was wirklich hilft: ein Raum, der nicht enger macht

Es gibt eine Art von Begleitung, die kein Programm ist.
Keine Motivation.
Kein Überreden.

Eher so:
Wenn jemand da ist, der nicht zieht, nicht bewertet, nicht erklärt –
und das eigene System merkt plötzlich: Es darf sich lösen.

Kein Drama.
Eher ein stiller Moment, in dem etwas zurückkommt:

  • Klarheit taucht wieder auf.
  • Der Körper lässt Spannung los.
  • Entscheidungen werden einfacher.
  • Der innere Lärm wird leiser.
  • Der nächste Schritt zeigt sich, ohne Kampf.

Nicht, weil jemand trickst.
Sondern weil in einem ruhigen Resonanzraum das, was echt ist, wieder hörbar wird.

Was passiert, wenn der Druck weiter ignoriert wird

Der leise Druck ist geduldig.
Aber er zahlt Zinsen.

Wenn er lange ignoriert wird:

  • Entscheidungen kommen zu spät – und werden teuer.
  • Beziehungen leiden, weil Nervensysteme im Dauer-Alarm laufen.
  • Handlungsfähigkeit fehlt oder dreht sich im Kreis.
  • Der Körper wird lauter, weil er der letzte verfügbare Kanal ist.
  • Die eigene Spur geht verloren, und alles reagiert nur noch auf außen.

Das ist keine Strafe.
Das ist Energetik: Enge frisst Möglichkeiten.

Was in der Begleitung passiert (ohne Methoden-Gebrabbel)

In der Begleitung von Yvette geht es nicht darum, jemanden zu verbessern.
Es geht darum, das eigene Feld so zu klären, dass wieder Platz entsteht –
im Kopf, im Körper, im Leben.

Typisch ist:

  • Druck wird spürbar benennbar, ohne Erklärpflicht.
  • Fremde Lasten zeigen sich als fremd.
  • Entscheidungen werden wieder möglich, weil das innere Ziehen aufhört.
  • Handlungsfähigkeit kehrt zurück – ohne Gewalt gegen sich selbst.
  • Wahrnehmung wird geerdet: nicht abheben, sondern im Alltag wirksam.

Nicht laut.
Nicht showig.
Eher: magisch still.

Für wen das ist

Für Menschen, die spüren:

  • So wie es läuft, kostet es zu viel.
  • Keine Lust mehr auf Methoden – aber Unterstützung wäre gut.
  • Da ist Druck, und niemand sieht ihn.
  • Klarheit fehlt, obwohl Wissen da ist.
  • Innen ist es zu eng geworden.

Und besonders für Menschen, die viel tragen.
Auch materiell.
Menschen, die längst verstanden haben, dass Besitz, Erfolg oder Sicherheit
keine Gesundheit zurückbringen, wenn das Innere dauerhaft unter Spannung steht.

Das Atelier – Worte oder Tun

Manche Klärung geschieht im Gespräch.
Andere im Tun.

Im Atelier ist beides möglich.
Es wird gesprochen über das, was drückt, festhängt oder keinen Namen hat –
oder es wird gearbeitet, ohne dass etwas erklärt werden muss.

Hände finden ihren Rhythmus.
Material trägt, was nicht ausgesprochen werden will.
Manches löst sich im Gespräch, anderes im Stillwerden beim Tun.

Es gibt kein „So sollte es sein“.
Nur einen Raum, in dem nichts festgehalten werden muss –
und in dem Unterstützung auch dann geschieht, wenn Worte fehlen.

Ein Satz, der viele trifft

Es geht nicht darum, noch stärker zu werden.
Es geht darum, dass es nicht mehr so eng ist.

wenn du Zei mit mir buchen möchtest : watsapp +49 1773762424

oder auch gerne hier

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Minimalistisches abstraktes Bild mit einem senkrechten dunklen Strich und einem kleinen goldenen Kreis auf hellem, ruhigem Hintergrund – Symbol für Halt und Puls.

der leere Raum

Überarbeitete, ruhigere Fassung (gleicher Inhalt, sauberer Puls)

Diese Enge kommt nicht von dir.
Aber sie bleibt, wenn sich nichts ordnet.

Viele stehen gerade genau hier:
Du hältst alles zusammen.
Job. Familie. Verantwortung. Geld. Entscheidungen.

Nach außen läuft es noch.
Nach innen wird es enger.

Nicht dramatisch.
Sondern zermürbend.

