Leuchtendes Herz, umgeben von bunten Blumen, gehalten von einer lichtvollen, geistigen Umarmung

Familienthemen lösen

– auch wenn nicht alle mitgehen


Ich bin als Kind in eine Familie geboren worden, in der sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits langjährige Familienthemen da waren.

Ich habe mich auf den Weg gemacht, das für mich zu klären.

Väterlicherseits habe ich es aufgelöst und aufgearbeitet.
Allerdings nicht im direkten Gespräch – denn sowohl mein Vater als auch meine Oma waren bereits verstorben, als ich begonnen habe, mich damit auseinanderzusetzen.

Sie sind zu mir zurückgekommen.
Inkarniert in meinen Tieren.

In ihren Gestalten haben sie mir gezeigt, wo noch etwas offen war.
Was gesehen werden wollte.
Was wir gemeinsam bearbeiten und transformieren durften.

So wurde sichtbar, was im Argen lag –
und konnte sich verändern.

Mütterlicherseits war das nicht so.
Da ist sie geblieben, wo sie war.
Ein Gespräch, ein gemeinsames Aufarbeiten hat nicht stattgefunden.

Ich hätte mir das gewünscht.
Ich hätte gerne gehabt, dass sie sich anhört, was das mit mir gemacht hat.
Dass sie es zumindest einmal zur Kenntnis nimmt.

Aber das ist nicht passiert.

Also habe ich irgendwann aufgehört, darauf zu warten.

Und stattdessen angefangen, es für mich selbst zu klären.
Für mich – und für meine Kinder.

Ich habe verstanden, wie mit ihr umgegangen wurde.
Dass sie vieles selbst nie verarbeitet hat.
Und dass sie aus dem, was sie erlebt hat, gar nicht anders handeln konnte.

Das macht es nicht richtig.
Aber es macht es verständlicher.

Und es hat mir geholfen, meinen eigenen Weg daraus zu finden.

Ich für meinen Teil habe meinen Teil getan.

Was sie daraus macht, ist ihre Sache.
Was meine Kinder daraus machen, ist ihre Sache.

Jeder geht seinen eigenen Weg.

Der Weg war nicht leicht.
Aber er hat dazu geführt, dass ich heute andere Menschen begleiten kann, die genau an solchen Punkten stehen.

Und dass es möglich ist, für sich selbst ins Reine zu kommen –
auch wenn der andere nicht mitgeht.

Was ich dabei immer wieder sehe:
Es gibt so viele Menschen, denen es wirklich schlecht geht mit genau diesen Themen.

Familien, die auseinandergebrochen sind.
Mütter und Kinder, die sich verloren haben.
Egal in welche Richtung, egal wie es entstanden ist.

Und besonders spürbar wird es an den Tagen, die eigentlich für Verbindung gedacht sind –
Weihnachten, Ostern, Familienfeste.

Genau da wird es oft am schwersten.

Ich würde so gerne mehr für diese Menschen tun.
Mehr Raum schaffen, mehr Möglichkeiten, das aufzufangen und zu begleiten.

Und genau daran arbeite ich.

Dafür braucht es aber auch eine Grundlage im Außen –
einen Ort, an dem das wirklich stattfinden kann.

Meinen Hof. Meine Anlage.

Und da ist es ganz ehrlich so:
Mir fehlt an dieser Stelle noch der Umsatz, die Unterstützung, um das vollständig umzusetzen.

Deshalb sage ich es jetzt einfach, wie es ist:

Wenn du dich angesprochen fühlst,
wenn du merkst, dass dich das berührt,
wenn du vielleicht sogar Teil davon sein möchtest – auf welche Weise auch immer –

dann melde dich.

Nicht, weil du „musst“,
sondern weil du vielleicht willst.


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