Grenzen
Liebe Leser meines Blogs ich grüße Euch
auch meine Freunde in den USA
ebenso die Stalker aus Polen
Schön euch zu sehen , viel Freude also beim lesen dieses wie ich finde spannenden Themas.
Es gibt Grenzen, die werden klar gesetzt.
Und es gibt Grenzen, die werden leise verschoben.
Nicht offen.
Nicht ehrlich.
Sondern durch Ausdehnen, Umdeuten, Übergehen.
Oft passiert das dort, wo jemand glaubt, unbeobachtet zu sein.
Wo angenommen wird, dass es niemand merkt.
Oder dass der andere es schon „aushält“.
Grenzen werden dann nicht überschritten, sondern umgangen.
Man nennt es Sorge.
Man nennt es Interesse.
Man nennt es Verantwortung.
Aber darunter liegt etwas anderes:
Zugriff. Nutzen. Vorteil.
Wenn Grenzen unsichtbar gemacht werden
Grenzen können verschoben werden, ohne dass sie offiziell fallen.
Sie werden ausgelegt.
Verwässert.
Mit guten Worten überdeckt.
Nach außen wirkt alles korrekt.
Nach innen stimmt etwas nicht mehr.
Der Körper merkt es oft früher als der Kopf.
Ein Druck.
Ein Widerstand.
Ein inneres Nein, das lange ignoriert wird.
Die zwei Seiten der Grenze
Auf der einen Seite steht Schutz.
Raum.
Eigenverantwortung.
Auf der anderen Seite stehen Erwartungen.
Ansprüche.
Und Menschen oder Systeme, die davon profitieren,
wenn diese Grenze nicht gehalten wirWenn Wahrheit sichtbar wird
Es gibt Momente, in denen sichtbar wird,
wie weit Grenzen bereits überschritten wurden.
Nicht durch Skandale.
Sondern durch Klarheit.
Plötzlich sieht man:
- wer profitiert hat
- wer geschwiegen hat
- wer geschützt wurde
- und wer den Preis getragen hat
Das ist unbequem.
Aber notwendig.
Denn erst wenn sichtbar wird,
wo Grenzen missbraucht, vertuscht oder bewusst ignoriert wurden,
kann Verantwortung wieder dort landen, wo sie hingehört.
Grenze ist kein Angriff
Eine gesetzte Grenze ist keine Aggression.
Kein Drama.
Keine Provokation.
Sie ist ein Satz wie:
Bis hierher. Und nicht weiter.
Nicht mehr erklären.
Nicht mehr rechtfertigen.
Nicht mehr tragen, was anderen nutzt.
Grenzen schützen nicht nur Menschen.
Sie schützen Arbeit.
Räume.
Werte.
Und alles, was bleiben soll.
Gelebter Wandel
Wandel beginnt nicht mit großen Worten.
Sondern mit dem Halten einer Grenze,
auch dann, wenn es unbequem wird.
Wer Grenzen respektiert,
respektiert auch Leistung, Verantwortung und Wert.
Und wer gelernt hat, Grenzen zu umgehen,
gerät ins Stolpern, sobald sie sichtbar werden.