Kein Raum zum Denken.
Kein Boden unter den Füßen.
Alles fühlt sich an wie:
„Ich darf mir keinen Fehler leisten.“

Und genau hier entscheidet sich etwas:
Menschen ordnen neu –
oder sie brennen langsam aus.

Was dich bei mir erwartet:
Keine Motivation.
Kein Schönreden.
Kein „Du musst nur …“.

Sondern:

  • klare Orientierung, wenn alles gleichzeitig zieht
  • Entlastung dort, wo du zu viel trägst
  • Entscheidungen, die wieder tragfähig werden
  • Boden, wo vorher nur Druck war

Wir arbeiten nicht an Symptomen.
Wir ordnen das Ganze neu –
so, dass dein Leben wieder Luft bekommt.

Was passiert, wenn du es lässt:
Die Enge verschwindet nicht von allein.
Sie wird normal.

Und genau das ist das Gefährliche.

Du gewöhnst dich daran,
zu funktionieren statt zu leben.
Zu reagieren statt zu gestalten.
Alles auszuhalten,
weil „es gerade nicht anders geht“.

Bis dein Körper,
deine Beziehungen
oder deine Existenz
die Rechnung übernehmen.

Das hier ist kein Impuls für „irgendwann“.
Das ist für Menschen,
die merken: Jetzt ist ein Wendepunkt.

Wenn du bereit bist,
diese Enge nicht weiter zu normalisieren,
sondern sie zu transformieren,
dann weißt du, wo du mich findest.

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Darstellung von transformativer Gestaltungsarbeit: Frau blickt auf Feuerpferd und Drachen mit Buch als Symbol für Wandel, Bewusstheit und Eigenverantwortung.

Wenn das Licht kein Alibi mehr ist

Transformative Gestaltung – Arbeit im Bruch

Transformation beginnt nicht dort,
wo etwas „schön“ wird.
Sie beginnt dort,
wo etwas nicht mehr getragen werden kann.

Wo Masken nicht mehr halten.
Wo Ausreden versagen.
Wo das, was war,
nicht mehr ausreicht,
um weiterzugehen.

Genau hier beginnt meine Arbeit.

Wenn das Licht nicht mehr erklärt

Ich arbeite dort,
wo sich zeigt,
dass Licht keine Erklärung ist
und kein Schutz.

Wo sichtbar wird,
dass viele Schatten nicht deshalb wirken,
weil sie „dunkel“ sind,
sondern weil sie sich das Gesicht des Lichtes geliehen haben.

Solange dieser Mechanismus nicht erkannt wird,
bleibt Veränderung eine Illusion.

Ich arbeite nicht an Illusionen.

Gestaltung statt Verdrängung

Transformative Gestaltung bedeutet,
dem Inneren eine Form zu geben,
die nicht ausweicht.

Nicht um etwas darzustellen,
sondern um etwas tragfähig zu machen.

Gedanken, Spannungen, Widersprüche, Brüche
werden nicht aufgelöst,
sondern durchgearbeitet.

Das geschieht nicht im Kopf allein,
sondern im Körper,
in der Handlung,
in der Materie.

Der Weg durch die Ebenen

Jeder Wandlungsprozess folgt einer Bewegung:

  • vom inneren Druck zur bewussten Wahrnehmung
  • von der Wahrnehmung zur Entscheidung
  • von der Entscheidung zur Handlung
  • von der Handlung zur Form

Diese Bewegung verläuft nicht linear.
Sie verläuft in Wellen.

Durch alle Ebenen des Menschen:
körperlich, emotional, geistig, systemisch.

Arbeiten im Rhythmus der Erde

Meine Arbeit folgt keinem Kalender
und keinem Trend.

Sie folgt dem Rhythmus der Erde
und dem, was sich zeigt.

Das, was ich als Feuerpferd bezeichne,
ist kein Motiv
und kein Jahresmotto.

Es ist ein Zeitraum intensiver Arbeit,
in dem Prozesse nicht beschleunigt,
sondern durchgehalten werden müssen.

Über Jahre hinweg.
Nicht als Ausnahme,
sondern als Zustand.

Für wen diese Arbeit gedacht ist

Diese Arbeit richtet sich an Menschen,

  • die nicht mehr verdrängen können
  • die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen
  • die aufhören wollen, im Außen nach Lösungen zu suchen
  • die bereit sind, selbst durch den Prozess zu gehen

Sie ist nicht für Menschen,
die beruhigt werden wollen.
Und nicht für Menschen,
die hoffen, jemand anderes erledige ihre innere Arbeit.

Begleitung, keine Erlösung

Transformative Gestaltung ist Teil meiner Begleitangebote
und kann sowohl in fortlaufenden Prozessen
als auch in Einzelsitzungen stattfinden.

Sie ist intensiv.
Sie ist konfrontierend.
Sie ist körperlich spürbar.

Nicht, um zu überfordern –
sondern um Ordnung wieder möglich zu machen.


Kein Ausweichen

Ich arbeite nicht daran,
ein krankes System erträglicher zu machen.

Ich arbeite dort,
wo Menschen bereit sind,
ihren eigenen Anteil zu tragen.

Diese Arbeit wird gebucht.
Sie ist nicht kostenfrei.

Und sie dient dem Aufbau von Räumen,
in denen Entwicklung nicht simuliert,
sondern gelebt wird.

Wer bereit ist,
sich dieser Arbeit zu stellen,
wird hier einen Rahmen finden.

Wer weiter ausweichen möchte,
nicht.

Und auch das ist eine klare Entscheidung.

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Leuchtendes Feuerpferd aus Flammen steht auf verbrannter, rissiger Erde, neben ihm wächst ein kleiner grüner Keim als Symbol für Neubeginn und verkörperten Wandel.

Feuerpferd und verbrannte Erde

Was die meisten nicht sagen – und warum der Wandel gerade wirklich geschieht

Draußen hängen schwere Wolken.
Nicht zufällig.
Die Erde zieht sich zusammen – wie vor einem Gewitter, wie vor einer Geburt.
Das ist kein „schlechtes Wetter“. Das ist Verdichtung.
Wandel wird nicht mehr gedacht. Er wird verkörpert.

In den letzten Jahren ist viel von Aufstieg, neuen Zeitaltern, Portalen und Frequenzen gesprochen worden.
Doch ein entscheidender Teil fehlt fast immer:

Die Schwerkraft.

Viele spirituelle und Coaching-Ansätze arbeiten im Kopf, im Herz, im sogenannten „Mittelfeld“ zwischen Himmel und Erde.
Dort fühlt sich alles leicht an.
Dort kann man Visionen sehen, alte Glaubenssätze lösen, neue Perspektiven einnehmen.

Aber dort entsteht nichts, was bleibt.

Der Wandel, den wir gerade erleben – oft beschrieben als Feuerpferd-Zyklus, Polwechsel, neue Zeitlinie oder Erdanhebung – ist kein Kurzereignis.
Er ist ein Jahrzehnte-, wenn nicht jahrzehntelanger Umbau.
Und dieser Umbau will nicht gedacht, sondern getragen werden.

Durch Körper.
Durch Knochen.
Durch Boden.
Durch Geld, Häuser, Tiere, Beziehungen, Orte.

Warum so viele Methoden jetzt nicht mehr greifen

Wenn Transformation nur im Kopf oder im Gespräch stattfindet, bleibt sie schwebend.
Sie fühlt sich gut an – aber sie verankert sich nicht.
Darum erleben viele Menschen:
Euphorie, Erkenntnis, Öffnung – und dann wieder Rückfall, Chaos, Überforderung.

Nicht, weil sie „es nicht richtig machen“.
Sondern weil der Wandel nicht dort stattfindet, wo er wirklich wirken will.

Die Erde ist der Speicher.
Der Körper ist der Transformator.
Der Alltag ist der Prüfstein.

Wellenarbeit statt Chakra-Einzeldisziplin

In unserer Arbeit geschieht etwas anderes:
Wir arbeiten nicht „von oben nach unten“ oder „an einzelnen Chakren“.
Wir arbeiten wellenartig durch alle Ebenen gleichzeitig.

Von der Quelle
durch Krone, Herz, Bauch
in die Beine
in die Füße
in den Boden
und weiter
in die Erde selbst.

Was so durchgeht, bleibt.
Was die Erde berührt, ist nicht mehr nur eine Idee.

Darum wirkt diese Arbeit nicht nur für den Einzelnen, sondern für das Ganze.
Wer seinen eigenen Kanal klärt und verkörpert, verändert automatisch das kollektive Feld.
Nicht durch Missionieren.
Sondern durch Resonanz.

Der wahre Unterschied zu den meisten Coaches

Viele Coaches helfen Menschen, ihre Geschichte neu zu denken.
Wir helfen Menschen, neue Realität zu bewohnen.

Viele bieten Einsicht.
Wir ermöglichen Inkarnation.

Viele verändern Narrative.
Wir verändern Körper, Böden, Geldflüsse, Tierfelder, Orte.

Das ist kein spiritueller Luxus.
Das ist das, was diese Zeit braucht.

Warum das auch ein Business ist

Ein Businessplan in diesem Feld ist kein Verkaufsdokument.
Er ist eine Verankerungsschrift.
Eine Landkarte dafür, wie Bewusstsein in Materie wirken darf –
in stabilen, tragfähigen Strukturen.

Das Feuerpferd dieser Zeit sucht keine schönen Visionen.
Es sucht Gefäße, die Geschwindigkeit, Wahrheit und Tiefe aushalten.

Darum geht es nicht darum, „mehr Licht“ zu produzieren.
Sondern darum,
dass Licht endlich Boden bekommt.

Handgesponnener und handgewebter Wollponcho mit passendem Schal in Rot- und Grüntönen, Unikat aus Naturfasern.

Wenn der Faden entscheidet –

über handgesponnene und handgewebte Wolle

Bevor ein textiles Werk sichtbar wird, geschieht etwas, das man später nicht mehr sieht.
Der Faden entsteht.

Handgesponnene Wolle ist kein neutrales Material.
Sie reagiert.
Sie widerspricht manchmal.
Und sie zeigt sehr deutlich, in welchem Tempo sie verarbeitet werden möchte.

Rohfaser wird vorbereitet, sortiert, geöffnet.
Dann entsteht Faden für Faden – nicht gleichmäßig, sondern lebendig.
Diese Lebendigkeit bleibt im späteren Gewebe spürbar.
Sie entscheidet darüber, wie ein Stück fällt, wie es wärmt, wie es sich anfühlt, wenn man es trägt oder im Raum platziert.

Erst danach beginnt das Weben.

Das Weben selbst ist ein ruhiger, wiederholender Prozess.
Hin und zurück.
Reihe für Reihe.
Zeit wird nicht beschleunigt, sondern eingehalten.

Ein einzelnes gewebtes Stück dieser Art enthält mehrere Wochen reiner Handarbeit.
Allein daraus erklärt sich sein Wert.

Materialien sind nicht gleich Material

Im Atelier werden verschiedene Naturfasern verarbeitet – je nach Wunsch, Einsatz und Verträglichkeit.

Alpaka-Schurwolle mit einem feinen Anteil Schaf ist weich, ruhig und kaum kratzig.
Sie eignet sich gut für Menschen, die empfindsam reagieren oder ein tragendes, aber sanftes Material suchen.

Kaschmir zeigt sich anfangs oft etwas rau.
Er möchte getragen werden.
Mit der Zeit wird er immer weicher und schmiegt sich sehr zart an – fast, als würde er sich an den Körper erinnern.

Lama-Fasern bringen mehr Stand und Erdung mit.
Sie sind wärmer, stabiler und eignen sich gut für größere Flächen oder Stücke mit mehr Substanz.

Andere Fasern – etwa Hasenfaser – würden deutlich dickere Gewebe ergeben und werden deshalb eher gestrickt als gewebt.

Zeit kann Teil des Werkes sein

Ein textiles Unikat kann auf unterschiedliche Weise entstehen.

Manche Stücke entstehen als klarer Auftrag – vollständig in meiner Arbeit.
Andere Werke wachsen über einen längeren Zeitraum von etwa drei Monaten.

Diese Zeit kann als begleiteter Prozess verstanden werden – vergleichbar mit einer intensiven Werk- oder Coachingzeit, die parallel zur Entstehung des Stückes läuft.
Oder als Möglichkeit, über mehrere Monate hier vor Ort mitzuwirken, mitzuspüren, mitzulernen.

Beides verändert nicht nur das Werk, sondern auch die Beziehung dazu.

Warum diese Stücke ihren Preis haben

Ein gewebtes Unikat dieser Art ist nicht reproduzierbar.
Es ist nicht skalierbar.
Und es lässt sich nicht beschleunigen.

Material, Handarbeit, Zeit und Erfahrung fließen vollständig in jedes einzelne Stück ein.
Darum liegt der Mindestpreis für solche Werke bei 2.500 Euro – abhängig von Material, Größe und Aufwand.

Nicht als Hürde.
Sondern als ehrliche Abbildung dessen, was hier geschieht.

Eine stille Einladung

Der Erwerb eines solchen Werkes unterstützt nicht nur ein Stück Textil.
Er trägt dazu bei, dass dieser Ort, diese Arbeitsweise und dieses Wissen weiter bestehen können.

Wer sich von handgesponnener und handgewebter Wolle berühren lässt,
sucht meist nicht nur Wärme –
sondern etwas, das trägt.

https://atelier-kunsthandwerk-raumausstattung.de/von-Hand-gewebt/